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Institutsdirektorin

Prof. Dr. Christa Runtenberg

Stellvertreter

Prof. Dr. Mark Siebel

Sekretariat

Team des Sekretariats

+49 (0)441 798-2299

+49 (0)441 798-4397

Anschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät IV - Institut für Philosophie
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Philosophisches Kolloquium

Das Philosophische Kolloquium dient dem philosophischen Gedankenaustausch über klassische Themen und gegenwartsbezogene Fragen der Philosophie. Auswärtige Gäste stellen dafür ihre aktuellen Forschungen kritisch zur Diskussion. Zudem berichten Oldenburger Dozent*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen über ihre Forschungsarbeit, die somit über den Universitätsalltag hinaus kennengelernt werden kann. Ein Teil der Vortragsthemen ist in den Kontext einiger Lehrveranstaltungen eingebettet, die so durch andere Sichtweisen bereichert werden. Zu den Vorträgen und Diskussionen sind Dozent*innen, Studierende und die städtische Öffentlichkeit herzlich willkommen.

Organisiert wird das Philosophische Kolloquium von Max Bauer, Nils Baratella, Christa Runtenberg und Tilo Wesche. Vorschläge für Referent*innen sind willkommen und bitte an folgende Adresse zu senden: tilo.wesche@uckol.xnvddevu oder nilqtfjos.baratella@j1uol.deqb

Wintersemester 2019/20

Montags, 18-20 Uhr (c.t.), Raum A 06 0-001 (für Abweichungen siehe Programm)

 

14. Oktober 2019

Sarah Huck (Oldenburg)
Was gibt's denn da zu staunen? Staunen aus philosophiedidaktischer Perspektive

28. Oktober 2019

Simone Dietz (Hamburg)
Kann man in digitaler Kommunikation Vertraulichkeit erwarten?

06. Januar 2019

Nicole Karafyllis (Braunschweig)
Mikroben und Pflanzen in Genbanken: Vom lebenden Bestand zu einer Theorie der Lebendsammlung

20. Januar 2019

Birgit Sandkaulen
Hegels Theorie des absoluten Geistes als ästhetische Theorie

Ringvorlesung "Paradoxien"

Paradoxien rufen Staunen, Verwirrung und die Lust am Außergewöhnlichen hervor. Aber nicht nur das: Es sind Paradoxien, die bis heute auf Grundprobleme der Philosophie, der Mathematik und der Naturwissenschaften hinweisen und uns zu revolutionären Lösungsvorschlägen herausfordern. Einige Paradoxien markieren vielleicht sogar unüberwindbare Grenzen unseres Wissens. Diese Ringvorlesung wird sich mit den Paradoxien der Bestätigung, der Quantenverschränkung, der Wahrheit, des Infiniten, des Wissens, der Vagheit und des Hörens befassen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Ort der Veranstaltung: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum A06 0-001, Uhlhornsweg 82, 26129 Oldenburg

Zeit: 18.15 – 20.00 Uhr

Organisation: Mark Siebel, Gregor Damschen, Alexander Max Bauer

>>>  English version  <<<

Ringvorlesung: Philosophie als Lebensform - Große Philosophen von Sokrates bis Nietzsche

Die antike Philosophie verstand sich als eine Lebensform. Sokrates lebte eine Nachdenklichkeit vor, deren innere Gewissenhaftigkeit äußere Orientierungen in Frage stellte. Nach Platon demonstrierte der Prozess des Sokrates die bleibende Herausforderung eines solchen Lebens.
Der sokratische Impuls wurde in der römischen und zunehmend christlichen Antike von Marc Aurel und Augustinus auf sehr unterschiedliche Weise aufgenommen. Die Sorge um die eigene Person war jeweils anders mit der Verantwortung für die Gesellschaft verknüpft. Im späteren Mittelalter wurde die antike Philosophie neu im Rahmen der christlichen Lebensform eingeordnet.
Renaissance und Reformation stellten jeweils Aufbrüche dar, die im Rückgang auf den antiken und christlichen Individualismus als Lebensform die religiöse Konvention der Zeit in Frage stellten. Während der folgenden Religionskriege bezogen Montaigne und Spinoza provokative Positionen, die dem Einzelnen aufgaben, in Freiheit von gesellschaftlichen Vorgaben seine eigene Denk- und Lebensform zu finden.
Die europäische Aufklärung vertiefte diese Impulse: David Hume, Jean-Jacques Rousseau und Immanuel Kant betonten Erfahrung, Persönlichkeit und Freiheit des Einzelnen als öffentlich relevante Größen.
In der Folge spannte sich der Bogen von Hegels Versuch, die Freiheit geschichtlich einzuzeichnen, und Kierkegaards Appell, diese in sokratischer und urchristlicher Entschiedenheit zu erneuern, hin zu Nietzsches Bewusstsein von der ungeheuren Vieldeutigkeit des Lebens, die jede geschlossene Form ausschließt.

Die Ringvorlesung findet immer montags von 10-12 Uhr im BIS-Saal statt.

14. Oktober
Dr. Gregor Damschen (Oldenburg)
Philosophisch leben – Die sokratisch-platonische Position
 

21. Oktober
Prof. Dr. Matthias Bormuth (Oldenburg)
Philosophie als Lebensform – Wendepunkte seit der Antike


28. Oktober
em. Prof. Dr. Alexander Demandt (Berlin)
Marc Aurel – Kaiser und Denker


04. November
Prof. Dr. Johann Kreuzer (Oldenburg)
Augustinisches Christentum. Überlegungen nach Robert Musil


11. November
PD Dr. Martina Roesner (Wien)
Glückseligkeit in der Philosophie? Der Mensch nach Albertus Magnus


18. November
em. Prof. Dr. Heinz Schilling (Berlin)
Reformation und Humanismus – Luther contra Erasmus


25. November
Prof. Dr. Matthias Bormuth (Oldenburg)
Michel de Montaigne – Der moderne Intellektuelle


02. Dezember
apl. Prof. Dr. Susanne Möbuß (Oldenburg)
Einheit denken – Spinoza als Existenzphilosoph


09. Dezember
Prof. Dr. Heiner F. Klemme (Halle)
Radikal immanent. David Hume über die Frage, wie wir leben und sterben sollen


16. Dezember
Dr. Stefan Zweifel (Zürich)
Jean-Jacques Rousseau – Träumereien eines einsam Schweifenden


06. Januar
Prof. Dr. Manfred Geier (Hamburg)
Immanuel Kant – Das reine Gold des Denkens


13. Januar
Prof. Dr. Klaus Vieweg (Jena)
Hegel – Der Philosoph der Freiheit


20. Januar
Dr. Tim Hagemann (Tübingen)
Abhängige Freiheit bei Kierkegaard. Eine Philosophie gelebten Christentums


27. Januar
Prof. Dr. Andreas Urs Sommer (Freiburg)
“Herr werden“. Friedrich Nietzsches philosophische Lebensformen

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung zum Download.

Junge Philosophie im Karl Jaspers Haus

Die „Junge Philosophie“ ist ein Zusammenschluss von Studierenden und Absolventen des Instituts für Philosophie der Carl von Ossietzky Universität. Unter dem Dach der Karl Jaspers-Gesellschaft und in Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Archiv wollen wir ein öffentliches Forum bieten, um gesellschaftsphilosophische
Fragen mit Gastreferenten in Abendvorträgen und Workshops zu diskutieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an dem Austausch teilzunehmen.

Hier finden Sie das Programm für November 2019 bis Februar 2020.

Ringvorlesung: Widersprüche. Adorno im Kontext

Ringvorlesung der Adorno-Forschungsstelle am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Organisation: Dr. Maxi Berger, Dr. Philip Hogh (Institut für Philosophie). Weitere Informationen unter: maxi.bzspwergerkaq@unqgyxiofsldenburg.da6mqkeewp, phkn9kilip.hmimogh@uni-oldenbu2e4rgbxg.de

11.November 2019
Tilo Wesche (Oldenburg)
Erkenntnis- und Gesellschaftskritik nach Adorno
18-20 h, Campus Haarentor, Raum: A 06 0-001

18. November 2019
Sebastian Tränkle (Berlin)
Negative Rhetorik. Materialistische Sprachkritik nach Adorno
18-20 h, Campus Haarentor, Raum: A 10 Hörsaal F

09. Dezember 2019
Andreas Gelhard (Bonn)
Vor Missbrauch wird gewarnt. Adornos Verständnis von Dialektik
18-20 h, Campus Haarentor, Raum: A 06 0-001

20. Januar 2020
Gordon Finlayson (Sussex)
Solidarity, Recognition and Empathy in Adorno’s Ethics
16-18 h, Campus Haarentor, Raum V 03 1 M-127

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