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Vergangene Workshops und Kurse des Instituts für Geschichte

„Da ist keine rechte Liebe, oder man hält wenig von der Religion“ – Mischehen in der Frühen Neuzeit

24.11.2016, 10-16 Uhr – Villa GeistReich

Leitung: Prof. Dr. Dagmar Freist

Teilnehmende: Jahrgang 12, Cäcilienschule Wilhelmshaven

"Wann der Vater Papistisch ist, nimmt er seine Söhne mit zur Messe, die Mutter nimmt ihre Töchter mit zur reinen Kirchen. Da ist keine rechte Liebe, oder man hält wenig von der Religion…"

Am Beispiel von Mischehen erhalten Schüler und Schülerinnen einen unmittelbaren Einblick in das spannungsvolle Beziehungsgeflecht von religionsübergreifender Alltagskultur und Geschlechterverhältnis, obrigkeitlicher Konfessionspolitik, Glaubensfreiheit und Gewissenszwang. Ausgehend von dem Erfahrungsraum der Familie werden die Religionskonflikte der Frühen Neuzeit aus ganz neuer Perspektive greifbar.

Religiöse Vielfalt in Neustadtgödens

SoSe 16 – Villa GeistReich

Leitung: Dr. Jessica Cronshagen, Frank Marquardt

 

 

Dieser Workshop findet im Rahmen des Projekts Freiheitsraum Reformation statt und ist eine Kooperation der Carl von Ossietzky Universität, des Kulturbüros Oldenburgs, des Schlossmuseums Jever und des Vereins Jugendkulturarbeit. Ziel dieses Workshops ist es, das Dorf als Quelle der frühneuzeitlichen Religionsgeschichte aufzuarbeiten und das alltägliche Leben sowie die Begegnungsstätten der verschiedenen Religionen für die Schülerinnen und Schüler greifbar zu machen

Prizepapers

13.01.2016, 8-14 Uhr – Villa GeistReich

Leitung: Frank Marquardt

Teilnehmende: Jahrgang 9, OBS Eversten

Facebook, Wikipedia und WhatsApp – die globale Vernetzung von Kommunikation  und Wissen gehört inzwischen zu unserem Alltag. Jeder ist jederzeit in Sekunden erreichbar und man benötigt nur wenige Klicks, um allgemeine Informationen zu fast jedem Thema zu erhalten. Doch wo liegen die Ursprünge dieser globalen Kommunikationsgesellschaft?

Wissenschaftliches Arbeiten

13.11.2015 – Villa GeistReich

Dozenten: Frank Marquardt, Lena Schönborn

Die Seminarfacharbeit ist für die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe die erste wissenschaftspropädeutische Arbeit und dient ihnen als Hinführung zum selbstständigen und selbstverantwortlichem Lernen. Mit dieser Vorbereitung auf das Studium wird von den Lernenden eine sehr punktierte und differenzierte Auseinandersetzung mit einem Thema gefordert. Da diese Arbeiten zusätzlich fächerübergreifende Inhalte abdecken sollen, benötigen die Schülerinnen und Schüler eine Erweiterung ihrer Kompetenzen, vor allem im Bereich der eigenständigen Recherche und in der Strukturierung ihres Forschungsinteresses.

In Zusammenarbeit mit der Schreibberatung des Instituts für Geschichte wird in der Villa GeistReich ein Workshop für die methodische Vorbereitung auf die Seminarfacharbeit angeboten. Systematisch werden die Arbeitsschritte begleitet, die aus einer interessanten Idee eine wissenschaftliche Forschungsfrage werden lassen. Es werden Impulse für neue konzeptionelle Ansätze gegeben, die helfen sollen, das individuelle Erkenntnisinteresse der Schülerinnen und Schüler zu strukturieren. Weiterhin bietet der Workshop eine grundlegende Einführung in Recherche, Literaturtypologie und Zitation. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen das Arbeiten mit den wichtigsten Online-Datenbanken und bekommen Hilfestellung bei der Literatursuche für ihre Facharbeit. Gemeinsam erarbeiten die Schülerinnen und Schüler Kriterien, um Internetseiten und deren Verfassertexte auf ihre Seriosität  und Benutzbarkeit als wissenschaftliche Referenz hin zu untersuchen.

Gewusst wie – Historische Spurensuche und Forschung als Detektivarbeit

11.06.2013, 22.10.2013 und 13.11.2013 – Villa GeistReich

Kurs: Forschung

Dozenten: Anett Meiners, Isabell Schnieder

Stehen in Büchern eigentlich Fakten? Na klar, oder? Das Verständnis von Geschichte und Gegenwart und unser Wissen hängen ab von den Fragen, die wir stellen, von unserer Neugier und Kreativität. Fragen wir z.B. nach den Ursachen der Hexenverfolgung im 16. und 17. Jahrhundert oder warum so viel mehr Frauen als Männer als Hexen angeklagt wurden, stellen wir andere Fragen als wenn wir uns für die Gerichtsverfahren gegen Hexen interessieren. Abhängig von unseren Fragen an Geschichte und Gegenwart benötigen wir sehr unterschiedliche Quellen, um Antworten zu erhalten: Bilder, Tagebücher, Verhörprotokolle, Briefe, Gesetze und Artefakte (Foltergeräte).

In diesem Kurs geht es darum, eigene Fragen zu entwickeln, eine ganz eigene Perspektive auf die Vergangenheit zu erproben und dafür die passenden Quellen zu finden und diese auszuwerten zu lernen. Im Internetcafe stehen die wichtigsten historischen online Datenbanken mit Volltexten zur Verfügung und laden zum Stöbern und zu systematischem Recherchieren ein. Anhand ausgewählter Quellen wird aufgezeigt, wie man Quellen liest und interpretiert und wie man Quellen auch ganz anders zum Sprechen bringen kann.

Die Sprache der Bilder – ganz einfach, oder?

13.06.2013, 05.11.2013 und 13.11.2013 – Villa GeistReich

Kurs: Quellen

Dozenten: Anett Meiners, Isabell Schnieder

Stell Dir das Victory Zeichen vor – auf dem Gruppenphoto Deiner Sportmannschaft ist es cool, was aber, wenn Dein größter Widersacher mit Victory Zeichen posiert - cool? Wie kann ich herausfinden, was bestimmte Symbole zu bestimmten Zeiten und in bestimmten Zusammenhängen bedeuten? Was sagt mir die Verwendung von Symbolen über die sozialen Beziehungen in Geschichte und Gegenwart?

Die Sprache der Bilder ist komplex und faszinierend.

In diesem Workshop geht es darum, an konkreten Bildern die Bedeutung von Bildern entschlüsseln zu lernen. Zugleich werden wichtige wissenschaftliche Bilddatenbanken vorgestellt, die eine wichtige Fundgruppe für Referate und Facharbeiten darstellen.

Was ist erlaubt – was wird gemacht?

18.06.2013, 12.11.2013 und 13.11.2013 – Villa GeistReich

Kurs: Forschung

Dozenten: Anett Meiners, Isabell Schnieder

Menschliches Zusammenleben in Geschichte und Gegenwart wird durch Gesetze geregelt. Ethische und religiöse Grundlagen, Wertvorstellungen, Tradition und Kultur bilden das Fundament gesellschaftlichen Zusammenlebens. Doch spielt sich das Leben in Geschichte und Gegenwart wirklich nur so ab, wie es in Gesetzesbüchern vorgeschrieben wird, wie es ethische und religiöse Vorstellungen nahe legen?

Anhand ungewöhnlich spannenden Quellenmaterials bietet dieser Kurs einen Blick hinter die Kulissen und zeigt anhand von Verhörprotokollen (Visitationsakten), wie ganz normale Frauen und Männer ihren Lebensentwurf und ihr Verhalten rechtfertigen.

Rassismus und Toleranz

25.04.2013 und 10.05.2013 – Villa GeistReich

„Du, ein Rassist?“ Zu dieser Fragestellung findet von Freitag bis Sonntag, 10. bis 12. Mai, in Oldenburg (Villa GeistReich, Damm 41) ein Workshop für Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren statt. Veranstalter sind das von der Universität Oldenburg koordinierte Projekt „Freiheitsraum Reformation“, das geisteswissenschaftliche Lehr-Lernlabor der Universität Oldenburg, der Verein Phoenix Antirassismus e.V. und die Villa GeistReich.
Auch wer sich für tolerant und aufgeklärt hält, ist nicht frei von fremdenfeindlichen Stereotypen. Sie sind tief in unserer Kultur und Sprache verankert. Mit dem Antirassismus-Training wollen die Trainer Mutlu Ergün und Austen P. Brandt vom Verein Phoenix Antirassismus diesen verborgenen Vorurteile auf die Spur kommen. Dabei diskutieren sie mit den Jungendlichen über Glauben, Toleranz, religiösen Rassismus und zentrale Fragen der Gesellschaft.

Anmeldung und Informationen im Internet.

www.freiheitsraumreformation.de/61970.html

Kontakt:
Annika Raapke, Koordination „Freiheitsraum Reformation“, Tel.: 0441/9244162, E-Mail: annika.raapke@uni-oldenburg.de


Webm7/0aster (internrdp5oet@uol.de) (Stand: 07.11.2019)