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Zahlen und Fakten

  • Dauer: 7 Semester
  • Abschluss: Strukturierte Promotion
  • Sprache: Deutsch
  • zulassungsfrei

Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien (Strukturierte Promotion)

Ausrichtung und Ziele

Ziel des Promotionsstudiengangs ist es, Dissertationsvorhaben von Nachwuchswissenschaftler_innen aus verschiedenen kulturwissenschaftlichen Fächern wie den Kunst- und Medienwissenschaften, der (Europäischen) Ethnologie, den Studien zur materiellen ebenso wie der visuellen Kultur und den Gender Studien zu fördern.
Leitend ist eine transdisziplinäre Perspektive. Trennungen oder gar Hierarchien zwischen "hoher Kunst" und populärer Kultur oder zwischen "materieller" und "visueller Kultur" werden dabei obsolet, das Interesse gilt vielmehr ihren Verschränkungen. Forschungsansätze der Cultural Studies, postkolonialer, feministischer ebenso wie queerer Studien werden nutzbar gemacht und verknüpft. Dabei werden die in den unterschiedlichen Disziplinen, die sich der visuellen und der materiellen Kultur widmen, ausgebildeten Methoden keineswegs ausgeblendet, sondern mit herrschafts- und machtkritischen Fragestellungen verbunden. Es gilt, Traditionen der Repräsentationskritik aufzunehmen und weiterzuentwickeln, wobei unter "Repräsentation" sowohl Darstellung und Vorstellung als auch Herstellung verstanden wird, womit performative Praktiken eingeschlossen sind.
Der Promotionsstudiengang bietet Möglichkeiten der Aneignung, Weiterentwicklung und Erprobung von theoretisch-methodischen Konzepten einer Kritischen Kulturwissenschaft.
Aktuelle Schwerpunkte bilden Fragen zur Geschichte und Wirkungsweise von visuellen, technischen, vestimentären und auch literarischen Medien und danach, wie sich in und über diese Geschlechter, Identitäten, Sexualitäten und Begehren (re)produzieren und sich mit Machtverhältnissen, Ethnisierungs-, Rassisierungs- und Nationenbildungsprozessen verschränken bzw. diese destabilisieren.
Transdisziplinäre kulturwissenschaftliche Kompetenzen verhelfen dazu, neue Fragen zu stellen und komplexe Probleme differenziert zu bearbeiten. Zudem dienen sie der Integration kulturwissenschaftlicher und genderbezogener Perspektiven in künftige Arbeitsfelder in Wissenschaft, Kunst, Kultur und deren Vermittlung. Deshalb unterstützt der Studiengang über den regelmäßigen Austausch der Dissertationsprojekte hinaus den Erwerb fächerübergreifender wissenschaftstheoretischer und forschungspraktischer bzw. -ethischer Kompetenzen sowie Fähigkeiten in der Vermittlung, Präsentation und Wissenschaftsorganisation.

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Der Promotionsstudiengang "Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien" vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, die in allen Arbeitsbereichen sowohl an Universitäten als auch an anderen Forschungs- und Bildungsinstitutionen relevant sind. Er qualifiziert für Forschungs- und Vermittlungstätigkeiten in Bereichen von Kunst- und Kulturgeschichte, Museen, Journalismus (Kunst-, Kultur-, Modekritik, Feuilleton) sowie für verantwortungsvolle Positionen in Verwaltung und Wirtschaft.

Bewerbung/Zulassungsmodalitäten

Bewerbung zum Wintersemester bis 15.7.
Bewerbung zum Sommersemester bis 15.01.
Webmastmzerfu (infdt9oporo0zrstal-stuhatdium+ham0@uol.4qjhde) (Stand: 12.02.2019)