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Antragsvorbereitung
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Sonstiges
Forschungsförderung
Intramurale Förderung
Die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg bietet verschiedene intramurale Forschungsförderungsprogramme an, um die Forschungstätigkeit ihrer Mitglieder zu unterstützen.
Forschungspool
Das Ziel des Forschungspools ist der Aufbau der wissenschaftlichen Profilbereiche und der kompetitiven klinischen Forschung an der UMO.
Gefördert werden insbesondere Projekte, welche die Kollaboration mit dem Universitair Medisch Centrum Groningen (UMCG) und/oder die interfakultäre Zusammenarbeit fördern.
Anträge können zum 31. März und zum 31. Oktober eines Jahres auf der vorgesehenen Vorlage an das Dekanat der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften (E-Mail: ) eingereicht werden.
Gefördert werden Sachmittelfinanzierungen in Höhe von 20.000 Euro für einen Zeitraum von max. 12 Monaten. In explizit begründeten Einzelfällen können Sachmittelfinanzierungen bis zu 40.000 Euro für einen Zeitraum von max. 24 Monate gefördert werden.
Projektanträge sind als Word-Datei sowie als unterzeichnetes PDF Dokument inkl. aller geforderten Anhänge als ein zusammenhängendes PDF Dokument einzureichen.
Die Entscheidung trifft die Forschungskommission gemeinsam mit dem Dekanat der Fakultät VI.
Anträge, die nicht den formalen Anforderungen genügen, werden ohne Begutachtung abgelehnt.
Eine formale Vorprüfung des Antrags ist möglich; vereinbaren Sie dafür mindestens drei Wochen vor Einreichungsfrist einen Termin.
Ansprechpartnerinnen für Rückfragen und die Antragsvorprüfung sind die Forschungsreferentinnen:
Nötige Unterlagen:
Hermine Heusler-Edenhuizen Preis
Hermine Heusler-Edenhuizen war eine wegweisende Persönlichkeit in der Geschichte der Medizin in Deutschland. Sie wurde 1872 in Deutschland geboren und war die erste Frau, die in Deutschland an einer Universität promovierte und sich als Ärztin niederließ.
In ihrer eigenen gynäkologischen Praxis in Berlin widmete Heusler-Edenhuizen ihr Leben der Verbesserung der Frauen- und Kinderkrankenpflege. Sie engagierte sich entschieden für Frauenrechte, insbesondere gegen die Strafbarkeit von Schwangerschaftsabbrüchen, und schaffte es so, als Frau in einem Männer-dominierten Feld, einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Wissenschaft zu leisten. Darüber hinaus war Heusler-Edenhuizen Mitbegründerin und Vorsitzende des Verbandes deutscher Ärztinnen und trug zur Entwicklung der sozialhygienischen Gesetzgebung und Unterstützung junger Medizinerinnen bei. Sie ebnete damit den Weg für zukünftige Ärztinnen und veränderte das Gesicht der Medizin nachhaltig. Sie verstarb 1955 und hinterlässt ein Erbe, das auch heute noch von großer Bedeutung ist.
Die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften vergibt seit dem Wintersemester 2018 jedes Semester den„Hermine Heusler-Edenhuizen Preis“. Mit diesem Preis wird eine herausragende Publikation eines oder mehrerer Mitglieder/Angehöriger der UMO aus dem Vorjahr ausgezeichnet.
Um die wissenschaftlichen Arbeiten aus unterschiedlichen Karrierephasen besser vergleichen zu können, wird der Preis an frühe bzw. fortgeschrittene Karrierephasen geknüpft.
- Wissenschaftler*innen in den frühen Karrierephasen (bis max. 3 Jahre nach Promotion bzw. Approbation) können sich mit Ihrer eigenen Publikation aus dem Vorjahr bis zum 28.2. eines jeden Jahres für den Hermine Heusler-Edenhuizen Preis bewerben.
- Wissenschaftler*innen in fortgeschrittenen Karrierephasen (bis Habilitation) können sich mit Ihrer Publikation aus dem Vorjahr bis zum 31.7. eines jeden Jahres für den Hermine Heusler-Edenhuizen Preis bewerben.
Die Entscheidung trifft die Forschungskommission gemeinsam mit dem Verein Freunde und Förderer der Universitätsmedizin Nordwest e.V.
Bewerbungen bitte per E-Mail an die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften:
Informationen zur Bewerbung
Voraussetzungen
- Qualitativ hochwertige Publikation, die in einer wissenschaftlichen Zeitschrift mit peer-review System erschienen ist
- Veröffentlichung aus Kalenderjahr zuvor (printed oder ePub ahead of print), d.h. Januar – Dezember des jeweiligen Vorjahres.
- Erstautorin/Erstautor muss zum Zeitpunkt der Durchführung der wissenschaftlichen Arbeit, die in der eingereichten Publikation dargestellt ist, Mitglied oder Angehörige/Angehöriger der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg oder der kooperierenden Krankenhäuser und Nachwuchswissenschaftlerin/-wissenschaftler sein (d.h. unterhalb einer abgeschlossenen Habilitation).
- Letztautorin/Letztautor sollte ebenfalls Mitglied oder Angehörige/Angehöriger von der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg oder des Universitair Medisch Centrum Groningen (UMCG) sein. Bei größeren, kollaborativen Projekten kann die Letztautorin/der Letztautor auch aus einer anderen Institution stammen.
Auswahlkriterien (beurteilt durch die Forschungskommission)
- Wissenschaftliche Qualität der eingereichten Publikation
- Ihre Zusammenfassung zu Hintergrund, Fragestellung und Bedeutung der Publikation
- Ausmaß der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Fakultät und/oder Groningen
- Bei gleicher Bewertung wird der Preis bevorzugt an Frauen vergeben
Einzureichende Unterlagen
1. Ein PDF der Publikation
2. Ein ausgefülltes Bewerbungsformular
Profilinitiativen
Die Profilinitiativen sollen das am Standort vorhandene Potential der Krankenversorgung für patientennahe Forschung und Translations- sowie Transferleistungen entwickeln bzw. nutzen und durch Bündelung und Vernetzung relevanter Aktivitäten einen Mehrwert für die universitätsmedizinische Forschung generieren.
Sie stärken durch das Zusammenwirken verschiedener Aktivitäten und Akteure das Selbstverständnis für die universitäre Weiterentwicklung der Krankenversorgung im Verbund mit einem gemeinsamen (translationalen) Forschungsprofil. Dadurch wird ein Mehrwert in beiden Bereichen generiert. Durch Profilinitiativen soll zudem eine bessere Integration von Patient*innen in Forschungsarbeiten und klinischen Studien erreicht werden, u.a. durch den Aufbau der notwendigen Dateninfrastrukturen.
Sie sind eine Vorstufe zu Universitätsmedizinischen Zentren.
Antragsberechtigt sind Mitglieder universitärer Abteilungen. Die Mindestgröße einer Profilinitiative beträgt sechs PIs, von denen fünf Professor*innen sein müssen, sowie mindestens ein/e promovierte, nicht professorale Vertreter*in. Die Mitgliedschaft ist dabei auf Professor*innen und promovierte Wissenschaftler*innen der Karrierestufen R1-R4 beschränkt. Promovierte Mitarbeiter*innen nicht-universitärer Kliniken, die für die Krankenversorgung im jeweiligen Bereich essentiell sind, können als assoziierte Mitglieder an der Profilinitiative mitwirken
Als Anschubfinanzierung wird für eine Profilinitiative von der Fakultät antragsbasiert für die Dauer von 3 Jahren ein Budget von bis zu 100.000 pro Jahr für Koordination und Vernetzung zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird 0,6 VZÄ für ein Junior Clinician Scientist Programm bereitgesellt.
Anträge können bis zum 15. Oktober 2026 in elektronischer Form als eine zusammenhängende PDF-Datei unter folgender Email-Adresse eingereicht werden: . Förderbescheide erfolgen Januar 2027.
Ansprechpartnerinnen für Rückfragen und sind die Forschungsreferentinnen:
Unterlagen:
PI Cluster
Die PI Cluster sind eine zeitlich befristete Forschungsförderung im Rahmen des Struktur- und Entwicklungsplans (StEP) und dienen der Unterstützung innovativer, klinisch fokussierter Forschungsverbünde. Ziel der Ausschreibung ist die Entwicklung zukunftsweisender Forschungsverbünde mit hoher Drittmittelperspektive sowie die strategische Weiterentwicklung departmentsübergreifender Kooperationen im Sinne der StEP-Entwicklungsziele.
Die Förderlinie dient insbesondere:
- der Entwicklung klinisch orientierter Grundlagenforschung ohne unmittelbaren Zugang zu Patient*innen,
- der Vorbereitung wissenschaftlicher Zentren bzw. größerer Drittmittelverbünde,
- als Vorstufe zur Etablierung eines universitätsmedizinischen Zentrums, sofern die entsprechenden Kriterien innerhalb eines Jahres erreichbar erscheinen,
- sowie der Vorbereitung einer späteren Profilinitiative.
Gefördert werden Verbundprojekte mit klarem medizinischem Bezug, die Themen aus den Forschungsschwerpunkten der Fakultät und insbesondere die in StEP identifizierten Potenzialfelder adressieren. Die maximale Antragssumme beträgt 100.000 € für maximal 12 Monate, wobei die maximale Förderung pro PI bei 20.000 € liegt.
Antragsberechtigt sind intrafakultäre Verbünde mit:
- mindestens zwei Principal Investigators (PIs) aus dem Department für Humanmedizin (DHM),
- sowie mindestens einem weiteren PI aus Fakultät VI außerhalb des DHM.
- Die Mehrheit der PIs soll aus Hochschullehrenden bestehen. Die Einbindung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen, die über ein kompetitives Profil für die extramurale Förderung verfügen, ist ausdrücklich erwünscht.
Anträge können bis zum 31. Oktober 2026 in elektronischer Form als eine zusammenhängende PDF-Datei unter folgender E-Mail-Adresse eingereicht werden: .
Ansprechpartnerinnen für Rückfragen und sind die Forschungsreferentinnen:
Unterlagen
Micro Seeds
Die Micro Seeds sind eine zeitlich befristete Forschungsförderung im Rahmen des Struktur- und Entwicklungsplans (StEP) und dienen der Unterstützung intrafakultärer Forschungsprojekte für Wissenschaftler*innen in den frühen und etablierten Karrierephasen. Die Förderlinie dient insbesondere:
- der Initiierung neuer Kooperationen intern oder extern (gewinnbringend für die Schwerpunkte und Potentialfelder)
- der wissenschaftlichen Profilbildung von Postdoktorand*innen
- dem Aufbau nachhaltiger Forschungsstrukturen
- sowie der Vorbereitung weiterführender Drittmittelanträge und strategischer Forschungsinitiativen
Explizit nicht gefördert werden:
- Publikationskosten
- Konferenzbesuche
Im Falle geplanter Gastaufenthalte ist im Antrag eindeutig darzustellen, welchen konkreten Mehrwert der Aufenthalt für den hiesigen Standort bietet. Insbesondere ist zu beschreiben, wie die am Hostinstitut erworbenen Kompetenzen, Methoden oder Kooperationen zur Weiterentwicklung der Forschungsschwerpunkte und Potentialfelder der Fakultät (siehe Nennung im Template) beitragen und wie sie nachhaltig in die lokale Forschungsstruktur eingebunden werden.
Antragsberechtigt sind Postdoktorand*innen der Fakultät. Beantragt werden können Mittel in Höhe von max. 5000 € können für die Etablierung von Kooperationen für einen Zeitraum von max. 12 Monaten.
Anträge können ab Juli 2026 jederzeit in elektronischer Form als eine zusammenhängende PDF-Datei unter folgender E-Mail-Adresse eingereicht werden: . Das Prodekanat Forschung und Prodekanat entscheidet über die Förderung. Die Entscheidung erfolgt innerhalb von ca. zwei Wochen nach Eingang des Antrags.
Ansprechpartnerinnen für Rückfragen und sind die Forschungsreferentinnen:
Unterlagen
Hanse-Wissenschafts-Kolleg
Die Universität Oldenburg kooperiert eng mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) im nahe gelegenen Delmenhorst. Als unabhängiges Institute for Advanced Study fördert das Kolleg die disziplinäre und interdisziplinäre Zusammenarbeit international anerkannter Wissenschaftler und Nachwuchswissenschaftler, indem Gastwissenschaftlern (Fellows) die Möglichkeit geboten wird, sich frei von akademischen Verpflichtungen für einen bestimmten Zeitraum auf ein Forschungsvorhaben oder ein wissenschaftliches Projekt zu konzentrieren. Viele der Fellows kooperieren dabei mit Kolleginnen und Kollegen weltweit ebenso wie mit den Universitäten und Forschungseinrichtungen in der Region. Weitere Informationen zu den allgemeinen Fördermöglichkeiten des HWK finden sich hier.
Gemeinsames Fellowship des HWK und der Universitätsmedizin Oldenburg
Die Universitätsmedizin Oldenburg und das Hanse-Wissenschaftskolleg schreiben jährlich zwei gemeinsame Fellowships aus. Das Programm richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Medizin und Gesundheitswissenschaften.
Förderung für Forschende in frühen Karrierephasen
Promotion
An der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften bestehen Möglichkeiten zur medizinischen, gesundheitswissenschaftlichen und natur- bzw. ingenieurwissenschaftlichen Promotion, die jeweils in einer eigenen Promotionsordnung geregelt sind.
Die Fakultät fördert sowohl MD/PhD Programme im engen Austausch mit dem UMC Groningen, als auch Ärzt*innen die eine Promotion im Einklang mit ihrem Studium absolvieren möchten in der Dr. med.-Promotionsförderung der Universitätsmedizin Oldenburg
Post-Doc
Die Fakultät VI fördert mit den internen Weiterbildungsprogrammen sowohl wissenschaftlich interessierten Ärztinnen und Ärzte durch das (Junior-) Clinician Scientist Program, sowie Naturwissenschaftler*innen mit medizinischem Forschungsschwerpunkt mit dem Medical Scientist Programm.
Forschungsförderung der Universität
Über den Programmhaushalt des Präsidiums können derzeit Anträge für Anschubfinanzierungen von Nachwuchsgruppen und für die Förderung zur Einwerbung der eigenen Stelle gestellt werden.
Extramurale Förderung
Förderung für diverse Forschungsvorhaben können bei externen nationalen und internationalen Fördermittelgebern beantragt werden. Eine Liste dieser Fördermittelgeber finden Sie hier
Für Antragsberatung und -Unterstützung melden Sie sich gerne bei den Forschungsreferentinnen der Fakultät VI.
Referentinnen für Forschung
Die Forschungsreferentinnen der Fakultät VI fungieren als erste Anlaufstelle für Wissenschaftler*innen der Fakultät VI bei der Planung und Durchführung ihrer Forschungsvorhaben, sowohl intra- als auch extramural. Das Ziel ist, die Qualität und Auswirkungen der Forschung zu optimieren und den Forschenden den Raum zu geben, den sie brauchen, um ihr volles kreatives und wissenschaftliches Potenzial zu entfalten.
Die Referentinnen für medizinische Forschung arbeiten im engen Austausch mit den Kolleg*innen der Forschungsförderung des Referats Forschung und Transfer zusammen.
Das Aufgabenspektrum umfasst:
- Antragsberatung: Mit umfassender Expertise im Bereich der Antragstellung für Forschungsförderungen helfen die Forschungsreferentinnen den Forschenden dabei, die passendste Finanzierungsquelle zu identifizieren und unterstützen von der ersten Skizze bis hin zur finalen Einreichung des Antrags.
- Beratung zu Förderung von Projektideen: Jede Forschung beginnt mit einer Idee. Um Ideen in konkrete Projektvorschläge zu überführen, suchen die Referentinnen nach geeigneten Fördermöglichkeiten, sodass die innovativen Forschungsprojekte der Forschenden der UMO die passende Unterstützung erhalten.
- Koordination der intramuralen Förderprogramme: Frau Punnamoottil und Frau Lange übernehmen die Koordination der internen Förderprogramme der Fakultät VI, sowie die Organisation der UMO Research Highlights. Von der Verwaltung von Ausschreibungen bis zur Unterstützung von Gremien bei der Entscheidungsfindung sorgen die Referentinnen dafür, dass diese Programme reibungslos funktionieren.