Arbeitsbereiche
Informationen zur Aufnahmeprüfung
Termine und FAQ-Runde
Folgende Termine bieten die Möglichkeit online Nachfragen zu der diesjährigen Aufnahmeprüfung zu stellen.
Fr. 13.03.2026, 19 – 20 Uhr
Zoom-Meeting: https://uni-ms.zoom-x.de/j/63624464463?pwd=L1uH0Khwd1lEwjbg0WtxnmrJAusUft.1
Kenncode:132620
Meeting-ID: 636 2446 4463
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Arbeitsbereiche
Im Institut wird Musik mit vielfältigen methodischen Ansätzen erforscht und gelebt. Dies beinhaltet Ansätze der Musikwissenschaft (Musikpädagogik, Kulturgeschichte, Systematik, Musik und Medien) sowie die Musikpraxis (Ensembles, Musik-Theater, Computer/Medienmusik).
Musikpädagogik
Prof. Dr. Mario Dunkel / Prof Dr. Lars Oberhaus
Die Musikpädagogik versteht sich als Sammelbegriff für alle praktischen und theoretischen Zugänge zu musikbezogenen Aneignungs- und Vermittlungsprozessen, die für Erziehung, Bildung, Lehren, Lernen und Unterricht bedeutsam sind. Im Mittelpunkt stehen die Beziehungen zwischen Menschen und Musiken und daran gebundene musikbezogene Erfahrungen. An der Universität Oldenburg gibt es Schwerpunkte in den Bereichen diversitätsbezogene, kulturwissenschaftlich-orientierte und systematische Musikpädagogik.
Musik und Medien
Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer
Schon seit Jahrhunderten besteht ein enger Zusammenhang von Musik und Medien. Angefangen bei der Verschriftlichung von Musik mittels Noten, ihrer Aufnahme und Produktion für Tonträger oder den Rundfunk bis zu aktuellen digitalen Musikkulturen - wer sich mit der Ästhetik, Soziologie oder Bewirtschaftung von Musik beschäftigt, sollte um die Bedeutung von Medien wissen.
Kulturgeschichte der Musik
Prof. Dr. Anna Langenbruch
Musik entsteht im Zusammenwirken vieler Menschen: Alle, die Musik komponieren, die sie verlegen und aufführen, die sie fördern, hören, über sie nachdenken, urteilen oder schreiben… Musik und Musiker*innen sind Teil kultureller, politischer und sozialer Kräftefelder ihrer Zeit und der Vergangenheit. Diese Vielfalt musikalischen Handelns, Denkens und Empfindens zu erforschen, ist Ziel der Kulturgeschichte der Musik.
Systematische Musikwissenschaften
Prof. Dr. Gunter Kreutz
Die Systematische Musikwissenschaft vereinigt natur- und geisteswissenschaftliche Zugänge zur Musik in gleichberechtigter Weise. Musikalisch-produktive und -rezeptive Vorgänge sowie deren Auswirkungen auf andere menschliche Lebensbereiche und Handlungen stehen weit im Vordergrund. Das Methodische Spektrum umfasst physikalische (z.B. Raum- und Instrumentenakustik), biologische (z.B. Physiologie des Gehörs), psychologische (z.B. Psychoakustik, kognitive Psychologie) und soziologische Vorgehensweisen ebenso wie etwa informations- und neurowissenschaftliche Ansätze.
Musikwahrnehmung
Prof. Dr. Kai Siedenburg
Im “Music Perception Lab" untersuchen wir, wie Menschen mit unterschiedlichen Hörprofilen musikalische Klänge, Tonhöhen und Klangfarben, Klangmixturen sowie multimodale Reize wahrnehmen. Unsere Arbeit basiert auf psychoakustischen Experimenten, der Entwicklung von Modellen der auditiven Wahrnehmung und der Entwicklung von Algorithmen zur Manipulation und Bearbeitung von Audiosignalen.
Musiktheorie/Komposition
Krystoffer Dreps
Praxis schafft Wissen schafft Praxis…Musiktheorie ist eine dynamische Disziplin zwischen Praxis und Wissenschaft, die Komponiertes, Improvisiertes, Produziertes oder Performtes durch Analysen, Rekonstruktionen und Imitationen, sowie durch Realisierungen eigener Ideen untersucht. Die stilistische Bandbreite reicht von Alter Musik bis ins Zeitgenössische, von Abbey Road bis Yebba, von Sinfonik bis Techno. Digitale Werkzeuge in Musikproduktion, Notation und Live-Elektronik sind dabei zentrale Bestandteile unserer Arbeit.
Instrumental-/Gesangspraxis
Gereon Voß
Keine Musik ohne diejenigen, die sie spielen - egal ob allein oder als Teil einer Band, eines Orchesters oder eines Chors. Hier wird an den Fertigkeiten am Instrument und im Gesang geschliffen, das Zusammenspiel mit anderen geprobt und verfeinert, hier wird Musik gemacht.
Musik, Szene, Theater
Volker Schindel
Der Profilschwerpunkt „Musik, Szene, Theater“ verbindet den Studienbereich Musikpraxis mit dem der Musikwissenschaft und Musikvermittlung und teilt sich in zwei Bereiche auf, in denen jeweils Musik-Theater-Projekte durchgeführt werden: Künstlerisch orientierte Musiktheaterproduktionen zumeist an der Universität einerseits sowie andererseits Projekte in Kooperation mit Schulen. Beide Bereiche finden auch in Zusammenarbeit mit Profis und externen Partnern statt.
Medienmusikpraxis
Dr. Sarah-Indriyati Hardjowirogo
Der Bereich Medienmusikpraxis vermittelt und erforscht elektronische und digitale Musikproduktion als (technik-) kulturelle, ästhetische und gesellschaftlich ausgeformte Praxis. Im Zentrum stehen dabei insbesondere Technologien, Verfahren und Ästhetiken populärer und experimenteller Musik und Klangkunst, die praktisch in künstlerischen, pädagogischen und Forschungskontexten erprobt sowie kultur- und medientheoretisch reflektiert werden.