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21. Dezember 2001   383/01

Universität verabschiedet Beilstein

Oldenburg. Der Maler und Graphiker Klaus Beilstein, bisher Leiter der künstlerischen Werkstätten des Fachbereichs Kommunikation und Ästhetik, ist - zumindest was seine Arbeit an der Universität Oldenburg angeht - in den Ruhestand getreten. Beilstein, 1938 in Delmenhorst geboren und seit 1968 in Oldenburg ansässig, nahm 1976 seinen Dienst an der Hochschule auf, wo er bald zu einem "Fels in der Brandung" im Studienalltag wurde.

In Oldenburg und in der Universität traf und trifft man immer wieder auf Gemälde, Objekte, Plakate und Grafiken, die die Handschrift des Künstlers tragen. Viele historische und aktuelle Stadtereignisse hat er auf "beilsteinsche" Art augenzwinkernd bis ironisch dokumentiert. Über die Region hinaus bekannt, blickt Beilstein auf zahlreiche Ausstellungen zurück, u. a. zum Thema "Gesichter und Profile einer Stadt" im Kulturspeicher Oldenburg anlässlich des 650-jährigen Stadtjubiläums.

Der Kunsthistoriker Prof. Dr. Peter Springer würdigte Beilsteins Kunst einst: "Über alle Grenzen hinweg, ob mit kühl disponierendem Wirklichkeitssinn, ob phantastisch oder futuristisch verfremdet, ob surreal entrückt oder grotesk verzerrt, ob detailfreudig "gepingelt" oder genialisch "gefetzt" - stets bleiben die Arbeiten Klaus Beilsteins Gegenständlichem verpflichtet. ... Bei allem skurrilen Erfindungsreichtum, Basis bleibt stets die erlebnishafte Wahrnehmung seiner Umgebung - freilich "gefiltert" durch eine eigenwillige Persönlichkeit."
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