Projekt PIKO

Im Projekt „Pilzkohle“, kurz PIKO, geht es um die Umwandlung von Aufwüchsen der Paludikultur in Biokohle sowie um die Verwendung der Paludikultur-Biokohle als Deckerden für die Kultivierung von Champignons. 

 

Aktuell ist Schwarztorf noch der Hauptbestandteil der Deckerden. Da der Abbau von Torf stark negative Folgen für die Artenvielfalt und für das Klima (Freisetzung von Klimagasen wie CO2) hat und gemäß der Torfminderungsstrategie der Bundesregierung der Anteil von Torf in den Deckerden sukzessive reduziert werden soll, sind Alternativen zu Torf gefragt. An diesem Punkt setzt das Projekt PIKO an, indem wir den Einsatz von Biokohle als Deckerden testen. Dazu werden unterschiedliche Aufwüchse der sogenannten Paludikultur mittels zweier Verfahren in Biokohle umgewandelt: über die Pyrolyse und Hydrothermale Carbonisierung (HTC). Nach chemischen und physikalischen Analysen der Biokohlen im Labor werden die Kohlen sowohl einzeln als auch als Mischungen mit oder ohne Kompost in Chamgignon-Kultivierungsversuche als Deckerden im Labormaßstab eingesetzt, um zu testen, in wieweit sich die Kohlen als Ersatz für Torf eignen. Diese Erkenntnisse sollen dann mit Hilfe unserer Projektpartner Pilzland und Griendsveen unter Realbedingungen getestet werden. 

 

Bild: Champignon-Kultivierung beim Projektpartner Pilzland. Deutlich zu erkennen sind die Champignons, die aus der dunkel gefärbten Deckerde wachsen. Foto: M. Röhrdanz

 

 


Projektlaufzeit: 07/2026 bis 06/2028

Dieses Vorhaben wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus / Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.
www.europa-fuer-niedersachsen.de

 

 

 

(Stand: 13.10.2026)  |  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p120892
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