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Modellstudiengang Humanmedizin

Modellstudiengang Humanmedizin

Medizin studieren an der European Medical School Oldenburg-Groningen

Seit 2012 bilden wir Medizinerinnen und Mediziner von morgen in Oldenburg und Groningen aus. Die länderübergreifende Struktur unseres Medizinstudiengangs – der European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) – ist einzigartig in Europa. Die EMS zeichnet sich zudem durch ihr stark praxis- und forschungsorientiertes Lehrkonzept aus. Neben medizinischem Wissen vermitteln wir den Studierenden vor allem die Fähigkeiten, sich professionell und empathisch den Patienten zu widmen.

Unsere Philosophie

Unser Studium ist praxisorientiert: Von Beginn an kommen die Studierenden in sogenannten Patientenvorlesungen mit Menschen und ihren Erkrankungen in Berührung. Bereits ab dem ersten Semester sammeln die angehenden Ärztinnen und Ärzte Erfahrungen in Hausarztpraxen und Einrichtungen der ambulanten Medizin. Im Rahmen des problemorientierten Lernens arbeiten die Studierenden zudem in Kleingruppen. 

Unser Studium ist fächerübergreifend und forschungsorientiert: Unsere Studierenden erarbeiten sich medizinisches Wissen von Beginn an über Fächergrenzen hinweg. Zudem können sie bereits in den ersten drei Jahren ihres Studiums zwei kleinere Forschungsprojekte in Forschungsgruppen durchführen. So lernen sie, wissenschaftlich zu arbeiten – etwa in der naturwissenschaftlichen oder klinischen Forschung oder in der Versorgungsforschung.

Unser Studium ist grenzüberschreitend: Mindestens ein Jahr verbringen die Studierenden während ihres sechsjährigen Studiums an der Rijksuniversiteit Groningen. Unser Studiengang „Humanmedizin“ ist durch die bundesweit einheitliche Approbationsordnung geregelt. Zugleich orientiert sich der Modellstudiengang am renommierten Curriculum der Groninger Medizinerausbildung. Studierende schließen mit dem Staatsexamen ab. Sie können aber zusätzlich an der Universität Groningen einen Bachelor- oder einen Masterabschluss erwerben.

Grundzüge des Studiums

Bislang nehmen in jedem Wintersemester 80 Studierende ihr Humanmedizinstudium an der Universität Oldenburg auf. Eine Zahl, die in den kommenden Jahren nach und nach auf etwa 150 Studienplätze ausgebaut werden soll. Bei der Auswahl der Studierenden schauen die Verantwortlichen im Rahmen des hochschuleigenen Auswahlverfahrens nicht allein auf die Leistungen im Abitur; es spielen auch Faktoren wie medizinische Vorerfahrungen und kommunikative Kompetenzen eine Rolle.

In Oldenburg studieren die angehenden Medizinerinnen und Mediziner pro Jahr 40 Semesterwochen –  üblich sind oft 26 oder 30 Wochen. Dafür sind alle in der Approbationsordnung vorgeschriebenen Famulaturen in das Studium integriert und fallen nicht in die vorlesungsfreie Zeit. Innerhalb des Studiums ist ein einjähriger Aufenthalt in Groningen vorgesehen, in dem die Studierenden ihren Lebensmittelpunkt in die niederländische Stadt verlegen. Hier lernen sie nicht nur das niederländische Gesundheitssystem kennen, sondern auch den Studienalltag in einer traditionsreichen Universitätsstadt.

Ins Medizinstudium starten

In den ersten drei Jahren der insgesamt sechsjährigen Studienzeit stehen naturwissenschaftliche Grundlagenfächer sowie klinische Fächer und praktische Fertigkeiten – in je vier zehnwöchigen Modulen pro Jahr – auf dem Lehrplan. Daneben gibt es vier einwöchige allgemeinmedizinische Hospitationen, Wahlpflichtpraktika und Forschungszeit. Jedes Studienmodul beinhaltet mindestens eine praktische Woche. Abschluss dieses ersten Studienabschnittes ist das Physikumsäquivalent nach dem dritten Jahr. 

Kenntnisse vertiefen, Praxis proben

Im vierten Studienjahr nimmt der Praxisanteil noch einmal deutlich zu, und die Bausteine der ersten drei Jahre (klinisches Wissen, Kommunikation, Untersuchung) werden zusammengeführt. Es werden insgesamt 18 Wochen Blockpraktikum in Kliniken absolviert; diese werden durch zwölf Lehrveranstaltungswochen vorbereitet. Im Klinischen Trainingszentrum werden nochmals intensiv die klinisch-praktischen Fertigkeiten an Simulatoren und Phantomen geschult. Das Kommunikationstraining wird im vierten Studienjahr mit Simulationspersonen vertieft und die Lehrinhalte gezielt mit klinischen Inhalten verknüpft.

Im fünften Studienjahr schließt ein weiteres Modul mit Lehrveranstaltungen an, zusätzlich sind die Studierenden für sechs Wochen im Blockpraktikum und schreiben eine große Forschungsarbeit über 16 Wochen.

Hieran schließt sich das zweite (schriftliche) Staatsexamen an. Das sechste Jahr gehört dem Praktischen Jahr (kurz PJ) – aufgeteilt in drei Tertiale. Nach diesen zwölf Monaten erfolgt das dritte (mündliche) Staatsexamen.

Praktisches Jahr

Ombudsstelle

Bei Fragen, Beschwerden, Kritik und/oder Anregungen rund um Ihr Studium können Sie sich hier informieren:

  • Fachschaft Ihres Faches (studentische Vertretung: )
  • Vertrauensdozent Dr. Ödemis ()
  • Studiendekanat (). Fragen an die Studiendekanats-Adresse werden entweder direkt beantwortet oder Sie erhalten auf Wunsch einen Termin für ein persönliches Gespräch.

Ansprechpersonen & Kontaktstellen für Studierende

Ansprechpersonen und Kontaktstellen für Studierende, Stand: 14.04.2021

Studiendekanat

Prof. Dr. Karsten Witt

Dr. Kirsten Gehlhar

Miriam Krenke

Dr. Kirsten Gehlhar

Carolin König

Dr. Veysel Ödemis

Studium

Stephanie Baszczok

Dr. Monika Frenzel-Herrmann

Anne Dehlfing

Jana Deppermann

Prüfungen

Carolin König (Leitung Prüfungskoordination)

Dr. Markus Jerominek

Anne Depping

Debbie Bunjes

Melanie Peters

Klinisches Trainingszentrum

Dr. Katrin Wüstenbecker

Jan Liewig

Sandra Heistermann

Vivien Laukat

Vivien Laukat

Allgemeinmedizin

Meike Wagner

Renate Kettmann

Meike Wagner

Fachkoordination

Dr. Cornelia Hinz

Sebastian Spanknebel

Dr. Nader El-Sourani

Ansprechpersonen der Krankenhäuser

Sabine Gronewold

Sebastian Spanknebel

Evaluation

Judith Penning

Curriculumsentwicklung und Aufwuchsplanung

Susanne Redeker

Weitere Kontakte Fakultät VI

Dr. Anna-Maria Hartmann

Webseite der Fachschaft Medizin

Weitere Beratungsangebote der Universität

StudierendenServiceCenter (SSC), u.a.:

  • Beschwerdestellen
  • Behinderte und chronisch kranke Studierende
  • Studieren mit Kind
  • Mutterschutz für Studierende

 

conTakt Beratungsstelle bei Fragen zu sexualisierter Diskriminierung und Gewalt

 

Familienservice der Universität Oldenburg

 

Psychologischer Beratungsservice

 

(Stand: 14.10.2021)