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Unser Flyer mit Informationen zu den Angeboten der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften:

Kooperationsstelle Hochschule - Gewerkschaften

Nie wieder Krieg!

Wir verurteilen den russischen Einmarsch in der Ukraine auf das Schärfste. Die Regierung Russlands bricht unverhohlen mit dem Völkerrecht und den Grundsätzen der UN-Charta. Es muss weiter mit Hochdruck an diplomatischen Lösungen gearbeitet werden. Die militärische Aggression muss sofort beendet werden. Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine. Europa muss ihnen umfassende humanitäre Hilfe leisten. Nie wieder Krieg!

Wir verweisen auf das Statement der Redaktion der Zeitschrift "Wissenschaft und Frieden" und auf den lesenswerten Appell von Wissenschaftler*innen, Prominenten und Politiker*innen: Der Apell "Nein zum Krieg".

Aktuelle Veranstaltung

Tagung: Diskriminierung in der Arbeitswelt – erkennen und handeln

Donnerstag, 09. Juni 2022 in Präsenz in Braunschweig, 10:00-17:00 Uhr, Teil1

Menschen erfahren Diskriminierung in allen Lebensbereichen – auch in der Arbeitswelt.

Nach der internationalen „Diversity and Inclusion Study 2019“ erleben Beschäftigte in Deutschland Diskriminierung bei der Arbeit insbesondere aufgrund des Geschlechts, des Alters und rassistischer Zuschreibungen. Viele weitere Faktoren können zu Benachteiligung und Ausschluss führen, bspw. Behinderung, Religion, sexuelle Identität und Aussehen. Besonders wenn es immer wieder zu Diskriminierungen kommt, kann dies ernsthafte gesundheitliche und biografische Folgen haben. So führen Diskriminierungserfahrungen häufig zu einem erhöhten Stressempfinden, Depressionen, Schlafstörungen, Selbstzweifeln und Unzufriedenheit.

Zum Schutz vor Diskriminierung im Arbeitsleben wurde 2006 das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Deutschland verabschiedet. Laut Gesetz darf niemand aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt werden.

Dennoch kommt es beim Zugang zu Beschäftigung bzw. am Arbeitsplatz immer wieder zu Diskriminierung. Ob sexuelle Belästigung, die fehlende Entgeltgleichheit für gleichwertige Tätigkeiten oder rassistische Beleidigungen: Arbeitgeber*innen, Beschäftigte und Interessenvertretungen sollten nicht nur ihre Rechte und Pflichten kennen, sondern auch einen diskriminierungskritischen und diversitätssensiblen Umgang praktizieren und wissen, wie sie in solchen Fällen reagieren können.

Genau darum soll es auf der Jahrestagung der Kooperationsstellen Hochschulen – Gewerkschaften Niedersachsen und Bremen gehen. In Vorträgen und Workshops werden wir uns u.a. mit rechtlichen Aspekten und verschiedenen Diskriminierungsdimensionen auseinandersetzen und gemeinsam Handlungsoptionen ausloten.

Das Thema ist überall wichtig und so findet die Tagung in diesem Jahr an zwei Orten statt: am 9. Juni in Braunschweig(Teil1) und am 5. Juli in Oldenburg (Teil 2). Eine Anmeldung nur für Teil 1 oder Teil 2 der Tagung ist möglich. Hier erhalten Sie das gesamte Tagungsprogramm als PDF.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Betriebs- und Personalrät*innen und andere Interessenvertretungen, gewerkschaftlich engagierte Personen sowie darüber hinaus an weitere Interessierte aus Hochschulen und Betrieben.

Programm am 09. Juni 2022 in Braunschweig

10:00 - 10:30 Uhr, Begrüßung

• Prof.in Dr. Angela Ittel, Präsidentin der Technischen Universität Braunschweig

• Michael Kleber, Regionsgeschäftsführer DGB-Region Süd-OstNiedersachsen

10:30 - 11:20 Uhr,Vortrag: Diskriminierung in der Arbeit

• Dr.in Astrid Biele Mefebue, Vertretungsprofessorin (2017-2022) „Soziologie der Diversität“ am Institut für Diversitätsforschung, Georg-August-Universität Göttingen

11:40 - 12:30 Uhr, Vortrag: Vorstellung des AGG für die Arbeit von Interessenvertretungen

• Helga Nielebock, 1996 – 2018 Abteilungsleiterin der Abteilung Recht beim DGB Bundesvorstand

13:30 - 16:00 Uhr, Parallele Workshops inkl. Pause

Diskriminierung am Arbeitsplatz – Wie können wir dem strukturell begegnen?

Ein abfälliger Spruch auf dem Gang oder das Gefühl aufgrund des Aussehens, der Herkunft oder des Geschlechts ausgeschlossen zu werden, sind in Betrieben und Verwaltungen selten ein Thema. Studien und Erfahrungsberichte zeigen aber, dass die Arbeitswelt nicht frei von diskriminierenden Formen ist.
In dem Workshop wollen wir Eure Erfahrungen diskutieren und gemeinsam überlegen, wie am Arbeitsplatz bei Vorfällen agiert werden könnte. Neben formalen Tipps sollen auch konkrete Handlungsoptionen, beispielsweise in Form von Dienstvereinbarungen und betrieblicher Arbeit, besprochen werden.

• Dr. Mark Haarfeldt ist Bildungsreferent beim DGB Bildungswerk BUND und Projektleiter von „Demokratie in der Arbeitswelt stärken“

Zu jung? Zu alt? – Altersdiskriminierung im Betrieb

Hinter Altersdiskriminierung steht häufig die Annahme, dass Personen etwas noch nicht oder nicht mehr können oder wissen können. Benachteiligung wird oft dann sichtbar, wenn es um Aufgabenverteilung, Regeln und Beförderungen geht. Dabei beginnt sie meist schon viel früher beispielsweise bei beleidigenden Sprüchen. Wie können wir diese Diskriminierung erkennen und wie ihr begegnen?

• Prof. Dr. Klaus Rothermund, Professor für Allgemeine Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Mit seinem Team forscht er zu Alterseffekten und Altersdiskriminierung

Behinderung und chronische Erkrankung

Fast jeder vierte Mensch in Deutschland hat eine Behinderungoder chronische Erkrankung. Auch wenn die Diskriminierungaufgrund von Behinderung gesetzlich verboten ist,gaben in einer Forsa-Umfrage 24% der Befragten mit einerSchwerbehinderung an, in ihrem Berufsleben benachteiligtzu sein. Diese Benachteiligung zeigt sich in vielen Bereichen:im Bewerbungsverfahren, bei Vertragsschluss, während der

Anstellung und sogar bei Beendung des Arbeitsverhältnisses. Gemeinsam werden im Workshop Handlungsmöglichkeiten erarbeitet, um dieser Diskriminierung zu begegnen.

• Heimo Linnemann ist in der IG-Metall engagiert und Schwerbehindertenvertretet bei Thyssen Krupp

Als Frau in der Arbeitswelt - was tun gegen Sexismus?

Bis heute werden Frauen in der Arbeitswelt an vielen Stellen diskriminiert: bei der Bewerbung, bei der Bezahlung und Beförderung und im Umgang mit Kolleg*innen und Führungskräften. In einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gab jede zweite Frau an, bereits von sexualisierter Belästigung bei der Arbeit betroffen gewesen zu sein oder Vorfälle beobachtet zu haben. Im Workshop werden wir erarbeiten, welche Diskriminierung Frauen in der Arbeitswelt erfahren, welchen Verhaltensweisen sie - speziell auch in digitalen Arbeitsformen - ausgesetzt sind und wieso es besonders in männerdominierten Branchen und Fächern Probleme gibt. Gemeinsam erarbeiten die Teilnehmenden Handlungsoptionen, um Betroffene zu unterstützen und grundsätzliche Veränderung im Betrieb anzustoßen. 

• Veronika Oechtering, ist Informatikerin und Wissenschaftliche Leiterin des Kompetenzzentrums Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen.

16:00 - 17:00 Uhr, Auswertung: Was nehmen wir mit aus den Workshops?

• Podium mit den Workshopleitenden

Anmeldung

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Um Anmeldung mit dem Online-Anmeldeformular auf der Homepage der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften bis zum 02. Juni 2022 wird gebeten.

Tagungsgort

Campus Nord · Bienroder Weg 84 (1409) · 38106 Braunschweig

Weitere Informationen:

Kooperationsstelle Hochschulen - Gewerkschaften Braunschweig

Freistellung
Die Tagung vermittelt Kenntnisse, die für die Arbeit von Betriebs- bzw. Personalrät*innen erforderlich sind. Ein Freistellung nach §37,6 BetrVG, §40 i.V.m. §37,1 NPersVG ist möglich. Für Bundesbeamt*innen und Richter*innen ist die Tagung nach der Sonderurlaubsverordnung als förderungswürdig anerkannt. Für Landesbeamt*innen ist eine Anerkennung beantragt.

Veranstaltende:
Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen

Gefördert durch:

Neues aus der Kooperationsstelle

Netzwerkinfo vom Januar 2022 erschienen

Die aktuelle Ausgabe des Netzwerkinfo enthält wieder spannende Berichte über die Arbeit der Kooperationsstellen Hochschulen-Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen.

(Stand: 23.05.2022)