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Diagnostik von Schiedsrichterentscheidungen im Handball unter Belastung (in Kooperation mit dem Arbeitsbereich "Sport und Bewegung")

Handballschiedsrichter*innen sind ein wesentlicher Bestandteil des Spieles. Sie tragen die Verantwortung dafür, dass ein Spiel regelkonform und spielunterstützend abläuft. Für eine durchgehend regelkonforme Spielleitung ist es notwendig, dass Schiedsrichter*innen trotz der hohen bzw. in einem Spiel zunehmenden körperlichen und psychischen Belastung (z. B. Laufstrecke, Zuschauerkulisse) korrekte Entscheidungen treffen.

In diesem vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft finanzierten Projekt (Laufzeit Januar 2019 - Dezember 2020) soll in mehreren Teilstudien systematisch geprüft werden, ob Spitzenschiedsrichter im Handball trotz zunehmender physischer und psychischer Beanspruchungen in der Lage sind, konstant und auf hohem Niveau korrekte Entscheidungen zu treffen. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Deutschen Handballbund durchgeführt, dessen Kader, d. h. von den internationalen Schiedsrichter*innen bis zu den Perspektivkadern, als Untersuchungsgruppe zur Verfügung stehen.

Projektpartner:

  • Arbeitsbereich "Sport und Bewegung" sowie "Sport und Training" (Prof. Dr. Jörg Schorer, Prof. Dr. Dirk Büsch, PD Dr. Florian Loffing, Nicolas Bloß)
  • Deutscher Handballbund

Aktuelle Pressemitteilungen zum Projekt:

Projektförderung durch das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (ZMVI4-071001/19-20)


Evaluation des Talentsichtungs- und Talentfördersystems des Deutschen Handballbundes

Im Rahmen einer seit 2008 bestehenden Kooperation zwischen Prof. Büsch und dem Deutschen Handballbund sowie der Unterstützung durch die Fachgruppe Handball des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft wurde das Talentsichtungs- und Talentfördersystem im Handball entwickelt und seitdem jährlich evaluiert und systematisch weiterentwickelt. Die formative Evaluation dieses Forschungsprojekts verbindet sportwissenschaftliche und sportpraktische Expertise und wird in nationalen und internationalen Kurzberichten, Vorträgen und wissenschaftlichen Fachbeiträgen dokumentiert.


Wie fit sind unsere Sportstudent*innen?

Sportstudent*innen müssen in ihrem Studium neben kognitiven auch sportmotorische Leistungen erbringen, für die bestimmte körperliche Voraussetzungen nicht nur für die Eigenrealisierung, sondern auch für die Prävention von Sportverletzungen notwendig sind. Inwieweit diese Voraussetzungen zur Vermeidung von möglicherweise studienzeitverlängernden Verletzungen vorhanden sind oder durch zusätzliche Übungs- und Trainingsprogramme unterstützt werden können, wird in diesem Projekt geprüft. Perspektivisch soll hiermit ein Beitrag zur kontinuierlichen Verbesserung der Studienqualität im Sportstudium geleistet werden.

Webmaster81f (bjofewlerwmjasn.staas@mmuol.dea6) (Stand: 07.11.2019)