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Karola Gebauer

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Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
ZFG Zentrum für interdisziplinäre
Frauen- und Geschlechterforschung
Ammerländer Heerstraße 114 -118
D-26129 Oldenburg

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Publikationen (Auswahl)

Geschlechterwissen in und zwischen den Disziplinen. Perspektiven der Kritik an akademischer Wissensproduktion.
hg. von Barbara Paul, Corinna Bath und Silke Wenk, Bielefeld: transcript 2020
Rezension auf H-Soz-Kult

AG gegen diskriminierendes Sprachhandeln: Gendersensible Sprache rund um die Uni (2020).

Homepage

Wiederherstellen – Unterbrechen – Verändern? Politiken der (Re-)Produktion, Hg. von Corinna Onnen, Susanne Rode-Breymann L’AGENda, Band 3. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich, 2018.

Transfer und Interaktion: Wissenschaft und Aktivismus an den Grenzen heteronormativer Zwei-geschlechtlichkeit, hg. v. Josch Hoenes, Michael_a Koch, Oldenburg: BIS-Verlag 2017.

https://uol.de/fileadmin/_processed/b/5/csm_girls_basket_e8055e9068.pngAusstellungskatalog: "Kabbo Ka Muwala—The Girl’s Basket. Migration and Mobility in Contemporary Art in Southern and Eastern Africa" Berlin: Revolver Publishing 2016.

ZFG - Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

ZFG - Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Willkommen auf der Homepage des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (ZFG)

Coronavirus: ZFG im Homeoffice

Aufgrund der aktuellen Situation durch den Coronavirus / Covid 19 ist das ZFG-Team nicht in den Räumlichkeiten auf dem Campus Haarentor anwesend, sondern im Homeoffice. Natürlich sind wir weiterhin ansprechbar. Der ZFG-Newsletter wird weiterlaufen, wir freuen uns über Informationen mit Gender-Bezug zum Weiterleiten.

Studierende der Gender Studies richten sich bei Fragen an Sylvia Pritsch, tragen Sie sich dafür wie gewohnt online in Stud.IP in die Sprechstunde ein. Fragen rund ums Studium können auch durch die Tutor*innensprechstunde für Studierende der Gender Studies geklärt werden, durch . Es kann auch ein Termin für eine Videokonferenz vereinbart werden.

Lehrenden-Studierenden-Treffen der Gender Studies, 06.07.21

Die AG Gender Studies lädt alle Lehrenden und Studierenden des BA Gender Studies der Uni Oldenburg herzlich zum Treffen in diesem Semester ein:

am 06. Juli 2021, 18-20 h, ONLINE über Big Blue Button. Meeting-Link

Wir möchten uns gerne mit Ihnen/ Euch über die aktuelle Situation austauschen im Gespräch zwischen Lehrenden, Studierenden und Organisator*innen des Studiengangs: 

  • Welche Themen werden gerade bearbeitet? 
  • Gibt es übergreifende Fragen/ Problematiken, die wir besprechen sollten? 
  • Gibt es Themen, die auch öffentlicher diskutiert werden könnten, z.B. auf einem Lunchtalk?   

Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion und rege Beteiligung! Vielleicht kennen Sie uns auch noch nicht? Dann ist es eine gute Gelegenheit, dies zu ändern! Für eine kurze Rückmeldung (zfg@uol.de) wären wir dankbar.

Aktueller Brennpunkt: QUE(E)RULIERT!, 02.-03.07.21, ONLINE

Der Brennpunkt findet statt auf der Tagung „QUE(E)RULIERT! Praktiken des Störens in Kunst / Medien / Wissenschaft vom 02.-03.07.2021 (online) an der Universität Oldenburg. Besonders hinweisen möchten wir auf folgende Programmpunkte:

02.07.21, 12:30-13:45: STÖRUNGEN I
Moderation: Véronique Sina (Mainz)

ULRIKE BERGERMANN (Braunschweig), ANDREA SEIER (Wien)
Dysfunctional by Choice? Systemsprengerinnen, feministische Untote und die Wut auf das System

ATLANTA INA BEYER (Rhein-Waal), NATASCHA FRANKENBERG (Bochum), RENA ONAT (Berlin)
Wie ist die Que(e)rulanz intermedialer Positionen – und wann wird sie gewesen sein?

16:45-18:30: STÖRUNGEN II
Moderation: Lena Radtke (Oldenburg)

ALEXANDER HENSCHEL (Oldenburg)
Queere Logiken in der Kunstvermittlung

KATHARINA HOFFMANN (Oldenburg), SYLVIA PRITSCH (Oldenburg)
Queer as… Heteronormativitätskritik in transnationalen und (inter)regionalen Perspektiven

LÜDER TIETZ (Oldenburg)
Two-Spirit – LSBT*I*/Q im indigenen Nordamerika: Aktivistische und künstlerische Positionen


03.07.21, 13:00-15:00: ROUNDTABLE ÜBER DEN WAHN/SINN DES QUE(E)RULIERENS
Moderation: Lena Radtke (Oldenburg)

QUE(E)RULANT_INNEN: ANTKE A. ENGEL (Berlin), BARBARA PAUL (Oldenburg), HELENE VON OLDENBURG (Rastede/ Hamburg), SILKE WENK (Berlin)

16:00-17:15: STÖRUNGEN IV
Moderation: Patricia Mühr (Oldenburg)

CORNELIA BARTSCH (Dortmund), RAHEL PUFFERT (Braunschweig)
Von Herzen, Verscherzen und anderen Schmerzen: Eher ein Vortrag, bei dem es sich um Peinlichkeiten dreht

CLAUDIA REICHE (Bremen), Andrea Sick (Bremen)
Verkehrtes Queer in politisch-karnevalesken Räumen – 2 Schnittführungen


03.07.21, 15:30-16:00: CIVIL WILDERNESS #23
Moderation: Oliver Klaassen (Oldenburg)

CLAUDIA REICHE (Bremen), HELENE VON OLDENBURG (Rastede/ Hamburg)
CIVIL WILDERNESS #23: Ein partizipatives Kunstprojekt am Ort des Instituts für Kunst und Visuelle Kultur

 

Die Tagung wird organisiert von Lena Radtke & Oliver Klaassen. Das vollständige Tagungsprogramm ist abrufbar unter auf der Homepage des Instituts für Kunst und Visuelle Kultur. Anmeldung bitte bis zum 25.06.21 mit einer kurzen Email an lena.radtke@uol.de.

Plakat als pdf

Vortrag Kristina Novy: „Gleichstellungspolitik an Hochschulen. Entwicklungen und Dynamiken zur Verbindung von ‚Gender‘ und ‚Diversity‘ aus dezentraler Perspektive“, 08.06.21

EINLADUNG

Di 08.06.2021 | 10:15 - 11:45 Uhr | online

KRISTINA NOVY (Inst. für Pädagogik)
„Gleichstellungspolitik an Hochschulen. Entwicklungen und Dynamiken zur Verbindung von ‚Gender‘ und ‚Diversity‘ aus dezentraler Perspektive“

im Rahmen des Seminars "Genderkompetenzen in Theorie und Praxis" des BA Gender Studies

Spannender Vortrag aus dem Inneren der unternehmerischen Universität - Wie gestaltet sich Gleichstellungspolitik zwischen "Gender" und "Diversity"? Welche Fallstricke, welche produktiven Trends lassen sich erkennen? Dazu gibt die Referentin Kristina Novy Einblicke in ihre aktuelle Forschung.

Vortrag und Diskussion finden über BigBlueButton statt. Meeting Link

Flyer als pdf

Wo Gender brennt - das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wird 20

Geschlecht ist ein zentrales Element aller Gesellschaften – und doch wurde es erst recht spät aus sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive erforscht. Bei der Etablierung der Gender Studies hat das ZFG der Universität Oldenburg eine Vorreiterrolle eingenommen: Es wurde als erstes Zentrum dieser Art in Niedersachsen und als eines der ersten bundesweit am 17. Mai 2001 eröffnet und hat seitdem wesentlich zur Bereicherung der Forschungslandschaft beigetragen.

Seit seiner Gründung hat das ZFG die Leitlinien der inter- und transdisziplinären sowie transnationalen und -kulturellen Perspektiven vielfach erprobt und umgesetzt. Dazu gehören Forschungsprojekte im regionalen, nationalen und europäischen Rahmen, aber auch darüber hinaus: Von Beginn an war das ZFG überaus international ausgerichtet. Es unterhält vielfältige Kooperationen mit Forschungseinrichtungen in Indien oder afrikanischen Ländern, wie Südafrika, Marokko oder Sudan und Uganda. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Geschlechterforschung/ Queer Studies, etwa durch Graduiertenkollegs oder den jährlichen Genderforschungstag. Ein weiterer Bestandteil der Arbeit des ZFG ist die Unterstützung der existierenden Studiengänge zu Geschlechterforschung und Queer Studies und speziell der engen Verzahnung von Forschung und Lehre zur forschungsorientierten Gestaltung des BA Gender Studies.

Am Gründungsprozess waren zwanzig Professor*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und Stipendiat*innen beteiligt, unterstützt von der damaligen Frauengleichstellungsstelle, der Universitätsleitung und dem Senat. Die Ministerialbeamtin Dr. Barbara Hartung lobte bei der Einweihung den Mut zu hochschulpolitischen Innovationen, mit dem die damals bereits über 30-jährige Tradition der Frauen- und Geschlechterforschung in Oldenburg eine zentrale Anlaufstelle bekam. Auch die Kooperation zwischen Forschung und Lehre mit den bereits 1997 etablierten zwei Studiengängen  - das waren der  Magister-Nebenfach Frauen- und Geschlechterforschung und Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien als Aufbaustudiengang, später dann als Promotionsstudiengang – den bundesweit ersten Studiengängen, zusammen mit der HU Berlin - konnte nun weiter vertieft werden.

In den Gründungsjahren – davon acht unter der Leitung der kürzlich verstorbenen Professorin Heike Fleßner – wurden schwerpunktmäßig sozial- und erziehungswissenschaftliche Forschungsrichtungen verfolgt und wichtige Grundlagen wissenschaftlicher Kooperationen gelegt. Neben zahlreichen internationalen Gastprofessuren, gefördert durch das Maria Goeppert Mayer-Programm des MWK, konnte von 2003 bis 2009 auch eine Juniorprofessur für Gender, Biotechnologien und Gesellschaft besetzt werden, die jedoch nicht verstetigt wurde

Seit 2009 ist das Zentrum an der Fakultät III, Sprach- und Kulturwissenschaften, angesiedelt, wo es unter dem Leitungsteam mit den Professor*innen Silke Wenk, Barbara Paul und Melanie Unseld sein kulturwissenschaftliches Profil entwickelte. Die Forschungscluster Wissen/Institution/Gedächtnis und Transkulturalität/Migrationen bieten aufgrund ihrer auch wissenschaftstheoretischen Grundlagenforschung zahlreiche Anknüpfungspunkte für weitere Disziplinen und Projekte, auch über die Kulturwissenschaften im engeren Sinne hinaus.

Forschungsergebnisse werden der interessierten Öffentlichkeit vermittelt durch die seit 2017 erfolgreich durchgeführte Veranstaltungsreihe „Wo Gender brennt: Aktuelle Relevanz der Geschlechterforschung in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft“ (unter der Schirmherrinnenschaft der Vizepräsidentin Prof. A. Thiele) sowie in zwei Publikationsreihen. Dabei wurden unter anderem folgende Frage behandelt: Wie lässt sich geschlechtliche und sexuelle Vielfalt leben und lehren? Ist die Anerkennung von queeren Lebensentwürfen ein westliches Phänomen, oder findet es sich auch in Indien? Welche Auswirkungen haben Digitalisierung und Künstliche Intelligenz auf die Auswahl des Geschlechts bei der Jobbesetzung? Welche Rolle spielten Frauenbewegungen im Arabischen Frühling?

Die Arbeit des ZFG zeigt, dass die Notwendigkeit einer zentralen Anlauf- und Koordinationsstelle für das interdisziplinäre Gebiet der Gender- und Queer-Forschung wichtiger denn je ist, denn allzu häufig fallen diese Anliegen aus dem disziplinären Raster.

Um das außergewöhnliche Jubiläum gebührend zu begehen, Kooperationen weiter zu intensivieren und neue zu knüpfen, veranstaltet das ZFG im Mai 2022 eine internationale Konferenz unter dem Titel Local Answers to Global Transitions - Challenges to Women*'s and Gender Studies in Plurilocal Perspectives. Diese Jubiläums-Konferenz – Corona-bedingt um ein Jahr verschoben – erinnert zugleich an die Gründungskonferenz im Jahr 2001 „Societies in Transition – Challenges to Women’s and Gender Studies“, mit der vielfältige nationale und internationale Forschungsbeziehungen geknüpft wurden, die das ZFG bis heute auszeichnen.

Vortrag: Dr. Esra Ummak (Oslo): Untangling the Relationship between Internalized Heterosexism and Psychological Intimate Partner Violence Perpetration, 11.05.21

Am 11. Mai 2021 hält Dr. Esra Ummak (Oslo) von 16-18 Uhr einen Online-Vortrag zu “Untangling the Relationship between Internalized Heterosexism and Psychological Intimate Partner Violence Perpetration. A comparative study of Lesbian and Bisexual Women in Turkey and Denmark”. Die Veranstaltung findet statt im  im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wo Gender brennt. Aktuelle Relevanz der Geschlechterforschung in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft".
Mit einem Grußwort von Prof. Dr. Annett Thiele, Vizepräsidentin für Wissenschaftlichen Nachwuchs und Gleichstellung (und Schirmherrin der Veranstaltungsreihe „Wo Gender brennt“)

Psychological intimate partner violence (IPV) perpetration is not limited to hetero- sexual relationships and can affect all genders and sexual orientations, including lesbians and bisexual women (LB) both in Denmark and Turkey. Internalized heterosexism might be one of the factors increasing the risk of LB‘s use of psychological IPV perpetration. The presentation scrutinizes the prevalence of sexual orientation (LB) and country (Denmark and Turkey) differences in perpetrating psychological IPV. Furthermore, it analyses the moderating roles of sexual orientation and country on the association between internalized heterosexism and psychological IPV perpetration.

Moderation/ Organization: Dr. Ulrike Koopmann (CMC/ ZFG)

Link to the event (via BigBlueButton)

The lecture is part of the Speaker Series organized by the ‘Scholars at Risk’-Network “Politics of Repression - Strategies and Resistances in Scholarship”, April, 28 – June, 23 2021. Further information 

Plakat als pdf

NACHRUF
Prof. Dr. Heike Fleßner, 14.04.1944 – 02.02.2021

Das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung/ ZFG und die Gender Studies an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg haben Professorin Heike Fleßner außerordentlich viel zu verdanken. Mit ihrer Kreativität und ihrem kritischen Denken in Lehre und Forschung, ihrer Kollegialität und Zugewandtheit im Umgang mit Lehrenden und Studierenden und nicht zuletzt ihrem institutionellen Engagement für die Studiengänge und das ZFG war sie über Jahrzehnte an zahlreichen Entwicklungsschritten der Frauen- und Geschlechterstudien nicht nur an dieser Universität maßgeblich beteiligt.

Frauen-Fragen beschäftigten Heike Fleßner seit Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn als Pädagogin, in der zunächst Fragen der öffentlichen Kleinkinderziehung im Mittelpunkt standen. Sie brachte dies früh ein in die noch nicht strukturell verankerten Aktivitäten der Frauen- und Geschlechterstudien an der Universität: So engagierte sie sich zum Beispiel 1987 im Rahmen der 1. Oldenburger Frauenwoche Frauen-Leben & Provinz oder veranstaltete 1989 an der Universität eine Tagung zu Kooperationsmöglichkeiten zwischen Wissenschaftlerinnen und kommunalen Gleichstellungsstellen.

Die lokale und regionale Dimension blieb auch in den folgenden Jahrzehnten eine wichtige Konstante in ihrer Arbeit, u.a. in ihrem Engagement für die Oldenburger Frauengeschichte. Zugleich wuchs aber auch ihr Engagement auf nationaler und internationaler Ebene, nicht zuletzt mit dem Ziel, endlich auch in Deutschland Frauen- und Geschlechterstudien als eigenständige Studiengänge zu etablieren.

In den USA gab es bereits seit den siebziger Jahren 600 solcher Programme, in Deutschland dagegen keinen einzigen grundständigen Studiengang. Mit der Tagung Women’s Studies im internationalen Vergleich wurden 1993 die Grundlagen ausgelotet und nachdrücklich der Anspruch erhoben, Frauen- und Geschlechterstudien an der Universität Oldenburg zu etablieren. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchte es noch einige weitere Jahre und vor allem Mitstreiterinnen aus dem Arbeitskreis Wissenschaftlerinnen - aber dann war es so weit: Auf Basis eines einstimmigen Senatsbeschlusses wurden zum Wintersemester 1997/98 Studierende für das Magisternebenfach Frauen- und Geschlechterstudien zugelassen. Dieses Novum in Deutschland teilen sich Oldenburg und Berlin, denn an der Humboldt-Universität wurde gleichzeitig eröffnet.

Ein weiterer wichtiger Doppelschritt - die Etablierung eines wissenschaftlichen Zentrums sowie internationaler Strukturen - gelang um die Jahrtausendwende. In der Einleitung zu dem 1994 erschienenen Tagungsband wurde noch selbstkritisch angemerkt: “Ausgeblendet blieben Women’s-Studies-Programme aus Ländern der Dritten Welt“ – dem wurde im Prozess der Gründung des ZFG aktiv entgegengearbeitet. Oldenburgerinnen, einschließlich Heike Fleßner, luden im Jahr 2000 Wissenschaftlerinnen, die in Hannover auf der Internationalen Frauenuniversitätweilten, zu einer Exkursion nach Oldenburg ein und knüpften so nachhaltige Kontakte vor allem mit Genderforscherinnen aus dem Globalen Süden. Dies mündete in die inspirierende Konferenz des Jahres 2001 Societies in Transition - Challenges Women’s and Gender Studies, mit der das neugegründete ZFG eröffnet wurde: mit Forscherinnen aus allen Kontinenten, die zu diesem Zeitpunkt optimistisch in die Zukunft blickten.

In dieser Aufbruchstimmung agierte Heike Fleßner von 2001 bis 2009 als engagierte und versierte Direktorin, die sowohl die Verhandlungen mit dem Land Niedersachsen als auch mit der Leitung der Universität und den Fakultäten erfolgreich führte. So gelang es regelmäßig im Rahmen des Maria-Goeppert-Mayer-Programms, internationale Gastwissenschaftlerinnen an die Universität zu holen und damit die internationale Dimension in Lehre und Forschung auszubauen. Aber auch der Interdisziplinarität war Heike Fleßner verpflichtet - u.a. engagierte sie sich bei der Einwerbung der Junior-Professur Gender, Bio-Technologien und Gesellschaft mit dem Ziel, die Verankerung der Gender Studies in den Naturwissenschaften voranzubringen. Sie verknüpfte ihre Rolle als Direktorin mit der Leitung einer Reihe von Forschungsprojekten und trug so ganz wesentlich dazu bei, das ZFG und auch die Gender Studies nachhaltig zu etablieren. Im Kontext des Bologna-Prozesses wurde aus dem Magisternebenfach Frauen- und Geschlechterstudien der BA Gender Studies, der lange gemeinsam mit dem Zentrum für feministische Studien/ Zentrum für Gender Studies der Universität Bremen durchgeführt wurde.

Es gibt noch viele weitere Aktivitäten, bei denen Heike Fleßner die Federführung hatte oder mitwirkte: so die Schriftenreihen Oldenburger Beiträge zur Geschlechterforschung und im transcript Verlag die Studien Interdisziplinäre Geschlechterforschung mit reger Veröffentlichungspraxis oder auch die Zusammenarbeit mit weiteren Gender-Forschungszentren, u. a. in der Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in NiedersachsenLAGEN und nicht zuletzt die vielen, vielen weiteren Gender Studies-Veranstaltungen, die das Zentrum und das Fach hochschulöffentlich, regional, national und international sichtbar machten.

Mit dem Tod Heike Fleßners haben wir eine zentrale Akteurin und wichtige Mitstreiterin, eine hoch engagierte Kollegin und liebe Freundin verloren. Wir danken ihr für ihren Optimismus und ihre so überaus vielfältigen Beiträge - und hoffen, dass es uns gelingen wird, trotz aller neuen Unwägbarkeiten und Widrigkeiten ihre Arbeit fortzusetzen, die in vielerlei Hinsicht auch die unsere ist.

Dr. Lydia Potts, Prof. Dr. Almut Höfert, Karola Gebauer, Dr. Jutta Jacob, Dr. Ulrike Koopmann, Prof. Dr. Barbara Paul, Dr. Sylvia Pritsch, Prof. Dr. Silke Wenk

LUNCHTALK* "Digitale Gender Studies - und wie weiter?", 27.01.21

Digitale Gender Studies … und wie weiter?

Das möchten wir mit Ihnen und Euch diskutieren, und zwar unter diesen Aspekten:

Ausgehend von den Erfahrungen des letzten Jahres mit digitaler Lehre: Was hat sich bewährt und wo gab es Reibungen? Welche Vorgehensweise motiviert oder wirkt eher demotivierend? Wie stellt sich die Situation aus der Perspektive der Lehrenden bzw. aus der Perspektive der Studierenden dar? 

In der Zwischenzeit wurden auch für die Gender Studies Massive Open Online Courses (MOOCs) entwickelt. Einige wollen wir uns ansehen und der Frage nachgehen: Wie gehen diese MOOCs vor, was können sie leisten?

Schließlich möchten wir unser eigenes Lehrforschungsprojekt TraGS „Transnational Perspectives in Gender Studies“ vorstellen, in dem eine eigene Lernplattform entwickelt wird, die auch international ausgerichtet ist.

Wir möchten alle Gender Studies-Lehrende, -Studierende und -Interessierte zu diesem Austausch einladen. Die Veranstaltung findet online über das Videokonferenzsystem Big Blue Button statt. Anmeldung mit einer kurzen E-Mail an .

Es wird einen Input in englischer Sprache geben, die Diskussion findet auf Deutsch und Englisch statt.

Poster als pdf

Ihklas Osman: "Feminist Activism during the Sudanese Revolution and Current Developments", 27.01.21

Ihklas Osman (Omdurman/ Sudan): "Feminist Activism during the Sudanese Revolution and Current Developments"

Online lecture January, 27 2021, 16.15 pm

Feminist and women’s groups and networks made up the vast majority of activists during the Sudanese revolution in 2018/19 that led to the fall of the former regime. They were present protesting in the streets and on social media. Tea and food sellers, as well as women artists, doctors and lawyers supported the insurgents and participated in mass sit-ins and political negotiations.

Prof. Ikhlas Osman, professor at the Ahfad University for Women in Omdurman/ Sudan, gives us a first-hand account of the role of female*/feminist activists and the enormous power of solidarity, but also of sometimes harsh consequences and backlashes.

Registration

10. Genderforschungstag am 04.12.20, 10-18 Uhr, online

wir möchten Sie herzlich zu unserem Genderforschungstag einladen: Zum zehnten Mal veranstaltet das ZFG (Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung) einen interdisziplinären Austausch über aktuelle Projekte aus dem Bereich der Gender- und Queer-Forschung. In diesem Jahr freuen wir uns über vielfältige Beiträge aus den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften, der Psychologie und Medizin (Programm siehe Anhang und unten).  

Das Jubiläum möchten wir zum Anlass nehmen, nicht nur die Genderforschung, sondern auch die Situation der Genderforschenden näher zu betrachten. Deshalb haben wir gefragt: Womit beschäftigen sich ehemalige Vortragende heute? Welche Chancen und welche Hindernisse haben sich auf dem Tätigkeitsweg ergeben? Inwieweit spielt Gender(forschung) eine Rolle in dem aktuellen Tätigkeitsfeld? Welche Themen erscheinen heute und zukünftig relevant? In einer Round Table-Diskussion werden Teilnehmer*innen vergangener Genderforschungstage darüber Auskunft geben und können befragt werden.  

Wir freuen uns auf Sie und auf vielfältige Diskussionen!

Die Veranstaltung ist öffentlich und findet online über das Videokonferenzsystem Big Blue Button statt. Bitte melden Sie sich bis zum 2. Dezember 2020 HIER an oder schicken Sie uns eine Email an .

Abstracts & Kurzbios der Vortragenden zum Download

PROGRAMM
10:00 Begrüßung
ALMUT HÖFERT (Direktorin des ZFG)
SYLVIA PRITSCH (ZFG)

10:15 PANEL I A
Moderation: Ulrike Koopmann (OL)

MIRA HAZZAA (Osnabrück)
Flucht als vergeschlechtlichter Prozess: Die Perspektive fluchterfahrener Männer auf Geschlechterverhandlungen und Doing Gender im Exil

KATHARINA HOFFMANN (OL)
Geschlechterperformanz in sozialen Bräuchen

LARA THIEN (Hamburg)
Wildpinkler

10:15 PANEL I B
Moderation: Anja Herrmann (OL)

MARCELLA FASSIO (OL)
Narrative weiblicher Erschöpfung um 1900 und 2000

SONJA LAUFF (OL)
Psychismus widerstehen – Strategien gegen Diskriminierung und Unterdrückung von non-normativen Wahrnehmen, Fühlen, Denken und Verhalten

MERLE WEßEL, MARK SCHWEDA (OL)
Intersektionale Perspektiven zur Diskriminierung älterer Menschen am Beispiel des Gesundheitswesens

12:00 MITTAGSPAUSE

13:00 ROUND TABLE: WEGE VON GENDERFORSCHER*INNEN
Moderation: Organisator*innen

ANUJAH FERNANDO, VERENA HUCKE, MICHAELA KOCH, KRIS MARKUSSEN, KRISTINA NOVY, CARLA SCHRIEVER, JOLANTA STEBEL, LÜDER TIETZ
Mit ehemaligen Vortragenden aus den letzten 9 Jahren Genderforschungstag

14:45 PANEL II A
Moderation: Oliver Klaassen (OL)

LENA RADTKE (OL)
Geschichte, Kanon und Doing Generation. Zur Historisierung feministischer Kunst der 1970er Jahre

ANNIKA LISA RICHTER (OL)
Von Märtyrerinnen, Role Models und Muscheltaucherinnen – Visuelle Repräsentationen weiblicher Homoerotik

14:45 PANEL II B
Moderation: Christian Schmitt (OL)

EVA HOFFMANN (Bayreuth)
Poetik der Kontamination: Das Nicht/Menschliche in feministischen Texten der Gegenwart

DANIEL SCHMIDT (Saarbrücken)
„Körperloses Erzählen“ – Neue Formen der Narration in transnationaler Gegenwartsliteratur

16:00 PANEL III
Moderation: Lydia Potts (OL)

LISA EISOLD, LAURA MATUTE (Bremen)
“We are not outside society”: Eine kollaborative Ethnographie zu intersektionalen Diskriminierungen in lsbt* Kontexten

GAMZE KEKLIK (OL)
Haramstufe Rot – Wenn Sexualität tabuisiert wird

MERLE BÜTER (Berlin)
‘Save Mother Earth’. Between the Feminisation of Nature, Gendering of Bodies, and Toxic Masculinity

17:40 ABSCHLUSSDISKUSSION
Moderation: Sylvia Pritsch (OL)

Organisation: Pia Schlechter, Oliver Klaassen, Sylvia Pritsch

PLAKAT ALS PDF

Abstracts & Kurzbios der Vortragenden zum Download

Online-Ringvorlesung "Gender-Forschung - Gender-Aktivismus. Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung", WiSe 2020/21

wir möchten Sie und Euch herzlich einladen zu unserer öffentlichen Online-Ringvorlesung "Gender-Forschung - Gender-Aktivismus: Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. 

In diesem Semester stellen die Veranstaltung Fragen nach der Produktion von Geschlechterwissen in Forschung und Aktivismus: 

Mi , 02.12.2020 16:15 - 17:45
Lüder Tietz (Uni Ol): Two-Spirit: LSBT*I*/Q im indigenen Nordamerika: Aktivistische und künstlerische Positionen

Mi , 09.12.2020 16:15 - 17:45
Rebecca Gefken(Bremen): Das Bremer Frauenarchiv und –dokumentationszentrum belladonna Kultur, Bildung und Wirtschaft für Frauen e.V.

Mi , 16.12.2020 16:15 - 17:45
Lara Ledwa (Spinnboden e.V. Berlin): Queer-feministische Perspektiven auf lesbische Geschichte(n) - das Lesbische Aktionszentrums Westberlin (LAZ) 1972-1982

Mi, 13.01.2021 16:15 - 17:45
Katharina Hoffmann (Oldenburg): Geschlechtergerechtigkeit & soziale Bewegung

Mi, 20.01.2021 16:15 - 17:45
Almut Höfert (Uni Ol): Geschlecht vor der modernen Biologie: Körperliches Geschlecht im Mittelalter

Mi, 27.01.2021 16:15 - 17:45
Ikhlas Osman (Ahfad University for Women/ Omdurman, Sudan): Feminist Activism during the Sudanese revolution and current developments

Für den Online-Zugang zur Video-Präsentation über BigBlueButton können Sie sich hier anmelden.

Oder schreiben Sie uns eine kurze Email ().
Wir würden uns freuen, Sie und Euch bei den Vorlesungen begrüßen zu dürfen. 

Download des Plakats als pdf

Themenoffene Arbeitstagung der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien der Gesellschaft für Musikforschung, 11.-13.09.2020

Anmeldung bis 10.09., 18 Uhr, auf der Homepage

Call for Papers: 10. Genderforschungstag 2020

Das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) lädt zum 10. Mal ein zum interdisziplinären Austausch über Projekte aus dem Bereich der Gender- und Queer Studies, um über Institutsgrenzen hinaus miteinander ins Gespräch zu kommen.

Anlässlich unseres Jubiläums möchten wir sowohl zurückblicken auf die letzten Jahre der Geschlechterforschung und des Genderforschungstages an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als auch aktuelle Themen in den Blick nehmen. Dazu laden wir herzlich alle ein, die bereits teilgenommen haben oder teilnehmen möchten.

Von der Bachelorarbeit bis zum PostDoc-Projekt sind alle Forschungsprojekte willkommen, auch Gruppenprojekte und Projektskizzen dürfen gerne vorgestellt werden! Besonders freuen wir uns über Beiträge zu aktuellen Themen von Vergeschlechtlichungen in Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft, gerne auch zur Entwicklung und Transformation der Gender Studies in verschiedenen Bereichen und durch unterschiedliche Faktoren (wie Corona, Digitalisierung, Umwelt, Ökonomie u.a.m.).

Wir bitten um die Einsendung von Abstracts (max. 1 Seite) für eine 20-minütige Online- oder Präsenz-Präsentation bis zum 25. Oktober 2020 an: zfg(at)uol.de.

Flyer als Download

Online-Umfrage: Wie ist es Ihnen während der Corona-Auszeit ergangen?

die Online-Umfrage "Wie ist es Ihnen während der Corona-Auszeit ergangen?" ist geschlossen. Aktuell findet die Auswertung statt. 

Lehrende und Studierende der Gender Studies der Uni Oldenburg können sich für eine Einsicht in erste Ergebnisse für das Lehrenden-Studierenden-Treffen der Gender Studies am kommenden Mittwoch, 8.7.20, 12-14 Uhr über zfg(at)uol.de anmelden. Dort werden die Themen auch weiter diskutiert.

Lehrenden-Studierenden-Treffen der Gender Studies online, 8.6.20

Liebe Lehrende und Studierende des BA Gender Studies,

wir laden herzlich zum Online- Treffen der Gender Studies in diesem Semester ein:

am 08. Juli 2020 12 - 14

Wir möchten uns gerne mit Ihnen/ Euch über die aktuelle Situation – Studieren, lehren, forschen unter Corona-Bedingungen - austauschen im Gespräch zwischen Lehrenden, Studierenden und Organisator*innen des Studiengangs:

  • Wie wirken sich die neuen Bedingungen auf Ihre/Eure Situation aus?
  • Welche Lehren ziehen wir aus den Erfahrungen des Sommersemester für das kommende Wintersemester? Welche Methoden + Tools haben sich in der Lehre bewährt? Welche eher nicht?
  • Gibt es übergreifende Fragen/ Problematiken, die wir besprechen sollten?

Die Corona-Auswirkungen treffen nicht alle gleich. Uns interessiert, wie sich die Situation konkret für Sie und Euch darstellt. Daher haben wir zur Vorbereitung eine Online-Umfrage gestartet. (Die Befragung ist abgeschlossen.)

Bitte nehmen Sie sich/ nehmt Euch doch kurz etwas Zeit für die Beantwortung der Fragen

Wir von der AG Gender Studies freuen uns auf eine lebhafte Diskussion mit Ihnen/ Euch als Studierende oder Lehrende!
Vielleicht kennen Sie uns auch noch nicht? Dann ist es eine gute Gelegenheit, dies zu ändern!

Bitte meldet Euch/ melden Sie sich an unter: zfg(at)uol.de, wir schicken den Link für das Online-Meeting dann zu.

Ankündigung: Online Round Table "Transnational Feminist Perspectives on the Corona-Pandemic", 30.06.20

Ankündigung: 

Wo Gender brennt - Gender on/ under fire
Online Round Table "Transnational Feminist Perspectives on the Corona-Pandemic"
30. Juni 2020, 10-12 Uhr

mit
Prof. Dr. Sheila Meintjes (Johannesburg/ Südafrika)
Prof. Dr. Paula Banerjee (Kolkata/ Indien)
Prof. Dr. Fatima Sadiqi (Fès, Marokko)
Dr. Lydia Potts (Oldenburg)
Brigitte Boomgarden (Oldenburg)
Pia Schlechter (Oldenburg)
moderiert von Dr. Sylvia Pritsch (Oldenburg)

Since the outbreak of the pandemic, parts of the world have been confused - but the effects are not the same for everyone. During the roundtable discussion with participants from South Africa, India, Morocco and Germany, we want to ask about the transnational differences and similarities, about social upgrading and hierarchical consolidation, about the escalation of new and old conflicts. Join our discussion!

For registration please write a short Email with your name, city and University status to pia.schlechter1(at)uol.de. You will get a link for the virtual videoconference room. The Roundtable will be in English.

Flyer zum Download

Ankündigung: Veröffentlichung "Geschlechterwissen in und zwischen den Disziplinen", transcript 2020

Veröffentlichung:

Barbara Paul; Corinna Bath; Silke Wenk (Hg.): 
"Geschlechterwissen in und zwischen den Disziplinen.
Perspektiven der Kritik an akademischer Wissensproduktion"
transcript Studien Interdisziplinäre Geschlechterforschung 2020

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. August 2020.
Informationen des Herausgebers 

Einladung: Video-Lecture-Serie "Transnational Feminisms in India, South Africa, Morocco"

Wie haben sich (queer-)feministische Bewegungen in nicht-westlichen Ländern entwickelt? Welche Themen bestimmen die aktuellen Diskussionen? Drei internationale Expertinnen geben Auskunft in ihren Video-Lectures und stehen anschließend bereit für Fragen und Diskussionen: 

26.05.20 (10-12 Uhr): Sheila Meintjes (Johannesburg/ Südafrika):
Current Debates in South African Feminism 

02.06.20 (10-12 Uhr): Paula Banerjee (Kolkata/ Indien):
Women’s Activism in India (Bengal) 


16.06.20 (10-12 Uhr): Fatima Sadiqi (Fès/ Marokko):
Feminist Achievements in Morocco)

Wer Interesse hat dabei zu sein, schickt einfach eine kurze Email (an Pia.Schlechter1(at)uol.de) und erhält einen Link zugeschickt, womit bei den Video-Lectures durch das Webkonferenzsystem BigBlueButton teilgenommen werden kann. Eine Teilnahme für Externe der Universität ist möglich. Eine Registrierung ist nicht notwendig. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Flyer als pdf

Veröffentlichung: AG gegen diskriminierendes Sprachhandeln: Flyer „Gendersensible Sprache rund um die Uni“.

Veröffentlichung: AG gegen diskriminierendes Sprachhandeln: Flyer „Gendersensible Sprache rund um die Uni“.

Um an der Uni Oldenburg zu mehr Vielfalt in der Sprache beizutragen, hat die Arbeitsgruppegegen diskriminierendes Sprachhandeln den Flyer „Gendersensible Sprache rund um die Uni“ erstellt. Dieser wird vorerst in digitaler Form kostenlos auf der Homepage der AG als Download in verschiedenen Formaten zur Verfügung gestellt: https://wp.uni-oldenburg.de/gendersensible-sprache-rund-um-die-uni/.

Da die Universität Oldenburg keinen zentralen Leitfaden für gendergerechte Sprache anbietet, ist der Wunsch entstanden, für Lehrende und Studierende Informationen und weiterführende Hinweise in einem kompakten Format zusammenzutragen. Zu diesem Zweck wurde die Arbeitsgruppe gegen diskriminierendes Sprachhandeln gegründet. Die in dem Flyer erarbeiteten Ideen sollen nicht als Regelwerk dienen, eher als Orientierung, Anregung und Hilfestellung - für alle, die sich für gendersensibles Sprechen interessieren, aber noch unsicher in Bezug auf das Wie sind.

Die Arbeitsgruppe ist entstanden im Kontext einer Lehrveranstaltung des BA Studiengangs Gender Studies, die von Renata Kutinka und Pia Schlechter im Rahmen ihrer Tätigkeiten am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG)initiiert und durchgeführt wurde und besteht aus Anne Boczaga, Hannah Doeker, Renata Kutinka, Anika Mikulski, Martha Motzer, Pia Schlechter und Paula Terstappen. Die AG trifft sich in regelmäßigen Abständen und erarbeitet alle Inhalte konsensbasiert in einer heterogenen hierarchiefreien Gruppe.

Interview in der Zeit: "Worum geht's... in 'Gender Studies'?" mit Kerstin Brandes (ZFG) und Anika Mikulski (BA Gender Studies) vom 16.01.20

Vortrag: Prof.in Dr.in-Ing.in Corinna Bath (Braunschweig): "Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. 'Verantwortlich bleiben in Zeiten automatischer Entscheidungen" am 23.01.20, 16-18 Uhr

(Stand: 01.08.2021)