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Prof. Dr. Jorge Marx Gómez als Keynote Speaker bei internationaler Online-Konferenz der Stadt Oldenburg
Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit der Stadt Oldenburg fand am 3. und 4. Dezember 2025 eine Online-Konferenz mit Partnerstädten aus aller Welt statt. Ziel der Veranstaltung war es, zentrale Herausforderungen und Fragestellungen im Kontext ausgewählter Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) zu diskutieren.
Am zweiten Konferenztag übernahm Prof. Dr. Jorge Marx Gómez die Keynote. In seinem Impulsvortrag beleuchtete er internationale Trends, Herausforderungen und zentrale Fragestellungen im Bereich nachhaltiger öffentlicher Verwaltung – insbesondere im Zusammenhang mit den SDGs 7 (Saubere Energie), 11 (Nachhaltige Städte), 12 (Nachhaltiger Konsum), 13 (Klimaschutz) und 16 (Starke Institutionen).
An der Konferenz nahmen Experten und Expertinnen und Stakeholder aus zehn internationalen Partnerstädten teil, darunter Groningen, Kingston upon Thames, Qingdao und Buffalo City Metropolitan Municipality. Der Austausch bot wertvolle Einblicke in unterschiedliche kommunale Perspektiven und Praxisansätze.
Auch Prof. Dr. Ines Oldenburg und Malena Ripken waren Teil der Veranstaltung und begleiteten die Diskussionen.
Die Beteiligung unterstreicht die enge Zusammenarbeit von TRUST@UOL mit kommunalen Akteuren und Akteurinnen sowie die internationale Vernetzung des Zentrums im Bereich nachhaltiger Entwicklung.
TRUST@UOL beim Forum Wasser.Zukunft in Oldenburg
Im Rahmen des Forum Wasser.Zukunft in Oldenburg war TRUST@UOL mit einem eigenen Stand im Raum der Ideen vertreten. Ziel war es, das Zentrum und seine inter- und transdisziplinären Aktivitäten einem breiten Publikum vorzustellen.
Es ergaben sich zahlreiche interessante Gespräche mit Vertretern und Vertreterinnen aus Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft sowie wertvolle Gelegenheiten, für die Arbeit von TRUST@UOL zu werben und neue Kontakte zu knüpfen. Malena Ripken vertrat das Zentrum vor Ort.
TRUST@UOL bei „Werkzeuge für die treibhausgasneutrale Kommune“
Wir freuen uns sehr, dass unsere Kollegin Prof. Dr. Ines Oldenburg am 11. Februar 2026 beim Online-Event “Werkzeuge für die treibhausgasneutrale Kommune – Hochschulen & Kommunen im Austausch” als Referentin dabei sein wird.
Ines wird dort Einblicke in aktuelle Ansätze und Methoden geben, wie Hochschulen und Kommunen gemeinsam Wege zur Treibhausgasneutralität gestalten können. Die Veranstaltung bietet eine hervorragende Plattform für praxisnahe Diskussionen und den Austausch zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Praxis.
Weitere Informationen zur Veranstaltung:
Honorarprofessur für Prof. Dr. Jorge Marx Gómez an der Nelson Mandela University
Wir freuen uns sehr, dass Prof. Dr. Jorge Marx Gómez eine Honorarprofessur in Computing Sciences an der Nelson Mandela University in Südafrika erhalten hat.
Mit der Honorarprofessur wird sein langjähriges Engagement in Forschung, Lehre und internationaler Zusammenarbeit gewürdigt. Gleichzeitig stärkt sie die Kooperation zwischen TRUST@UOL und der Nelson Mandela University und unterstreicht die internationale Ausrichtung des Zentrums.
Wir gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung!
TRUST@UOL beim HLPF-Roundtable zu nachhaltigen Städten
Am 21. November 2025 nahm Prof. Dr. Ines Oldenburg am HLPF 2026 Roundtable zu SDG 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ in Berlin teil. Die Veranstaltung fand im Vorfeld des Hochrangigen Politischen Forums der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung (HLPF) 2026 statt, das im Juli 2026 in New York ausgerichtet wird.
Im Rahmen des Roundtables wurden zentrale Herausforderungen und Lösungsansätze rund um nachhaltige, inklusive und resiliente Städte diskutiert – auch im Zusammenspiel mit weiteren Fokus-SDGs wie Wasser, Energie, Infrastruktur und Partnerschaften. Ziel der Roundtable-Reihe ist es, frühzeitig einen thematischen und stakeholderübergreifenden Austausch zu ermöglichen. Die Ergebnisse fließen in die Vorbereitung des deutschen Beitrags zum HLPF 2026 ein.
Die Teilnahme unterstreicht die enge Anbindung von TRUST@UOL an aktuelle politische Prozesse.
Ukrainische Jugendliche zu Gast bei TRUST@UOL – Nachhaltigkeit im Fokus
Mitte Januar besuchte eine Gruppe ukrainischer Jugendlicher, die dem Blockhaus Ahlhorn (Landkreis Oldenburg) die am Jugendcamp „Shaping the Future“ teilnehmen, die Universität Oldenburg und verbrachte einen abwechslungsreichen Tag auf dem Campus. Das Programm wurde von TRUST@UOL gestaltet und begleitet.
Nach einer gemeinsamen Bibliotheksführung stand das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt des Besuchs. Spielerisch setzten sich die Jugendlichen mit nachhaltiger Nutzung von Meeres- und Küstenräumen auseinander, unter anderem im Rahmen der MSP Challenge. In den anschließenden Diskussionen wurden Fragen zu Nachhaltigkeit, Zukunftsgestaltung und Verantwortung intensiv und engagiert diskutiert.
Der Besuch bot Raum für Austausch, neue Perspektiven und gegenseitiges Lernen und zeigte, wie wichtig dialogorientierte Formate für die Vermittlung von Nachhaltigkeitsthemen sind.
Sustainable marine and coastal management under conditions of climate change: Research and networking day for UOL and UG
Unter dem Titel „Sustainable marine and coastal management under conditions of climate change“ fand ein Forschungs- und Vernetzungstag für Forschende der Universität Oldenburg und der University of Groningen statt. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Forschungsansätze zu nachhaltigem Meeres- und Küstenmanagement im Kontext des Klimawandels vorzustellen und den wissenschaftlichen Austausch zwischen beiden Universitäten zu stärken.
Malena Ripken nahm an dem Event teil, stellte TRUST@UOL vor und beteiligte sich aktiv an den Diskussionen. Im Mittelpunkt standen Fragen zu interdisziplinärer Forschung, internationaler Zusammenarbeit sowie zu Lösungsansätzen für die Herausforderungen des Klimawandels in marinen und küstennahen Räumen.
TRUST@UOL beim Sustainability Sounding Board der Universität Oldenburg
Seit dem Sommersemester 2025 wird durch das Klimaschutzmanagement an der Universität Oldenburg das Sustainability Sounding Board als neues Beteiligungsformat zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit etabliert. Ziel des Formats ist es, Nachhaltigkeitsinteressierte aus allen Bereichen der Universität zusammenzubringen und den Austausch zu aktuellen Themen, Ideen und Projekten zu fördern.
Im Rahmen einer Veranstaltung stellte Malena Ripken TRUST@UOL vor und gab Einblicke in dessen Ziele und Aktivitäten im Bereich nachhaltiger Forschung und Lehre. Die Präsentation bot eine gute Grundlage für den anschließenden Austausch und die Diskussion darüber, wie Nachhaltigkeit an der Universität Oldenburg weiter gestärkt und gemeinsam gestaltet werden kann.
TRUST@UOL Co-Host beim Workshop zu Nachhaltigkeit und Blue Economy
Im Namen von TRUST@UOL nahm Malena Ripken an einem Workshop teil, bei dem das internationale Projekt STABLE vorgestellt und gemeinsam über Nachhaltigkeit diskutiert wurde. STABLE vereint mehrere Universitäten aus Indonesien, Malaysia, den Niederlanden und Deutschland.
Im Fokus des Projekts stehen die Weiterentwicklung postgradualer Studienstrukturen, gemeinsame Forschungs- und Lehrformate sowie die Stärkung von Kompetenzen im Bereich der Blue Economy. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf SDG-relevanten Forschungsaufenthalten für Masterstudierende.
Im Workshop wurden zentrale Fragen nachhaltiger Forschung, der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Praxis sowie internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit diskutiert. Die Teilnahme bot eine wertvolle Gelegenheit, TRUST@UOL in den Austausch einzubringen, Synergien mit dem STABLE-Projekt aufzuzeigen und Impulse für zukünftige Kooperationen mitzunehmen.
20.10.2025 Nachhaltigkeit im Fokus: Neues Zentrum „TRUST@UOL“
Um die Anstrengungen, welche die Universität im Feld der Nachhaltigkeit unternimmt, zu unterstützen, haben Vertreterinnen und Vertreter aus allen sechs Fakultäten ein neues Wissenschaftliches Zentrum begründet: das „Center for Transformations and Sustainable Futures“ (TRUST@UOL). Es dient dazu, inter- und transdisziplinäre Ansätze und den Austausch untereinander zu fördern.
Das Ziel: Aktivitäten bündeln und Synergien schaffen, um die erfolgreiche Arbeit des bereits 2004 gegründeten Zentrums für Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung (COAST) fortzuführen. Das neue Zentrum setzt dabei insbesondere auf eine moderne Organisationsstruktur. Bereits laufende Forschungsprojekte, Lehrmodule und Kooperationen werden weiter vorangebracht und neue Projekte initiiert.
„Wir bündeln Ansätze und Ressourcen des umweltorientierten Forschens und Lehrens und betonen den Nachhaltigkeitsschwerpunkt der Universität national wie international“, sagte Zentrumsdirektor und Professor für Wirtschaftsinformatik Jorge Marx Gómez bei der feierlichen Eröffnung des neuen Zentrums. „TRUST@UOL bietet eine Vernetzungsplattform für inter- und transdisziplinäre Zusammenarbeit unter Forschenden und mit zahlreichen Akteuren aus der Gesellschaft.“
Nachhaltigkeit als Querschnittsthema
In den Bereichen Forschung, Lehre und Transfer wollen die rund 70 Gründungsmitglieder verschiedene Projekte zur Nachhaltigkeit gemeinsam voranbringen. Thematische Schwerpunkte des Zentrums umfassen beispielsweise Fragen zur umweltfreundlichen Nutzung von Ökosystemen, zu Resilienz und Gesundheit, zur Bildung für nachhaltige Entwicklung und zur nachhaltigen Transformation von Kapitalmarkt und Organisationen.
Der Blick geht auch in die Schulen: Schließlich studieren rund 38 Prozent der Studierenden der Universität auf Lehramt (Stand: Wintersemester 2024/25). „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, angehende Lehrkräfte für Themen aus den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren und zu vermitteln, wie sie das Wissen dazu in die Klassenzimmer bringen können“, sagt Ines Oldenburg, stellvertretende Zentrumsdirektorin und Wissenschaftliche Direktorin am Institut für Pädagogik. Es sind zudem Forschungsprojekte angedacht, die sich mit der psychischen Gesundheit und Resilienzstrategien von Kindern und Jugendlichen unter aktuellen globalen Herausforderungen wie Klimawandel und Digitalisierung befassen. Auch internationale Forschungsvorhaben sind geplant, etwa mit der Nelson Mandela Universität in Gqeberha (Südafrika).
„An der Universität Oldenburg gibt es bereits viele Bausteine innerhalb der verschiedenen Forschungsdisziplinen und das Zentrum COAST hat hier in den vergangenen Jahren wertvolle Arbeit geleistet“, betont Marx Gómez. Mit TRUST@UOL gehe die Universität die nächsten Schritte, um konkrete Lösungen aus der Forschung für die Gesellschaft im Sinne der Nachhaltigkeit präsentieren und vermitteln zu können. „Neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen und können sich aktiv in das Zentrum mit einbringen“, sagt Malena Ripken, Geschäftsführerin von TRUST@UOL.