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Karola Gebauer
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Tel.: ++49 (0)441/798 4316

Postadresse
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
ZFG Zentrum für interdisziplinäre
Frauen- und Geschlechterforschung
Ammerländer Heerstraße 114 -118
D-26129 Oldenburg

Publikationen

AG gegen diskriminierendes Sprachhandeln: Gendersensible Sprache rund um die Uni (2020).

Homepage

Wiederherstellen – Unterbrechen – Verändern? Politiken der (Re-)Produktion, Hg. von Corinna Onnen, Susanne Rode-Breymann L’AGENda, Band 3. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich, 2018.

Transfer und Interaktion: Wissenschaft und Aktivismus an den Grenzen heteronormativer Zwei-geschlechtlichkeit, hg. v. Josch Hoenes, Michael_a Koch, Oldenburg: BIS-Verlag 2017.

Ausstellungskatalog: "Kabbo Ka Muwala—The Girl’s Basket. Migration and Mobility in Contemporary Art in Southern and Eastern Africa" Berlin: Revolver Publishing 2016. Katalog online ansehen

Myths, Gender and the Military Conquest of Air and Sea, hg. v. Katharina Hoffmann, Herbert Mehrtens, Silke Wenk, Oldenburg: BIS-Verlag 2015.

Sylvia Pritsch: Zur sexistischen Gewalt im Netz, in: fIfF-Kommunikation, hg. vom Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V., Nr. 3/2014, S. 53-55.

Wanderungen. Migrationen und Transformationen aus geschlechter- wissenschaftlichen Perspektiven, hg. v. Annika McPherson, Barbara Paul, Sylvia Pritsch, Melanie Unseld, Silke Wenk, Bielefeld: transcript 2013.

ZFG - Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

ZFG - Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Willkommen auf der Homepage des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (ZFG)

Coronavirus: ZFG im Homeoffice

Aufgrund der aktuellen Situation durch den Coronavirus / Covid 19 ist das ZFG-Team nicht in den Räumlichkeiten auf dem Campus Haarentor anwesend, sondern im Homeoffice. Natürlich sind wir weiterhin <strong>pehcr Emailyv</strxkts9ong>+np (zfg@uouol.defbq) ansprechbar. Der ZFG-Newsletter wird weiterlaufen, wir freuen uns über Informationen mit Gender-Bezug zum Weiterleiten.

Studierende der Gender Studies richten sich bei Fragen an Sylvia Pritsch, tragen Sie sich dafür wie gewohnt online in Stud.IP in die Sprechstunde ein. Fragen rund ums Studium können auch durch die Tutor*innensprechstunde für Studierende der Gender Studies geklärt werden, durch Krepisp7 Markuv6q6ssr/yzen (Krisbjwz.mri/arkusfysen@jz/2uol.2kdebh4oy). Es kann auch ein Termin für eine Videokonferenz vereinbart werden.

Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien der Gesellschaft für Musikforschung, 11.-13.09.2020

Anmeldung bis 10.09., 18 Uhr, auf der Homepage

Call for Papers: 10. Genderforschungstag 2020

Das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) lädt zum 10. Mal ein zum interdisziplinären Austausch über Projekte aus dem Bereich der Gender- und Queer Studies, um über Institutsgrenzen hinaus miteinander ins Gespräch zu kommen.

Anlässlich unseres Jubiläums möchten wir sowohl zurückblicken auf die letzten Jahre der Geschlechterforschung und des Genderforschungstages an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als auch aktuelle Themen in den Blick nehmen. Dazu laden wir herzlich alle ein, die bereits teilgenommen haben oder teilnehmen möchten.

Von der Bachelorarbeit bis zum PostDoc-Projekt sind alle Forschungsprojekte willkommen, auch Gruppenprojekte und Projektskizzen dürfen gerne vorgestellt werden! Besonders freuen wir uns über Beiträge zu aktuellen Themen von Vergeschlechtlichungen in Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft, gerne auch zur Entwicklung und Transformation der Gender Studies in verschiedenen Bereichen und durch unterschiedliche Faktoren (wie Corona, Digitalisierung, Umwelt, Ökonomie u.a.m.).

Wir bitten um die Einsendung von Abstracts (max. 1 Seite) für eine 20-minütige Online- oder Präsenz-Präsentation bis zum 25. Oktober 2020 an: zfg(at)uol.de.

Flyer als Download

Online-Umfrage: Wie ist es Ihnen während der Corona-Auszeit ergangen?

die Online-Umfrage "Wie ist es Ihnen während der Corona-Auszeit ergangen?" ist geschlossen. Aktuell findet die Auswertung statt. 

Lehrende und Studierende der Gender Studies der Uni Oldenburg können sich für eine Einsicht in erste Ergebnisse für das Lehrenden-Studierenden-Treffen der Gender Studies am kommenden Mittwoch, 8.7.20, 12-14 Uhr über zfg(at)uol.de anmelden. Dort werden die Themen auch weiter diskutiert.

Lehrenden-Studierenden-Treffen der Gender Studies online, 8.6.20

Liebe Lehrende und Studierende des BA Gender Studies,

wir laden herzlich zum Online- Treffen der Gender Studies in diesem Semester ein:

am 08. Juli 2020 12 - 14

Wir möchten uns gerne mit Ihnen/ Euch über die aktuelle Situation – Studieren, lehren, forschen unter Corona-Bedingungen - austauschen im Gespräch zwischen Lehrenden, Studierenden und Organisator*innen des Studiengangs:

  • Wie wirken sich die neuen Bedingungen auf Ihre/Eure Situation aus?
  • Welche Lehren ziehen wir aus den Erfahrungen des Sommersemester für das kommende Wintersemester? Welche Methoden + Tools haben sich in der Lehre bewährt? Welche eher nicht?
  • Gibt es übergreifende Fragen/ Problematiken, die wir besprechen sollten?

Die Corona-Auswirkungen treffen nicht alle gleich. Uns interessiert, wie sich die Situation konkret für Sie und Euch darstellt. Daher haben wir zur Vorbereitung eine Online-Umfrage gestartet unter https://uol.de/zfg/studiengaenge/fragebogen-gender-und-corona.

Bitte nehmen Sie sich/ nehmt Euch doch kurz etwas Zeit für die Beantwortung der Fragen

Wir von der AG Gender Studies freuen uns auf eine lebhafte Diskussion mit Ihnen/ Euch als Studierende oder Lehrende!
Vielleicht kennen Sie uns auch noch nicht? Dann ist es eine gute Gelegenheit, dies zu ändern!

Bitte meldet Euch/ melden Sie sich an unter: zfg(at)uol.de, wir schicken den Link für das Online-Meeting dann zu.

Ankündigung: Online Round Table "Transnational Feminist Perspectives on the Corona-Pandemic", 30.06.20

Ankündigung: 

Wo Gender brennt - Gender on/ under fire
Online Round Table "Transnational Feminist Perspectives on the Corona-Pandemic"
30. Juni 2020, 10-12 Uhr

mit
Prof. Dr. Sheila Meintjes (Johannesburg/ Südafrika)
Prof. Dr. Paula Banerjee (Kolkata/ Indien)
Prof. Dr. Fatima Sadiqi (Fès, Marokko)
Dr. Lydia Potts (Oldenburg)
Brigitte Boomgarden (Oldenburg)
Pia Schlechter (Oldenburg)
moderiert von Dr. Sylvia Pritsch (Oldenburg)

Since the outbreak of the pandemic, parts of the world have been confused - but the effects are not the same for everyone. During the roundtable discussion with participants from South Africa, India, Morocco and Germany, we want to ask about the transnational differences and similarities, about social upgrading and hierarchical consolidation, about the escalation of new and old conflicts. Join our discussion!

For registration please write a short Email with your name, city and University status to pia.schlechter1(at)uol.de. You will get a link for the virtual videoconference room. The Roundtable will be in English.

Flyer zum Download

Ankündigung: Veröffentlichung "Geschlechterwissen in und zwischen den Disziplinen", transcript 2020

Veröffentlichung:

Barbara Paul; Corinna Bath; Silke Wenk (Hg.): 
"Geschlechterwissen in und zwischen den Disziplinen.
Perspektiven der Kritik an akademischer Wissensproduktion"
transcript Studien Interdisziplinäre Geschlechterforschung 2020

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. August 2020.
Informationen des Herausgebers 

Einladung: Video-Lecture-Serie "Transnational Feminisms in India, South Africa, Morocco"

Wie haben sich (queer-)feministische Bewegungen in nicht-westlichen Ländern entwickelt? Welche Themen bestimmen die aktuellen Diskussionen? Drei internationale Expertinnen geben Auskunft in ihren Video-Lectures und stehen anschließend bereit für Fragen und Diskussionen: 

26.05.20 (10-12 Uhr): Sheila Meintjes (Johannesburg/ Südafrika):
Current Debates in South African Feminism 

02.06.20 (10-12 Uhr): Paula Banerjee (Kolkata/ Indien):
Women’s Activism in India (Bengal) 


16.06.20 (10-12 Uhr): Fatima Sadiqi (Fès/ Marokko):
Feminist Achievements in Morocco)

Wer Interesse hat dabei zu sein, schickt einfach eine kurze Email (an Pia.Schlechter1(at)uol.de) und erhält einen Link zugeschickt, womit bei den Video-Lectures durch das Webkonferenzsystem BigBlueButton teilgenommen werden kann. Eine Teilnahme für Externe der Universität ist möglich. Eine Registrierung ist nicht notwendig. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Flyer als pdf

Veröffentlichung: AG gegen diskriminierendes Sprachhandeln: Flyer „Gendersensible Sprache rund um die Uni“.

Veröffentlichung: AG gegen diskriminierendes Sprachhandeln: Flyer „Gendersensible Sprache rund um die Uni“.

Um an der Uni Oldenburg zu mehr Vielfalt in der Sprache beizutragen, hat die Arbeitsgruppe gegen diskriminierendes Sprachhandeln den Flyer „Gendersensible Sprache rund um die Uni“ erstellt. Dieser wird vorerst in digitaler Form kostenlos auf der Homepage der AG als Download in verschiedenen Formaten zur Verfügung gestellt: https://wp.uni-oldenburg.de/gendersensible-sprache-rund-um-die-uni/.

Da die Universität Oldenburg keinen zentralen Leitfaden für gendergerechte Sprache anbietet, ist der Wunsch entstanden, für Lehrende und Studierende Informationen und weiterführende Hinweise in einem kompakten Format zusammenzutragen. Zu diesem Zweck wurde die Arbeitsgruppe gegen diskriminierendes Sprachhandeln gegründet. Die in dem Flyer erarbeiteten Ideen sollen nicht als Regelwerk dienen, eher als Orientierung, Anregung und Hilfestellung - für alle, die sich für gendersensibles Sprechen interessieren, aber noch unsicher in Bezug auf das Wie sind.

Die Arbeitsgruppe ist entstanden im Kontext einer Lehrveranstaltung des BA Studiengangs Gender Studies, die von Renata Kutinka und Pia Schlechter im Rahmen ihrer Tätigkeiten am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) initiiert und durchgeführt wurde und besteht aus Anne Boczaga, Hannah Doeker, Renata Kutinka, Anika Mikulski, Martha Motzer, Pia Schlechter und Paula Terstappen. Die AG trifft sich in regelmäßigen Abständen und erarbeitet alle Inhalte konsensbasiert in einer heterogenen hierarchiefreien Gruppe.

Interview in der Zeit: "Worum geht's... in 'Gender Studies'?" mit Kerstin Brandes (ZFG) und Anika Mikulski (BA Gender Studies) vom 16.01.20

Vortrag: Prof.in Dr.in-Ing.in Corinna Bath (Braunschweig): "Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 'Verantwortlich bleiben in Zeiten automatischer Entscheidungen" am 23.01.20, 16-18 Uhr

Jahresrückblick: 2019 im ZFG

#4genderstudies

WiSe 2018/19: Ringvorlesung „Diversifying Gender!? Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung“
Es wurden Forscher*innnen und Künstler*innen aus dem In- und Ausland eingeladen. Die Veranstaltung des BA Gender Studies wird in Kooperation mit dem ZFG konzipiert.

16. Januar 2019: Lunchtalk* „Generationen der Geschlechterforschung“
Anlässlich der Jubiläen „100 Jahre Frauenstimmrecht“ und „50 Jahre Autonome Frauenbewegung“ wurde unter der Frage „Generationen der Geschlechterforschung: Müssen die feministischen Räder stets neu erfunden werden?“ ein Blick auf ältere theoretische Texte der Frauen- und Geschlechterforschung geworfen, wie von Ilse Dröge-Modelmog.

23. Januar 2019: Vortrag Jodi Bieber (Johannesburg/ Südafrika)
Die Fotografin Jodi Bieber aus Johannesburg/Südafrika hielt einen Vortrag zu „On ‚Real Beauty‘, ‚Quiet‘ Men, ‚Women who have murdered their husbands‘ and other Portraits of the artist“ im Rahmen der Ringvorlesung „Diversifying Gender!? Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung“. Darin stellte sie drei ihrer Portraitserien vor, die vom 25. Januar bis 29. März 2019 in der von Alejandro Perdomo Daniels kuratierten Ausstellung „Jodi Bieber – Works on Gender“ im Vegesacker Geschichtenhaus und in der Galerie im Foyer der Arbeitnehmerkammer Bremen zu sehen waren.

8. Mai 2019: Lunchtalk: „Hast Du die Story schon gesehen? #QueerFeministContent im Netz“
In sozialen Netzwerken werden in unterschiedlichen Formaten eine Reihe queerfeministischer Erzählungen verbreitet. Beim Lunchtalk* wurde darüber diskutiert, um welche Inhalte es dabei konkret geht und vom eigenen individuellen Nutzungsverhalten berichtet. Dabei wurden verschiedene Postings, die durch spezifische # verbreitet werden, oder was bestimmte (queer-) feministische Nutzer*innen veröffentlichen, diskutiert.

21. Mai 2019: Workshop mit Anja Hänsch: „Feminismus im Islam – eine Einführung“
Die Islam-, Literatur- und Politikwissenschaftlerin Anja Hänsch (Amsterdam) hielt einen Workshop zu „Feminismus im Islam – eine Einführung“. Dabei wurden verschiedene Strömungen islamischer Feminismen, deren spezifischen Definitionen von „Feminismus“, sowie Konflikte und Grenzen davon diskutiert. Die Veranstaltung war aktueller Brennpunkt der Veranstaltungsreihe „Wo Gender brennt“.

17. Juni 2019: Round Table mit Rida Inam (Frankfurt): „Islam und Feminismus“
Rida Inam, die an der, Akademie für Islam in Wissenschaft und Gesellschaft (AIWG) an der Goethe Universität Frankfurt am Main lehrt und forscht, hielt einen Kurzvortrag zu „Islam und Feminismus? Umkämpfte Positionen in Wissenschaft und Aktivismus“, welcher anschließend in einem Round Table mit Lydia Potts diskutiert wurde.

29.-30. Juni 2019: Workshop: „Keine Nähmaschinen mehr! Feministische Gedächtnisarbeit in Indien und Deutschland“
Vor mehr als 30 Jahren wurden sowohl in Indien als auch im deutschsprachigen Raum viele Frauen-Archive und –bildungseinrichtungen gegründet. Ihre Arbeit hat auch heute nicht an Aktualität verloren: Geschlechterordnungen haben sich verändert, Frauenrechte sind gestärkt worden, trotzdem finden antifeministische Backlashs statt, Geschlechterkonzepte haben sich vervielfältigt, es werden verschiedene Macht- und Unterdrückungsstrukturen in den Blick genommen. Diese Themen wurden mit dem indischen Archiv SPARROW (Sound & Picture Archive for Research on Women) und deutschen FrauenLesbenGenderArchiven diskutiert. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem kreativ:LABOR in der Kulturetage statt sowie dem Kino cine k, wo der Film „Global Feminism“ (Indien 2002) gezeigt wurde.

4. Juli 2019: Vortrag Anelia Kassabova (Sofia/Bulgarien)
Anelia Kassabova von der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften in Sofia, Bulgarien, hielt einen Vortrag zu „Sexualität im Film: Antikonformistische Spielfilme der 1960er in sozialistischen Staaten“.

WiSe 2019/20: Ringvorlesung: „Veränderungen. Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung“
Es wurden Forscher*innnen und Künstler*innen aus dem In- und Ausland eingeladen. Die Veranstaltung des BA Gender Studies wird in Kooperation mit dem ZFG konzipiert.

29.-30. Oktober 2019: “(Re-)Reading - (Re-)Writing: Postcolonial Theories in Critical Transnational Gender-Perspectives (Indian-German Autumn School)“
Bei der indisch-deutschen Autumn School “(Re-)Reading - (Re-)Writing: Postcolonial Theories in Critical Transnational Gender-Perspectives” hielten indische und deutsche Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen Vorträge und gaben Workshops. Dabei waren Debolina Dutta (Dehli), Lydia Potts (Oldenburg), Ranabir Samaddar (Kolkata), Martin Butler (Oldenburg), Akshay Chavan (Münster), Katharina Hoffmann (Oldenburg), Gabriele Dietze (Berlin) und Baldeep Grewal (Potsdam). Im Rahmen der Ringvorlesung „Veränderungen. Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung“ gab Ajay Sathjan (Kleve) einen Workshop zu „Hegemoniales weißes Patriarchat und Unterwürfigkeit im post-kolonialen Bollywood“. In Kooperation mit dem Kino cine k wurde der Film “Tales of the Night Fairies” (Shohini Gosh, Indien 2002) gezeigt.

22. November 2019: 9. Genderforschungstag
Acht junge Forschende aus Oldenburg und Bremen stellten ihre Projekte vor.

13. Dezember 2019: aktueller Brennpunkt: „Gender, Family and Migration“
In Kooperation mit der internationalen EMMIR- und ACMS (African Center for Migration & Society) Konferenz „African Families: Representations and Renegotiations in Migration Contexts“ vom 13.-14. Dezember 2019 fand der Aktuelle Brennpunkt der Veranstaltungsreihe “Wo Gender brennt” zum Thema “Gender, Family and Migration” statt. Es sprachen Priscilla Afua Agyeman-Duah (Italien), Magdalena Zimmermann (Deutschland) und Sanjeev Dahal (Nepal); Moderiert wurde das Panel von Mphatso Kamndaya (Südafrika).

 

Aktuelle Forschungsprojekte

TraGS – Transnational Perspectives in Gender Studies
In dem Projekt TraGS Transnational Perspectives in Gender Studies wird eine digitale Lehr- und Lernplattform erarbeitet werden, die es Studierenden künftig ermöglichen soll, eigenständig transkulturelle Modulinhalte zu erarbeiten und zu vertiefen - unabhängig von Präsenzzeiten der Gastwissenschaftlerinnen. Es wird In Zusammenarbeit mit den drei beteiligten Professorinnen Prof. Dr. Sheila Meintjes (University of the Witwatersrand, Johannesburg, Südafrika), Prof. Dr. Paula Banerjee (University of Kolkata, Indien) und Prof. Fatima Sadiqi, Sidi Ben Abdallah University, Fès, Marokko) durchgeführt. TraGS wird gefördert durch das Programm „Innovation Plus. Innovative Lehr- und Lernkonzepte“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

Verbundprojekt „Gender – Flucht – Aufnahmepolitiken: Prozesse vergeschlechtlichter In- und Exklusionen in Niedersachsen“
Ziel des Forschungsverbundes ist es, aus einer gendertheoretischen Perspektive Aufnahme- und Integrationspolitiken in Deutschland angesichts der gestiegenen Herausforderung der Unterbringung, Aufnahme und im weitesten Sinne Integration der gewachsenen Zahl an Geflüchteten zu untersuchen. Dabei liegt der Fokus auf vergeschlechtlichten Prozessen differenzieller Inklusion im Kontext von Aufnahmepolitiken und den diese begleitenden Diskursen. Empirisch untersucht werden diese Prozesse arbeitsteilig in vier zentralen Bereichen: ehrenamtliche und kommunale Flüchtlingsarbeit, Arbeitsmarktintegration, Gewaltprävention und Mediendiskurs. Dieser Forschungsverbund (Göttingen, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück) wird gefördert mit Mitteln des Landes Niedersachsen.

Verbundprojekt: „Geschlechterwissen in und zwischen den Disziplinen: Kritik, Transformation und 'dissidente Partizipation' an (akademischer) Wissensproduktion“
Wissen ist nicht nur im Alltag, sondern auch in akademischen Institutionen stets soziokulturell gebunden. Es ist abhängig von den Standorten des Sprechens und den sich historisch verändernden Rahmen des Sagbaren und des Sichtbaren. Die Bedingungen und Entwicklungen der Produktion von Geschlechterwissen seit den 1970er Jahren bis heute werden in interdisziplinärer Perspektive in verschiedenen Bereichen der Kultur- und Natur- und Technikwissenschaften untersucht. Das Verbundprojekt der Universitäten Oldenburg und Braunschweig wird gefördert mit Mitteln des Landes Niedersachsen.

Internationales Verbundprojekt: “Shifting Families: Interrogating notions of ‘family’ in a context of contemporary African migration and diverse urban spaces, using multi-sited case studies in South Africa, Morocco, and Germany”
Das internationale Verbundprojekt fragt nach Auswirkungen unterschiedlicher Formen und Reichweiten von Migrationen auf das Verständnis von Familie im Vergleich zwischen Südafrika, Marokko und Deutschland. Gefördert wird das Projekt durch die Volkswagen Stiftung.

 

Gender on/under Fire: Gender, Family and Migration, 13.12.19

in Kooperation mit der EMMIR- und ACMS International Conference 2019: African Families: Representations and Renegotiations in Migration Contexts (13.-14.12.2019)

Anmeldung bitte bis zum 12.12. an jusr62wtinebdl.gbgraovkvdce.abrugena1@uoyg7l.debp

Konferenz-Homepage

Poster als pdf

9. Genderforschungstag am 22.11.19

22.11.2019 / 10:00–16:30 Uhr
Senatssitzungssaal (A14 1-111)
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Fakultät III – Sprach- und Kulturwissenschaften - lädt an Gender- und Queer-Studies interessierte Studierende, Forschende und Lehrende herzlich zum interdisziplinären Austausch ein.

Anmeldung bitte bis zum 19.11.2019 unter: zfg@uol.de

10:00 Begrüßung durch das ZFG
KERSTIN BRANDES (Direktorin des ZFG)
SYLVIA PRITSCH (ZFG)

10:30
RENATA KUTINKA
Das unsichtbare Geschlecht? Magdalena Abakanowiczs Abakans, 1967-1974

11:15
PIA SCHLECHTER
#Yolocaust: (Il-)legitime Repräsentationen von Erinnerung. Genderbasierte Bewertungen von Selfies im Holocaust-Mahnmal in Berlin

12:00
CRISLENE S. BRITO, ROYA EMAMI, JESSICA MEADOWS
Youth Revolutions and Migration in the Context of the Arab Spring

13:00 MITTAGSPAUSE

14:00
LISA EISOLD
Forschungspraktiken queeren: (Wie) Kann eine intersektionalitätssensible queere Forschung Diskriminierung innerhalb der Queer Community bekämpfen?

14:45
REBECCA BÜGENER

Car-Tuning & Gender. Social Practices between Humans and Machines

15:30
KRIS MARKUSSEN
Change your Perspective: Selbstreflektierte Betrachtung geschlechtsspezifischer Rollenzuschreibungen als Weg zu einem gendersensitiven Informatikunterricht

16:15 ABSCHLUSSDISKUSSION

Plakat zum Download

ABSTRACTS als pdf

Call for Papers für den 9. Genderforschungstag am 22.11.19, verlängerte Deadline: 08.11.19

Es sind noch Plätze frei! Die Deadline für das Einreichen von Abstracts wurde verlängert bis zum Freitag, den 8. November 2019.

(Re-)Reading - (Re-)Writing: Postcolonial Theories in Critical Transnational Gender-Perspectives (Indian-German Autumn School), 29.-30.10.19

Workshopangebote:

30.10.2019
10 – 12 h Parallel Workshops
AJAY SATHJAN, A01 0-004
im Rahmen der Veranstaltung "Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung“
Hegemoniales weißes Patriarchat und Unterwürfigkeit im post-kolonialen Bollywood

BALDEEP GREWAL, A03 1-117 (ZFG)
Speaking for the Inside: Worlding and our Place in it

12 – 14 h, A03 1-117 (ZFG)
DEBOLINA DUTTA
Representations of Sex Work in Law and the Media

14 – 16 h, A03 1-117 (ZFG)
GABRIELE DIETZE

30.10.2019

10 – 12 h Parallel Workshops

AJAY SATHJAN, A01 0-004
im Rahmen der Veranstaltung "Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung“
Hegemoniales weißes Patriarchat und Unterwürfigkeit im post-kolonialen Bollywood

BALDEEP GREWAL, A03 1-117 (ZFG)
Speaking for the Inside: Worlding and our Place in it

12 – 14 h, A03 1-117 (ZFG)
DEBOLINA DUTTA
Representations of Sex Work in Law and the Media

14 – 16 h, A03 1-117 (ZFG)
GABRIELE DIETZE
Feminist Tasks in a postcolonial/decolonial framework

16 – 18h: Closing Plenary: Focussing postcolonial queer-feminist Methods | A01 0-009

 

 

Ringvorlesung WiSe 2019/20: Veränderungen. Interdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung

Interview mit Prof. Balghis Badri über ihren Vortrag zu "The Sudanese Peaceful Revolution (2018-2019): Causes, Dynamics and Success", 13.09.19

Vortrag: "The Sudanese Peaceful Revolution ( 2018-2019): Causes, Dynamics and Success", von Prof. Balghis Badri, 13.09.19, 11-12:30 Uhr

Prof. Balghis Badri (Director of The Regional Institute of Gender, Diversity, Peace and Rights (RIGDPR), Ahfad University for Women, Omdurman (Sudan)
wird einen Vortrag halten zu:

"The Sudanese Peaceful Revolution ( 2018-2019):
Causes, Dynamics and Success"

Fr., 13.09.2019, 11.00 - 12.30, Raum A5-1-159

Inhalt: Friedlicher Umsturz im Sudan: Wie kam es dazu? Vortrag zu Demonstrations and The Peaceful Protestor’s Sit-in for the New Sudan, the very important role of the women

Vortrag Prof. Dr. Anelia Kassabova: "Sexualität im Film: Antikonformistische Spielfilme der 1960er in sozialistischen Staaten"

Workshop: Keine Nähmaschinen mehr! Feministische Gedächtnisarbeit in Indien und Deutschland, 29./30.06.19

Round Table: "Islam und Feminismus. Umkämpfte Positionen in Wissenschaft und Aktivismus" mit Kathrin Klausing (Osnabrück) und Rida Inam (Frankfurt), 17.06.19, 18-20 Uhr

Aktueller Brennpunkt: "Feminismus im Islam - Eine Einführung". Workshop mit Anja Hänsch, 21.05.19, 14-17:30

Lunchtalk: "Hast Du die Story schon gesehen? #QueerFeministContent im Netz", 08.05.19, 12-14 Uhr

Die Ausstellung "Jodi Bieber - Works on Gender" ist vom 25. Januar 2019 bis zum 29. März 2019
im Vegesacker Geschichtenhaus und in der Galerie im Foyer der Arbeitnehmerkammer Bremen zu sehen. Die Ausstellungseröffnung ist am 25. Januar 2019 um 20:00 Uhr im Vegesacker Geschichtenhaus. Die Künstlerin wird anwesend sein. Künstlerinnengespräch mit Jodi Bieber am 26. Januar um 20 Uhr in der Arbeitnehmerkammer Bremen.

LUNCHTALK: Generationen der Geschlechterforschung, 16.01.19, 12-14 Uhr 16. Januar 2019, 12.00 – 14.00 Uhr im ZFG (A03 1-117)

16. Januar 2019, 12.00 – 14.00 Uhr im ZFG (A03 1-117)

Generationen der Geschlechterforschung: Müssen die feministischen Räder stets neu erfunden werden?
Anlässlich der begangenen Jubiläen „100 Jahre Frauenstimmrecht“ und „50 Jahre Autonome Frauenbewegung“ wollen wir unter der Frage "Müssen die feministischen Räder stets neu erfunden werden?" einen Blick auf ältere theoretische Texte der Frauen- und Geschlechterforschung werfen. Sind die Themen der ersten und zweiten Frauenbewegung heute überholt oder müssen sie vielmehr, angepasst an die heutigen Bedingungen, wieder ins Bewusstsein gerückt werden? Kann heute noch vom „geheimnisvollen Männerghetto Universität“ (Modelmog 1983) die Rede sein und wie halten wir es damit, „Wissenschaft zur Leidenschaft“ werden zu lassen (ebd.)? Welches sind die unverzichtbaren Kernthemen? Wo sind Lücken zu verzeichnen?

Liebe Gender Studies-Lehrende, - Studierende und Interessierte, wir möchten Sie und Euch herzlich zu einem geselligen Austausch bei Kaffee und Gebäck einladen. Ausschnitte aus Lieblingstexten der queerfeministischen Bereiche bzw. der Frauen- und Geschlechterforschung sind willkommen!

Webmasadetevqr75qvu (karrv9iolamdj.gebauer@uol.dehbg6m) (Stand: 21.10.2020)