Berufsorientierung

Berufliche Orientierung ist ein lebenslanger Prozess. Schulen haben nicht nur die Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler bei der Wahl einer nachschulischen Anschlussalternative zu unterstützen. Weitergehend geht es darum, im Zeitalter fragmentierter Berufsbiografien junge Menschen zu befähigen, auch spätere Übergänge zu bewältigen und ihre eigene Karriere aktiv zu gestalten.

 Aufgrund dieses umfassenden Anspruchs ist Berufliche Orientierung eine fächerübergreifende Querschnittsaufgabe in allgemeinbildenden Schulen. Dem Wirtschaftsunterricht kommt hierbei wegen den zahlreichen Arbeitsweltthemen (z. B. Tarifsystem, regionaler Wirtschafts- und Arbeitsraum, betriebliche Arbeitsbeziehungen) eine besondere Bedeutung zu. Das IfÖB führt deshalb zahlreiche Lehrveranstaltungen zur beruflichen Orientierung durch. Dies betrifft die Studiengänge Ökonomische Bildung und Politik-Wirtschaft und darüber hinaus den Professionalisierungsbereich für alle angehenden Lehrkräfte der Schulformen Hauptschule, Realschule und Gymnasium.

 In enger Kooperation mit dem An-Institut IÖB werden außerdem Forschungsprojekte und Fortbildungen für Lehrkräfte realisiert. Prof. Dr. Rudolf Schröder und Dr. Tina Fletemeyer leiten deshalb im IÖB den Bereich Berufliche Orientierung.

(Stand: 11.05.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p119033
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