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Unterfinanzierung der Universitätsmedizin Oldenburg jetzt stoppen!

Gegen die Pläne der Landesregierung, im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr angekündigte Mittel für den geplanten Bau der Universitätsmedizin zu verwehren, regt sich breiter Widerstand.
„Entscheidung revidieren“, „Zukunftsinvestitionen nicht verschlafen“ oder „Affront gegen die ganze Region“: Mit starken Worten wehren sich Universität, Krankenhäuser und Ärzteverbände, Stadt und Region gegen die Pläne der Landesregierung, den Bau eines dringend benötigten Lehr- und Forschungsgebäudes für die Universitätsmedizin Oldenburg zunächst nicht zu finanzieren. Von den rund 140 Millionen Euro, die das Gebäude voraussichtlich kosten wird, sollten ursprünglich für einen ersten Bauabschnitt im kommenden Jahr rund 80 Millionen bereit stehen. Weitere Hintergründe und Stimmen finden Sie hier.

Fakten und Hintergründe

Die Landesregierung hat beschlossen, im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr keine Mittel für den geplanten Bau der Universitätsmedizin Oldenburg vorzusehen. Mit dieser falschen Entscheidung konterkariert die Regierung ihre eigenen Pläne.

Niedersachsen benötigt dringend mehr Medizinstudienplätze

Unter den großen Flächenländern weist Niedersachsen die niedrigste Zahl an Humanmedizin-Studienplätzen pro Einwohner auf. Gerade im Nordwesten ist die Lage alarmierend: Laut Prognose der Kassenärztlichen Vereinigung werden bis zum Jahr 2030 rund 1.400 Hausärzt*innen und über 1.000 weitere niedergelassene Fachärzt*innen benötigt. Wir steuern damit auf einen erheblichen Mangel zu. Das Land benötigt also dringend mehr Medizinstudienplätze – dafür braucht es eine starke Universitätsmedizin im Nordwesten!


Ohne entsprechende finanzielle Mittel ist der geplante Aufwuchs in Oldenburg nicht umsetzbar


Im Koalitionsvertrag 2017 verständigte sich die Landesregierung bereits darauf, neue humanmedizinische Studienplätze zu schaffen – einen Großteil in Oldenburg. Geplant ist der Aufwuchs von aktuell 80 Studierenden pro Jahr auf 200. Ohne entsprechende finanzielle Mittel ist dieser Plan jedoch nicht umsetzbar.


Kosten für Ausbildung in der Humanmedizin in Oldenburg deutlich unter Bundesdurchschnitt


Für das Land würde es sich rechnen: Bei einem realisierten Aufwuchs auf 200 Studierende pro Jahr liegen die Kosten für eine Ausbildung in der Humanmedizin am Standort Oldenburg deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Hierfür wurde mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur bereits im März 2019 eine differenzierte Finanzplanung im Detail abgestimmt. Daraus ergibt sich für Oldenburg eine Landeszuweisung von 41 Tsd. Euro pro Studierenden der Humanmedizin. Der bundesweite Schnitt lag bereits 2011, dem letzten verfügbaren Vergleichsjahr, bei 49 Tsd. Euro.

Das Land muss
sich bekennen

In Oldenburg ist es in kurzer Zeit gelungen, mit der European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) einen sehr innovativen Studiengang zu etablieren. Die Prüfungsleistungen der Studierenden sind im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich. Auch der Wissenschaftsrat hat der EMS in seiner Stellungnahme zur Evaluation der Medizinischen Fakultät ein „beeindruckendes Studienangebot“ attestiert, das „überzeugend umgesetzt“ worden sei.


Wissenschaftsrat fordert "starkes Bekenntnis des Landes zum Standort Oldenburg mit einem starken finanziellen Engagement"


Gleichzeitig fordert das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium von Bund und Ländern „ein starkes Bekenntnis des Landes zum Standort Oldenburg mit einem starken finanziellen Engagement“ und mahnt an, die erforderlichen Infrastrukturen weiterzuentwickeln – auch um den mit der Landesregierung abgestimmten Ausbau des Studiengangs zu realisieren.


Es herrscht ein großer Mangel an Lehrinfrastruktur und Forschungsflächen


Insgesamt sind für die Oldenburger Universitätsmedizin 63 Professuren und 200 Studierende pro Jahr und damit mittelfristig 1.200 Studierende (6 x 200 Studierende) über alle sechs Jahre vorgesehen.

Es herrscht jedoch ein großer Mangel an Lehrinfrastruktur und Forschungsflächen. Unter diesen Gegebenheiten ist es eine enorme Herausforderung, neue Professorinnen und Professoren zu berufen und bereits Berufene in Oldenburg zu halten. Deshalb benötigt die Universität dringend ein neues Forschungs- und Lehrgebäude.

Den Neubau jetzt
verlässlich planen

Die Berechnung von HIS-HE, einem anerkannten Institut für Hochschulentwicklung, ergab für den Endausbau der Universitätsmedizin Oldenburg ein Flächendefizit von nahezu 19.000 qm.

In einem ersten Schritt ist ein 12.000 qm großes Lehr- und Forschungsgebäude erforderlich. Dieser Bau würde die Lehrinfrastruktur für 200 Studienanfänger pro Jahr inklusive Anatomie beinhalten sowie einen Teil des Bedarfs an nasschemischen Laborflächen abdecken. Die Stadt hält hierfür ein Gelände in der Nähe des Universitätscampus in Oldenburg bereit. Die Kosten für diese Infrastrukturmaßnahme belaufen sich auf ca. 142 Mio. Euro.


Der Neubau kann in Abschnitten erstellt werden, geplant werden muss er jedoch in Gänze


Wissenschaftsminister Björn Thümler hat bereits angekündigt, mit 40 Mio. Euro aus dem eigenen Etat beizuspringen, um so einen ersten Teilbau für die Forschung zu realisieren. Das wäre ein wichtiger Schritt! Am ursprünglichen Bedarf ändert das aber nichts. Zwar kann der Neubau in Abschnitten erstellt werden - geplant werden muss er jedoch in Gänze. Somit fehlt dringend die Finanzplanung für die weiteren 102 Mio. Euro, insbesondere um Flächen für die Lehre zu schaffen.


Die Universitätsmedizin Oldenburg benötigt endlich ein solides, tragfähiges Fundament


Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, jetzt den gesamten Neubau zu planen. Die Universitätsmedizin Oldenburg benötigt endlich ein solides, tragfähiges Fundament! Nur dann kann sie das auch von der Politik formulierte Ziel, die Ärzteversorgung im Nordwesten zu sichern, tatsächlich erreichen.

Im Profil

Historie der Universitätsmedizin Oldenburg

Im Jahr 2010 war es soweit: Der Wissenschaftsrat, das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungs­gremium von Bund und Ländern, ebnete im November den Weg für die Gründung eines neuen medizinischen Standorts an der Universität Oldenburg.

Dieses positive Votum des Wissenschaftsrats zum deutsch-niederländischen Gemeinschaftsprojekt „European Medical School Oldenburg-Groningen“ (EMS) sorgte bundesweit für große Aufmerksamkeit, denn es ermöglichte die erste Neugründung einer Medizinischen Fakultät seit mehr als 20 Jahren in Deutschland: Im Jahr 2012 wurde an der Universität Oldenburg die Fakultät Medizin und Gesundheitswissenschaften gegründet.

Das Thema Medizin hatte die Universität bereits seit dem Jahr 1971 beschäftigt: Damals hatte der Gründungsausschuss, in der Hoffnung auf den Aufbau eines medizinischen Fachbereichs, eine Planungskommission Medizin eingerichtet. Dies scheiterte jedoch an den Kosten.   


Zusammenarbeit mit starken Partnern


Seit dem Wintersemester 2012/13 gibt es nun die Möglichkeit, an der Universität Oldenburg im Modellstudiengang Humanmedizin eine grenzüberschreitende Ausbildung mit medizinischem Staatsexamen zu absolvieren – in dieser Form einmalig in Europa. Das Studium, das aktuell pro Jahr 80 Studierenden offen steht, ist durch die bundesweite Approbationsordnung geregelt und orientiert sich zugleich am Groninger Curriculum. So verwundert es nicht, dass die Rijksuniversiteit Groningen mit dem Universitätsklinikum Groningen (UMCG) wichtigster Partner der Oldenburger Universitätsmedizin ist. Hinzukommen das Evangelische Krankenhaus Oldenburg, das Klinikum Oldenburg, das Pius-Hospital Oldenburg und die Karl-Jaspers-Klinik sowie etwa 160 Lehrpraxen und fünf akademische Lehrkrankenhäuser im Nordwesten Deutschlands. Die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg besteht heute aus den Departments für Humanmedizin, für Medizinische Physik und Akustik, für Neurowissenschaften, für Psychologie sowie für Versorgungsforschung.


Weitere Unterstützer


Zur Etablierung und Förderung einer Universitätsmedizin im Nordwesten gab und gibt es zahlreiche Unterstützer: Bereits früh hatte sich der Verein „Freunde und Förderer der Universitätsmedizin Nordwest e.V.“ gegründet, dessen Mitglieder sich unter anderem für eine stärkere Vernetzung von Wissenschaft und regionalen Unternehmen im Bereich Medizin und Gesundheit in der Metropolregion Bremen-Oldenburg einsetzen. Bis heute fördert der Verein den Studiengang und steht mit seiner Expertise beratend zur Seite.


Vor dem Studienstart


Es galt in den letzten Monaten vor dem Semesterbeginn 2012 einige Hürden zu nehmen: Im Juni hat der Niedersächsische Landtag mit der Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes die rechtlichen Rahmenbedingungen für die EMS geschaffen  – das Gesetz trat am 15. Juli 2012 in Kraft. Der Vertrag mit Groningen wurde unterzeichnet und damit das deutsch-niederländische Kooperationsprojekt auch formal besiegelt. Mit der Bestellung des Gründungsdekanats durch das Präsidium wurde dann im August 2012 die sechste Fakultät der Universität Oldenburg gegründet. Ende September 2012 dann ein weiterer Meilenstein: Der Rahmenvertrag, der die Zusammenarbeit der Universität mit den örtlichen Krankenhäusern koordiniert, wird unterschrieben. Feierlich eröffnet wurde die European Medical School Oldenburg-Groningen am 23. Oktober 2012.  

Ein Modellstudiengang mit Pioniercharakter

Der Modellstudiengang Humanmedizin – die European Medical School Oldenburg-Groningen – unterscheidet sich erheblich von den sonstigen Regelstudiengängen der Humanmedizin und hat in vielerlei Hinsicht eine Vorreiterrolle.

Patientenorientiertes und fächerübergreifendes Arbeiten, problemorientiertes Lernen mit Tutoren, ein konsequenter Forschungsbezug und ein intensives Kommunikationstraining – das sind nur einige der wichtigsten Standards, die im Modellstudiengang Humanmedizin der European Medical School Oldenburg-Groningen von Anfang an die Ausbildung der Studierenden bestimmen. Hier liegt auch der große Unterschied zum klassischen humanmedizinischen Studium: Die angehenden Ärztinnen und Ärzte sammeln an der Universität Oldenburg bereits ab dem ersten Semester Erfahrungen in Hausarztpraxen und Einrichtungen der ambulanten Medizin. Außerdem absolvieren sie während ihres sechsjährigen Studiums ein Studienjahr an der Rijksuniversiteit Groningen – ein einzigartiges Projekt in Europa.


Grundlagenwissen, medizinisch-klinische Inhalte und Praktika


In den ersten Jahren konnte in jedem Wintersemester 40 Studierende ihr Humanmedizinstudium an der Universität Oldenburg aufnehmen. Eine Zahl, die bis Mitte der 2020er Jahre sukzessive auf 200 erhöht werden soll – aktuell sind es bereits 80 Studierende. Bei der Auswahl der Studierenden schauen die Verantwortlichen im Rahmen des hochschuleigenen Auswahlverfahrens nicht allein auf die Leistungen im Abitur, sondern es spielen auch Faktoren wie medizinische Vorerfahrungen und kommunikative Kompetenzen eine Rolle.

Sechs Jahre Studienzeit umfasst dieser erste grenzüberschreitende Studiengang, der mit dem deutschen Staatsexamen abschließt. In den ersten drei Jahren stehen naturwissenschaftliche Grundlagenfächer sowie klinische Fächer und praktische Fertigkeiten – in je vier zehnwöchigen Modulen pro Jahr – auf dem Lehrplan. Daneben gibt es vier einwöchige allgemeinmedizinische Hospitationen, Wahlpflichtpraktika und Forschungszeit, sodass jedes Studienmodul mindestens eine praktische Woche beinhaltet. Abschluss dieses ersten Studienabschnittes ist das Physikumäquivalent nach dem dritten Jahr.


Vertiefung durch Blockpraktika, Hospitationen und Forschungsarbeit


Ab dem vierten Studienjahr liegt der Schwerpunkt auf den praktischen und kommunikativen Fertigkeiten, die auf den theoretischen und praktischen Grundlagenkenntnissen der vorausgegangenen drei Jahre aufbauen. Die Lehre findet jetzt im Klinischen Trainingszentrum (kurz KTZ) und in den Kliniken statt. Vier zehnwöchige Blöcke teilen sich in je fünf Wochen Propädeutikum im KTZ und fünf Wochen praktische Ausbildung in der Klinik auf. Das fünfte Jahr besteht ebenfalls aus praktischer Lehre in den Kliniken. Die Studierenden absolvieren fünf Blockpraktika á vier Wochen und die restliche Zeit steht für eine verpflichtende Forschungsarbeit zur Verfügung, die in Oldenburg wie auch in Groningen absolviert wird. Im Anschluss daran schreiben die Medizinstudenten das zweite (schriftliche) Staatsexamen. Das sechste Jahr gehört dem Praktischen Jahr (kurz PJ) – aufgeteilt in drei Tertiale. Nach diesen zwölf Monaten erfolgt das dritte (mündliche) Staatsexamen.


Ein Studienjahr umfasst 40 Semesterwochen


Ein großer Unterschied zu anderen Regel- und Modellstudiengängen ist, dass an der Universität Oldenburg ein Studienjahr aus 40 Semesterwochen besteht – an anderen Universitäten absolvieren Studierende in der Regel pro Jahr zwischen 26 und 30 Wochen. Dafür sind alle in der Approbationsordnung vorgeschriebenen Famulaturen in das Studium integriert und fallen nicht in die vorlesungsfreie Zeit.

Innerhalb des Studiums ist ein einjähriger Aufenthalt in Groningen vorgesehen, in dem die Studierenden ihren Lebensmittelpunkt in die niederländische Stadt verlegen. Durch den großen Praxisbezug des Studiums erhalten die Studierenden regelmäßig die Möglichkeit, im universitätseigenen Klinischen Trainingszentrum Untersuchungsmethoden, bestimmte Fertigkeiten sowie kommunikative Aspekte des Berufs in einer geschützten Umgebung zu üben. In Oldenburg sind die Übungseinheiten im KTZ von Anfang an fester Bestandteil des Medizinstudiums. „Die EMS beschreitet damit neue Wege in der Medizinerausbildung, ein starker Praxisbezug und forschungsorientiertes Lernen prägen den Studienalltag“, sagt Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften.

Forschungs­schwerpunkte und Forschungs­zentren

An der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften bestehen zwei Forschungsschwerpunkte, die das wissenschaftliche Profil der Fakultät besonders prägen: die Neurosensorik und Hörforschung sowie die Versorgungsforschung.

Strukturell wird die Forschung durch zwei Forschungszentren sowie koordinierte Drittmittelprogramme getragen.


Forschungszentrum Neurosensorik


Wie erstellt unser Gehirn auf der Grundlage der Meldungen unserer Sinnesorgane ein inneres Bild der Welt, die uns umgibt? An dieser Frage arbeiten interdisziplinär Mediziner, Neurobiologen, Psychophysiker, Psychologen, Akustiker, Ingenieure, Biochemiker und Neurogenetiker. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vorgänge, die in den Sinnesorganen aus der Flut der Sinneseindrücke erste sensorische Bausteine erstellen – und die Prozesse, die daraus im Gehirn eine Wahrnehmung konstruieren. Besonderes Augenmerk legen die Experten auf das Untersuchen von Interaktionen verschiedener Sinneseindrücke.

Die Neurosensorik ist einer von elf Forschungsschwerpunkten der Universität Oldenburg. Bislang haben sich in diesem Bereich über 30 Arbeitsgruppen etabliert, das Forschungszentrum Neurosensorik bildet die Dachorganisation. Es bündelt die interdisziplinären Aktivitäten der Arbeitsgruppen und fördert aktiv die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Institutionen. Eine wichtige Aufgabe sehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Zentrums auch im gezielten Fördern des Wissenschaftlichen Nachwuchses.


Exzellenzzentrum für Hörforschung


Das Exzellenzcluster „Hearing4all“ widmet sich buchstäblich dem „Hören für alle“. Durch eine verbesserte individualisierte Hördiagnostik und Versorgung mit persönlichen Hörhilfen wollen die Wissenschaftler die Kommunikationssituation von Betroffenen entscheidend verbessern. Das Exzellenzzentrum für Hörforschung ist die gemeinsame wissenschaftliche Dachstruktur der Universität Oldenburg, der Medizinische Hochschule Hannover und der Universität Hannover, die das Hearing4all-Projekt betreibt.

Ziel des Exzellenzzentrums ist es, die gemeinsame Forschung zwischen den Universitäten an den international anerkannten und gut vernetzten Clusterstandorten Oldenburg und Hannover zu unterstützen und zu koordinieren. Dabei trägt es zu nachhaltigen, universitätsübergreifenden gemeinsamen Strukturen bei, die Grundlagenforschung mit klinischer und translationaler Forschung bündeln.


Den medizinischen Alltag im Blick


Die Mobilität von Senioren testen, Daten von Krebspatienten auswerten oder Roboter für die Altenpflege entwickeln: So unterschiedlich sind die Themen, mit denen sich die Oldenburger Versorgungsforscherinnen und -forscher beschäftigen. Schwerpunkte liegen beispielsweise in der Versorgungsepidemiologie – hier stehen Fragen zur Versorgungslage und zur Behandlung ausgewählter Krankheiten und Symptome im Fokus – sowie auf der Versorgungsqualität und der Datenintegration und -analyse. Hinzu kommen neuere Abteilungen wie „Assistenzsysteme und Medizintechnik“, die in Zusammenarbeit mit dem OFFIS – Institut für Informatik entstanden ist. Seit 2018 kooperiert das Department zudem eng mit der neu gegründeten Aletta Jacobs School of Public Health in Groningen. Unter dem Dach des sich im Aufbau befindlichen gemeinsamen Cross-Border Institute of Healthcare Systems and Prevention analysieren die Experten vergleichend das niederländische und deutsche Gesundheitssystem.

Weiterführende Informationen: https://uol.de/medizin/forschung

 

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