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Dr. Susanne Haberstroh
Referentin für forschungsbasiertes Lernen

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Q+FL – Projekte zur Studiengangsentwicklung

Ob Technologien wie Smart Home in der Informatik, Digital Literacy in der Materiellen Kultur oder Arbeiten mit großen Datensätzen in den Naturwissenschaften – künftig sollen Studierende der Universität Oldenburg noch stärker als bisher selbst forschen und wissenschaftlich aktiv werden. Um ausgewählte Studiengänge entsprechend weiterzuentwickeln, erhält die Universität für drei Jahre und für drei Projekte 900.000 Euro im Rahmen des vom Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) geförderten Programms „Qualität plus – Programm für gute Lehre in Niedersachsen“. Insgesamt wurden 48 Projekte an 16 Hochschulen bewilligt.

In den Fakultäten

Die MWK-geförderten Projekte sind an drei Fakultäten der Universität angesiedelt: Studierende der Informatik sollen sich künftig bereits in den ersten zwei Semestern mit aktuellen und gesellschaftlich relevanten Themen wie „Smart Home“ aus Forschungs- und Anwendungsperspektive auseinandersetzen. Das Vorhaben „Smarte Umgebungen als Kontext forschungsbasierter Lehre in der Studieneingangsphase der Informatikstudiengänge (SUKI)“ wird von der Informatik-Didaktikerin Prof. Dr. Ira Diethelm geleitet.

Studierende zu befähigen, digitalisierte Infrastrukturen kulturwissenschaftlicher Forschung kritisch zu reflektieren, ist Ziel des Projekts „Digital Literacy am Standort Materielle Kultur“ unter Leitung der Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Karen Ellwanger. Dafür sollen in dem Bachelor-Studiengang „Materielle Kultur: Textil“ unter anderem weitere digitale Lehrbausteine integriert werden.

Um den Umgang mit immer größeren Datensätzen geht es in dem Vorhaben „Digitalisierung beim forschungsbasierten Lernen in den Naturwissenschaften – ein interdisziplinärer Ansatz“. Ziel ist hier, die Lehre fächerübergreifend so auszubauen, dass Studierende künftig weitere digitale Fähigkeiten für die Anforderungen in Forschung und Wirtschaft erwerben können. Das Vorhaben leiten die Chemikerinnen Prof. Dr. Katharina Al-Shamery und Prof. Dr. Verena Pietzner sowie die Meereswissenschaftler Prof. Dr. Ralf Rabus und Prof. Dr. Oliver Zielinski.

Darüber hinaus fördert die Universität mit Eigenmitteln zwei weitere Projekte – ebenfalls für drei Jahre: Um die Etablierung einer neuen Lehr-Lern-Kultur, die Studierenden im Studiengang Philosophie/Werte und Normen eine forschungs- und problemorientierte Herangehensweise ermöglicht, ist das Ziel des Projektes „Forschungsbasiertes Lernen als Studiengangsprofil im Fach Philosophie/Werte und Normen“ der Fakultät IV unter der Leitung von Prof. Dr. Christa Runtenberg.

Im Mittelpunkt des Projektes „Forschungsbasiertes Lernen als Studiengangsprofil für die Studiengänge Fachbachelor Biologie, Fachmaster Biologie, Fachmaster Neuroscience“ der Fakultäten V und VI stehen die Professionalisierung, die Reflexion des eigenen Qualifikationsprofils und die wissenschaftlichen Kommunikationskompetenz von Studierenden der Studiengänge Biologie und Neuroscience unter der Leitung von Prof. Dr. Jutta Kretzberg.

E-Portfolio

Als gemeinsames und verbindendes Element aller Q+FL-Projekte wird der Einsatz von E-Portfolios zur Abbildung von Forschungskompetenzen der Studierenden erprobt. Modulbegleitend oder über den gesamten Studienverlauf in einem Studiengang soll das E-Portfolio Studierenden zur Dokumentation und Reflexion ihrer sukzessive erworbenen Kompetenzen im Forschenden Lernen dienen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig – von der Darstellung von Ergebnissen und Zwischenergebnissen einzelner Arbeitsaufgaben oder des gesamten Lernwegs, als Prüfungsleistung, Bewerbungsdokument oder im Sinne von Wissenschaftskommunikation.

 

 

Webce9master (internlhset@uolu5b78.duphz+e5aif0) (Stand: 29.06.2020)