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5. Mai 2026 045/26 Veranstaltungsankündigung
Lesung und Film zum Thema Deserteure
Oldenburg. Ist Desertieren ein mutiger Akt des Widerstandes oder ein Verrat an der Gemeinschaft? Diesen Konflikt beleuchten zwei Veranstaltungen im Mai, die die Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg ausrichtet. Am Montag, 11. Mai, spannt der Autor Rolf Cantzen in einer Lesung einen weiten historischen Bogen vom römischen Reich über die NS-Zeit bis zum Ukraine-Krieg. Die Veranstaltung im Bibliothekssaal der Universität (Uhlhornsweg 49 – 55) ist kostenfrei und beginnt um 19.00 Uhr. Cantzen liest aus seinem Buch „Deserteure: Die Geschichte von Gewissen, Widerstand und Flucht“, welches im vergangenen Jahr erschienen ist und sich den Entscheidungen hinter einer Desertion sowie den Reaktionen der Obrigkeit widmet. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Antimilitaristischen Bündnis Oldenburg, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, dem Ökumenischen Zentrum und der ökumenischen Friedensbewegung Pax Christi durchgeführt.
Am Montag, 18. Mai, ebenfalls um 19.00 Uhr, zeigt die Kooperationsstelle den 2025 erschienenen Dokumentarfilm „Die Strafdivision 999“. Der Film wird im griechischen Original mit deutschen Untertiteln im Bibliothekssaal der Universität gezeigt. Er erzählt die Geschichte deutscher Soldaten in einer Strafeinheit der Wehrmacht, die in Griechenland desertierten und auf Seiten des griechischen Widerstands kämpften. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit dem Historiker Dr. Gregor Kritidis von der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt. Die Veranstaltung wird vom Antimilitaristischen Bündnis Oldenburg und der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften gemeinsam mit Bildung und Solidarität – Stiftung der GEW Oldenburg-Stadt und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen durchgeführt.
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Dr. Uwe Kröcher, E-Mail: