Stellenangebote

Die Universität Oldenburg engagiert sich für Gleichstellung, Diversität, Inklusion und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie ist Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt und seit 2004 als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Wir begrüßen Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten, ethnischer und sozialer Herkünfte, Religionen, geschlechtlicher Identitäten, sexueller Orientierungen und Altersstufen.

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An der Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist im Department für Versorgungsforschung zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W2-Professur (m/w/d) für „Gesundheitsökonomie“

zu besetzen.

Versorgungsforschung stellt einen Schwerpunkt der im Ausbau befindlichen Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften dar. Das Department für Versorgungsforschung bildet mit seinen aktu­ell neun Abteilungen ein in dieser Form einmaliges interdisziplinäres Umfeld. Eine besondere Be­deutung kommt dabei der Gesundheitsversorgung älterer Menschen, der Entwicklung präventiver Ansätze sowie dem verstärkten Einsatz digitaler Technologien in Medizin und Pflege unter besonderer Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten zu. Die Professur soll den Bereich der Erforschung ökonomischer Aspekte der Versorgung stärken und diesen mit den bisherigen Aktivitäten des Departments verknüpfen.

Gesucht wird eine international in Forschung und Lehre ausgewiesene Persönlichkeit mit einschlägigen Publikationsleistungen und Erfolgen in der Drittmitteleinwerbung. Hinreichende Erfahrungen in der gesundheitsökonomischen Evaluation werden ebenso vorausgesetzt wie sehr gute Kenntnisse des deutschen Gesundheitssystems. Nachgewiesene Forschungserfahrungen mit Bezug zur Gesundheitsversorgung älterer Menschen oder der Digitalisierung werden erwartet.

In der Forschung soll die Professur gesundheitsökonomische Analysen und Evaluationen von Maßnahmen, Versorgungsstrukturen und -prozessen durchführen sowie Anreizstrukturen untersuchen, die eine vernetzte Versorgung in der Region unter Berücksichtigung der Digitalisierung im Gesund­heitswesen sowie einer alternden Gesellschaft ermöglichen. Gleichzeitig soll die Professur das Cross-Border Institute of Healthcare Systems and Prevention (CBI), welches das niederländische und deutsche Gesundheitssystem unter verschiedenen Blickwinkeln umfassend analysiert, um eine gesundheitsökonomische Perspektive erweitern. In der Lehre vertritt die Professur das Gebiet der Gesundheitsökonomie insbesondere im demnächst startenden Studiengang „Versorgungsforschung, M. Sc.“ sowie im Modellstudiengang „Humanmedizin“ inhaltlich und methodisch. Dabei wird der Einsatz innovativer Formen der Wissensvermittlung erwartet.

Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 25 NHG.

Die Universität strebt eine Erhöhung ihres Professorinnenanteils an und fordert Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Bitte richten Sie Bewerbungen als eine konsolidierte PDF-Datei (mit Anschreiben, Profilbogen (https://www.uni-oldenburg.de/medizin/unterlagen-zum-herunterladen), Lebenslauf einschließlich wissenschaftlichem Werdegang, Lehrerfahrungen, Publikationsverzeichnis und Verzeichnis der eingeworbenen Drittmittel, Forschungskonzept, Kopien der fünf wichtigsten Publikationen sowie Kopien der Zeugnisse und Urkunden) bis zum 25.08.2021 an den Dekan der Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ().

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(Stand: 09.06.2021)