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Forschung im Doppelpack: Erfolgreiche Strahlzeiten an der MatLine (ASTRID2) in Aarhus

Zwei aufeinanderfolgende Strahlzeiten, drei Forschungsprojekte: Unsere Arbeitsgruppe nutzte die MatLine-Beamline der Universität Aarhus für hochauflösende XPS-Untersuchungen. Die Ergebnisse liefern wichtige Einblicke in die Oberflächenchemie von TiN-Partikeln, Pyrrol-TiO₂-Grenzflächen und die Aktivierung von Treibhausgasen.

Unsere Arbeitsgruppe hat kürzlich zwei aufeinanderfolgende Strahlzeiten (Beamtimes) an der MatLine-Beamline (ASTRID2) der Universität Aarhus in Dänemark erfolgreich abgeschlossen. Dabei standen drei unserer aktuellen Forschungsprojekte im Mittelpunkt, für die wir die Vorteile der Synchrotronstrahlung für präzise Oberflächenanalysen nutzen konnten:

  • Niko Kruse führte hochauflösende XPS-Messungen (Röntgenphotoelektronenspektroskopie) an TiN-Partikeln durch.

  • Aaron R. von Seggern untersuchte die komplexen Oberflächenwechselwirkungen zwischen Pyrrol und Titandioxid.

  • Justin Klimek analysierte die Interaktion von MoS₂-Partikeln auf TiO₂ mit verschiedenen Treibhausgasen, um grundlegende Mechanismen für die Katalyse zu entschlüsseln.

Unterstützt wurden die Messungen vor Ort durch Marc Kobbenbring, Fangliang Li und Lars Mohrhusen, die zum reibungslosen Ablauf der intensiven Messphasen beitrugen.

Ein besonderer Dank gilt der Arbeitsgruppe von Jeppe V. Lauritsen, insbesondere Sergi Campos Jara, für die Bereitstellung zusätzlicher Instrumente und Gase. Ebenso danken wir Zheshen Li, dem Leiter der MatLine-Beamline, für seine kontinuierliche Unterstützung während beider Strahlzeiten.

Diese produktiven Wochen in Aarhus markieren einen wichtigen Meilenstein für die Weiterentwicklung unserer Projekte im Bereich der Hybridkatalysatoren und der Oberflächenforschung unter Ultrahochvakuum-Bedingungen.

(Stand: 10.02.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p113802n12745
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