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31. März 2015   125/15   Veranstaltungsankündigung

„Von Kippenheim nach New York“ - Mobilität und Migration in jüdischen Familien

Oldenburg.„Von Kippenheim nach New York – Mobilität und Migration in jüdischen Familien vom 18. bis 20. Jahrhundert“ – so lautet der Titel des Vortrags, den Dr. Lina-Mareike Dedert am Donnerstag, 9. April, 19.30 Uhr, in der Oldenburger Synagoge (Leo-Trepp-Straße 17) hält. Der Vortrag der Historikerin ist Teil der Vorlesungsreihe „Generation – Tradition – Familie“, die das Leo-Trepp-Lehrhaus und die Interkulturellen Jüdischen Studien der Universität Oldenburg veranstalten.
Mobilität ist ein gegebenes, zentrales Moment menschlichen Lebens. Die Frage nach ihren vielfältigen Mustern bietet in Dederts Vortrag die übergreifende Klammer für 200 Jahre Familiengeschichte: Sie schildert anhand der badisch-jüdischen Familie Weill-Sonder die Mobilität und Migration jüdischer Familien vom 18. bis 20. Jahrhundert. Dederts Vortrag basiert auf nicht alltäglichen Quellen: Die Historikerin greift auf Funde aus einer Privat-Genisa zurück – einem Lagerraum für nicht mehr benutzte jüdische Schriften – und auf vergessene Familiendokumente im Keller.
Dedert studierte Neuere und Neueste Geschichte, Wissenschaftliche Politik und Judaistik in Freiburg und Basel. Anschließend promovierte sie in deutsch-jüdischer Geschichte an der Universität Potsdam. Seit 2013 ist Dedert Referentin in der Begabtenförderung beim Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e.V. (ELES).

ⓘ www.juedischegemeinde-zu-oldenburg.de/leo-trepp-lehrhaus.html
www.uni-oldenburg.de/js
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Andrea Strübind, Tel.: 0441/7982165, E-Mail: andrea.struebind(Klammeraffe)uni-oldenburg.de; Jüdische Gemeinde zu Oldenburg, Rabbiner Jona Simon, M. A., Tel.: 0441/13127, E-Mail: info(Klammeraffe)juedischegemeinde-zu-oldenburg.de
 
(Stand: 29.05.2024)  | 
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