Tom Wappler - Kurzvita und Publikationen
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Tom Wappler - Kurzvita und Publikationen
Kurzvita
Von 2007 bis 2011 studierte Tom Wappler den Bachelorstudiengang Musikwissenschaft mit Nebenfach Anglistik/Amerikanistik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Für seine Abschlussarbeit fertigte er eine Edition einschließlich eines kritischen Berichts zur Kantate Wohl dem, des Hülfe der Gott Jakob ist TVWV 1:1709 von Georg Philipp Telemann aus dem Jahrgang Harmonisches Lob Gottes an.
2011 wechselte er an die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und schloss hier sein Studium mit dem Master of Arts im Fach Musikwissenschaft ab. Seine Abschlussarbeit schrieb er im Schwerpunktbereich "Kulturgeschichte der Musik" zum Thema Intertextualität und/als musikkulturelles Handeln. Sprechen über und Gestalten von Erik Saties musikalischen Verweisen in den Klavierkompositionen 1913 - 1917. An der Universität Oldenburg war er Wissenschaftliche Hilfskraft in den Bereichen Kulturgeschichte der Musik sowie Musik und Medien. Er leitete u.a. die Tutorien für die "Einführung in die Musikwissenschaft" und "Kulturgeschichte im Überblick: Die Oper".
Seit WiSe 2014 ist Tom Wappler Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Kulturgeschichte der Musik am Institut für Musik sowie seit April 2015 assoziierter Kollegiat im DFG-Graduiertenkolleg "Selbst-Bildungen – Praktiken der Subjektivierung" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Für seine Promotion beschäftigt er sich mit Praktiken der musikalischen Intertextualität in den Avantgarden des frühen 20. Jahrhunderts und orientiert sich theoretisch und methodisch an der kultursoziologischen wie auch geschichtswissenschaftlichen Praxeologie.
Tom Wappler ist Mitglied im SprecherInnen-Team der Fachgruppe Nachwuchsperspektiven der Gesellschaft für Musikforschung.
Veröffentlichungen
Monographie
in Vorb. Musik bearbeiten und verwenden. Eine Musikhistorische Praxeologie am Beispiel Wiens, 1870–1938, Bielefeld: transcript.
Herausgeberschaft
2025 Simone Hohmaier und Tom Wappler (Hrsg.): Zeitgenosse Hoffmann, https://doi.org/10.71046/simjb.2022 (SIM-Jahrbuch 2022).
Aufsätze
2025 »Konkurrenz, Kollegialität oder Seelenverwandtschaft. Die ›Zweiklavierigen‹ in der deutschsprachigen Musikkritik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts«, in: (Wahl‑)Verwandtschaften. Gemeinschaftliches kulturelles Handeln, hrsg. von Maren Bagge, Christine Fornoff-Petrowski, Anna Ricke und Susanne Rode‑Breymann, Köln: Böhlau (Musik – Kultur – Gender 21), S. 45–58.
2020 Maria Behrendt, Daniel Siebert, Sebastian Bolz und Tom Wappler: »Lehre in der Musikwissenschaft. Denkanstöße und Diskussionsperspektiven«, in: Musik in Konfrontation und Vermittlung. Beiträge zur Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung 2018 in Osnabrück, hrsg. von Dietrich Helms, Osnabrück: Electronic Publishing Osnabrück (Osnabrücker Schriften zur Musikgeschichte 1), S. 351–366.
2018 »Praxistheoretischer Grundriss musikalischer Intertextualität in der Wiener Oper Ende des 18. Jahrhunderts«, in: »La cosa è scabrosa«. Das Ereignis »Figaro« und die Wiener Opernpraxis der Mozartzeit, hrsg. von Carola Bebermeier und Melanie Unseld, Wien u. a.: Böhlau (Musik – Kultur – Gender 16), S. 83–106.
2016 »Mit und an Intertextualität erinnern. Erik Saties musikalische Verweise in den Klavierkompositionen 1913«, in: Musik als Medium der Erinnerung. Gedächtnis – Geschichte – Gegenwart, hrsg. von Lena Nieper/Julian Schmitz, Bielefeld: transcript (Musik und Klangkultur 17), S. 113–133.
Lexikonartikel
2021 »Tasteninstrumente«, in: Enzyklopädie der Neuzeit Online, im Auftrag des Kulturwissenschaftlichen Instituts (Essen) und in Verbindung mit den Fachherausgebern, hrsg. von Friedrich Jaeger, © J.B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag GmbH 2005–2012, https://doi.org/10.1163/2352-0248_edn_COM_408635.
Bericht
2025 »Die Hymne aus der Spieldose. Entwicklung einer Audiostation«, in: Kursbuch MUSEALOG 2024 I & 2024 II, hrsg. von Dirk Heisig, © MUSEALOG – Die Museumsakademie | Verein zum Erfassen, Erschließen und Erhalten der historischen Sachkultur im Weser-Ems-Gebiet e. V., S. 10–11.