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Lena Wurst

Stephanie Heinold

 

15. April 2016   109/16   Studium und Lehre

270 Kinder schicken ihre Teddys in die Klinik
Großes Interesse an „Teddybärkrankenhaus“ der Oldenburger Medizinstudierenden

Oldenburg. Kuscheltiere im Wartezimmer, unterm Röntgenapparat oder auf dem OP-Tisch – die Kinderklinik des Klinikums Oldenburg war am Dienstag und Donnerstag von ungewöhnlich plüschigen Patienten belagert. Rund 270 Drei- bis Sechsjährige ließen ihre Kuscheltiere im „Teddybärkrankenhaus“ verarzten. Medizinstudierenden der Fakultät VI Medizin- und Gesundheitswissenschaften der Universität hatten die Kinder zu diesem ungewöhnlichen Klinikbesuch eingeladen, um ihnen mögliche Ängste zu nehmen.
„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz“, sagt Stephanie Heinold, eine der studentischen Organisatorinnen, „auch das Feedback der Kinder, Erzieher und Eltern war wieder ausgesprochen positiv.“ Ihre Kommilitonin Lena Wurst ergänzt: „Alle Teddys sind verarztet und hoffentlich bald wieder gesund. Und uns Studierende schult die Aktion im Umgang mit Kindern.“
Für das „Teddybärkrankenhaus“ hatten die Studierenden in der Kinderklinik insgesamt fünf „Stationen“ eingerichtet, die die kleinen Besucher mit ihren Schützlingen durchlaufen konnten. Im Sprechzimmer wurden die Kuscheltiere untersucht, behandelt und mit Rezepten versorgt. Danach ging es zum Röntgen, wo die Kinder auch etwas über Strahlenschutz erfuhren. Bei der „Teddy-OP“ konnten die Kinder zur Hand gehen. Gleichzeitig lernten sie etwas über Hygiene, den Ablauf einer Operation sowie über den menschlichen Körper und seine Funktionen.
Neben den klinischen Stationen hatten die Medizinstudierenden zwei weitere eingerichtet, die sich mit Prävention beschäftigten: An der Station „Spiel und Spaß“ erlebten die Kinder, wie wichtig Bewegung für ein gutes Körpergefühl ist. Unter dem Stichwort „Ernährung“ sollten sie Lebensmittel zuordnen – je nachdem, ob sie gut oder schlecht für den Körper sind.
Das Projekt Teddybärkrankenhaus entstand in den 1990er-Jahren in Skandinavien. Inzwischen wird es in vielen deutschen Städten angeboten. In Oldenburg fand die Aktion zum dritten Mal statt – erneut mit großem Zuspruch.

Auf den Fotos:
Foto 1: Den fiebernden Biber untersuchen "Papa" Mika (3) und "Teddyarzt" Lutz gründlich. Foto: Markus Hibbeler/Universität Oldenburg
Foto 2: Eingehende Untersuchung: Dem Panda geht es sicher bald besser. Foto: Markus Hibbeler/Universität Oldenburg
Foto 3: Nachwuchsoperateure am Werk: Dabei lernen die Kinder zugleich spielerisch etwas über Hygiene. Foto: Markus Hibbeler/Universität Oldenburg

ⓘ www.tbk-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
Stephanie Heinold, Medizinstudentin, E-Mail: tbk(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
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