Kontakt

Leitung

Rüdiger Beckhaus

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 W3 3-338

Mitarbeiter

Marc Schmidtmann

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 W3 0-164

Alexander Weiz

+49 441 798-3677

W3-0-165

Labor

 +49 441 798-3943

 W3 0-194

Auftragsformular

Röntgenstrukturanalyse

Coronavirus: Informationen zum Sonderbetrieb ab dem 25. Mai 2020

Während des Sonderbetriebs ist ein Mitarbeiter des Kristallographieservice nur zwecks Messvorbereitung und -durchführung vor Ort. Für die Probenabgabe bedeutet dies:

1. Temperaturstabile Verbindungen werden wie gehabt samt Auftragsformular im Raum W3 0-194 auf dem Probentisch neben dem Mikroskop abgelegt, Luftempfindliche in einem entsprechenden Gefäß. Die Proben werden dann zeitnah begutachtet und vermessen.

2. Alle anderen Verbindungen werden nach Termin begutachtet und vermessen. Telefon 3804. E-mail

Auftragsformulare finden sich ausgedruckt vor Ort oder im Download auf dieser Seite.

Ansonsten gelten alle aktuell gültigen Verhaltens- und Hygieneregeln der Universität in Zeiten von Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2 (Coronavirus Disease 2019)

Ausstattung

Bruker AXS D8 Venture

  • IµS 3.0 Molybdän Mikrofokusquelle mit Multilayer Spiegel
  • IµS 3.0 Kupfer Mikrofokusquelle mit Multilayer Spiegel
  • Photon III CPAD Detektor
  • Oxford Cryostream 800+ (80-500 K)

Bruker AXS Apex II CCD

  • Molybdän Röntgenröhre mit Graphitmonochromator
  • Apex II CCD Detektor
  • Kryoflex Kristallkühlung (90-300 K)

Methode

Die Röntgenstrukturanalyse ist eine Methode die 3-dimensionale Struktur von Atom-/ Molekülverbindungen aufzuklären. Dazu benötigt man 1. Kristalle und 2. Röntgenstrahlen. Dabei wird der Kristall der Röntgenstrahlung ausgesetzt. Die Röntgenstrahlung wird aufgrund der regelmäßigen Anordnung der Atome/ Moleküle im Kristallgitter gebeugt und erscheint in Form von Punkten (Reflexen) als Interferenzmuster auf einem Detektor. Durch Analyse der räumlichen Verteilung sowie der Intensitäten der Reflexe kann die 3-dimensionale Struktur der Atome/ Moleküle im Kristallgitter berechnet werden. Für jedes Atom werden xyz Koordinaten erhalten, aus denen Atomabstände, Bindungslängen-/ winkel, etc. berechnet werden können.

Das Ergebnis der Röntgenstrukturanalyse ist die 3-dimensionale Atom oder Molekülstruktur einer chemischen Verbindung. Die Verbindung füllt dabei die sogenannte Elementarzelle aus. Die Elementarzelle ist der kleinste Baustein aus dem der makroskopisch sichtbare Kristall, ausschließlich durch Aneinanderreihung (Translation) in die 3 Raumrichtungen, aufgebaut werden kann. Der Inhalt einer Elementarzelle ist unten dargestellt.

(Stand: 21.09.2020)