Um die Ausbildung ehrenamtlicher kommunaler Botschafter*innen für die Energiewende ging es beim ersten Projekttreffen. Sechs Kommunen sind in der ersten Runde voraussichtlich dabei.
Die mit der Energietransformation einhergehenden Veränderungen – zum Beispiel im Landschaftsbild, in der Wirtschaftsstruktur oder auch in der Energieversorgung der privaten Haushalte – führen bei vielen Bürger*innen zu Unsicherheiten und Skepsis. Das Projekt Energiewende-Lots*innen für die Metropolregion Nordwest zielt darauf ab, die Verbreitung fundierter Informationen und eine sachliche Diskussion zu Themen der Energiewende in der Region zu fördern und damit Verständnis und Akzeptanz zu stärken. Das Ergebnis des ersten Planungstreffens: In der ersten Runde werden sich voraussichtlich sechs Kommunen am Projekt beteiligen.
Mit einer fachlich fundierten Qualifizierung sollen Bürger*innen zu ehrenamtlichen Energiewende-Botschaftern ausgebildet und so die faktenbasierte Kommunikation auf Augenhöhe innerhalb der Bevölkerung gestärkt werden. Die Lots*innen sollen bei Informations- und Bildungsveranstaltungen, Dialogformaten und der Öffentlichkeitsarbeit aktiv werden. Durch die Vernetzung von Verwaltung und Zivilgesellschaft sollen langfristige Strukturen aufgebaut werden, um die Kommunen auch in Zukunft bei der Initiierung von Kommunikations- und Beteiligungsprozessen zu unterstützen. Am Projekt beteiligt sind die Stadt Oldenburg und das C3L der Universität Oldenburg. Gefördert wird es von der Metropolregion Nordwest.
Kontakt: Dr. Claudia Bardachzi, T 0441/798 4898, E enlo@uni-oldenburg.de