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Fünf Millionen Euro für die Universitätsmedizin Oldenburg

Die Niedersächsische Landesregierung will fünf Millionen Euro zusätzlich für die Universitätsmedizin Oldenburg in den Haushalt 2024 einstellen. Dekan Hans Gerd Nothwang spricht von einem „wichtigen Signal“.

Wie die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen im Niedersächsischen Landtag am Dienstag bekanntgaben, wollen sie im kommenden Jahr zusätzlich fünf Millionen Euro für die Universitätsmedizin Oldenburg in den Haushalt einstellen. Damit sollen die Mehrkosten der Kooperationskrankenhäuser für die universitätsmedizinische Forschung und die Ausbildung von Medizinstudierenden kompensiert werden.

Dekan Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang kommentiert die Entscheidung: „Wir begrüßen, dass das Land anerkennt, welchen Mehraufwand die Krankenhäuser der Universitätsmedizin Oldenburg in Forschung und Lehre betreiben. Die 5 Millionen Euro liegen zwar unter der geforderten Summe, die Zusage ist dennoch ein wichtiges Signal für unseren Standort. Wir erwarten und gehen fest davon aus, dass diese Mittel für unsere Partner-Krankenhäuser nicht nur einmalig zur Verfügung gestellt, sondern verstetigt werden.

Auf den dringend erforderlichen Ausbau der medizinischen Forschung und Lehre an der Universität hat diese Entscheidung der Landesregierung keine Auswirkung. Weder generiert sie neue Studienplätze, noch ermöglicht sie den Bau der benötigten Forschungs- und Lehrgebäude. Wenn wir mehr Ärztinnen und Ärzte ausbilden sollen, darf die Landespolitik keine Zeit verlieren und muss auch diese Voraussetzungen schaffen.“

(Stand: 19.01.2024)  | 
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