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19. April 2016   114/16   Forschung / Veranstaltungsankündigung

Innovationen aus Universität, OFFIS und NEXT ENERGY auf der Hannover Messe

Oldenburg. Ein Stromspeicher fürs Eigenheim, ein neuartiges Holzkraftwerk, eine mobile Schiffsbrücke für Navigationstests – diese und andere Innovationen präsentieren die Universität Oldenburg, ihre An-Institute OFFIS und NEXT ENERGY sowie mehrere Gründerteams auf der Hannover Messe vom 25. bis 29. April. Besucher können sich am Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen (Halle 2, Stand A08) über die vielseitigen Projekte informieren.

Unter Koordination des OFFIS, Institut für Informatik, entsteht an der norddeutschen Küste derzeit die Plattform eMIR. Sie wird von Industrie- und Forschungspartnern genutzt, um neue maritime Technologien zu erproben. Auf der Hannover Messe zeigen die Entwickler eine mobile Schiffsbrücke für Simulationszwecke. Sie kann Assistenzsysteme für eine mit den neuesten technischen Mitteln verfeinerte Form der Navigation, die sogenannte eNavigation, testen und trägt so unter anderem zu mehr Sicherheit im Schiffsverkehr bei.

Auf der Messe präsentieren sich zudem mehrere Gründerteams und Jungunternehmer, die das Gründungs- und Innovationszentrum (GIZ) der Universität in den vergangenen Jahren begleitet hat. Sie alle erhalten eine „EXIST“-Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie:

Das Gründerteam Lipro Energy hat eine Anlage entwickelt, die Strom und Wärme auch aus minderwertigen Brennstoffen wie beispielsweise Holzhackschnitzeln gewinnt. Das Holzkraftwerk gilt als die erste marktfähige Anlage mit einem mehrstufigen und neuartigen Vergasungsverfahren, die den Einsatz günstiger Brennstoffe ermöglicht. Die innovative Prozessführung verhindert zudem, dass problematische teerhaltige Gase austreten.

Für Besitzer von Photovoltaikanlagen sind Speichereinheiten wirtschaftlich attraktiv, weil sie die zeitversetzte Nutzung des selbst erzeugten Stroms ermöglichen. Einem Wissenschaftlerteam des Oldenburger An-Instituts EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY ist es jetzt erstmals gelungen, die sichere „Vanadium-Redox-Flow-Technologie“ für den kosteneffizienten Einsatz in Heimenergiespeichern weiterzuentwickeln. Das „ResiFlow“-Konzept soll innerhalb von zwei Jahren zur Marktreife gelangen.

Das Gründerteam von a1robotics entwickelt ein modulares Robotersystem, das speziell auf die Servicerobotikforschung und -lehre zugeschnitten ist. Auf der Hannover Messe präsentiert das Team den Prototyp seines ersten Produktes „a1orb“, das als Basis für mobile Roboter dient. Durch das außergewöhnlich flexible Antriebssystem, die große Traglast und seine mechanische Erweiterbarkeit eignet sich das System für verschiedene Anwendungen in der Servicerobotik.

Eine Mikromontageanlage ist des Herzstück das Oldenburger Start-Ups MiCROW. Damit lassen sich winzige Bauteile – deutlich kleiner als ein Millimeter – hochpräzise und zugleich intuitiv per Gamepad-Steuerung montieren. Kleine und mittelständische Sensorhersteller können dadurch Prototypen und Kleinserien wirtschaftlicher fertigen.

Seit mehr als 30 Jahren präsentiert sich die Universität Oldenburg auf der Hannover Messe. Auch auf der weltgrößten Computermesse Cebit ist sie regelmäßig vertreten.

ⓘ www.uni-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
OFFIS: Britta Müller, Tel.: 0441-9722-0, E-Mail: marketing(Klammeraffe)offis.de
NEXT ENERGY: Jan grosse Austing, Tel.: 0441/99906-443, E-Mail: jan.austing(Klammeraffe)next-energy.de
GIZ: Janneke Mertens-Fabian, Tel.: 0441/798-5483, E-Mail: janneke.mertens-fabian(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 29.05.2024)  | 
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