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Dr. Michaela Muylkens

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Hörforschung

Ziel des Schwerpunkts ist das „Hören für alle“, das durch den erfolgreichen Betrieb und die Weiterentwicklung des Exzellenzclusters „Hearing4all“ und des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1330 „Hörakustik“ im Rahmen eines Institutionen-übergreifenden „Exzellenzzentrums für Hörforschung“ (Oldenburg/Hannover) vorangetrieben wird.

Der im Jahr 2018 erfolgreich für 7 weitere Jahre verlängerte Exzellenzcluster „Hearing4all 2.0“ strebt die Überwindung des gravierenden Problems der Schwerhörigkeit in unserer alternden Kommunikations-Gesellschaft an, indem forschungsbasierte Lösungen für alle Formen von Schwerhörigkeit in allen Hörsituationen und in allen Bereichen des täglichen Lebens entwickelt werden.

Der im Jahr 2018 eingerichtete Sonderforschungsbereich (SFB) 1330 "Hörakustik: Perzeptive Prinzipien, Algorithmen und Anwendungen" (kurz HAPPAA genannt) hat sich zum Ziel gesetzt, die Prinzipien der Sprachkommunikation detailliert zu erforschen und durch die Verbesserung von Hörhilfen die Kommunikationsfähigkeit der Bevölkerung zu unterstützen und zu fördern.

Eine weitere Säule des Schwerpunktes ist die vielfältige auch außeruniversitäre Forschungslandschaft am Standort Oldenburg. Die Zusammenarbeit mit diesen externen Instituten und Firmen verwebt die universitäre Forschung zunehmend mit der Anwendung.

Die HörTech gGmbH ist Betreiberin des Translationszentrums des Clusters Hearing4all, und führt unter anderem zahlreiche anwendungsorientierte vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte (F&E) mit der internationalen Hörgeräte- und Hörimplantat-Industrie  durch. Der Fraunhofer IDMT Institutsteil für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie (HSA) arbeitet in Kooperation mit der Universität an der Gestaltung von akustischen, Sprach-gesteuerten und physiologischen Mensch-Maschine-Schnittstellen und weiterer Technologien für den Consumer-Bereich und die Industrie. HSA wird durch Förderung des Landes Niedersachsen zu einem eigenständigen Fraunhofer Institut für Hör-, Sprach-, und Neurotechnologie ausgebaut werden.

Die Expertise der außeruniversitären Forschungs-Institute ist auch  für die Oldenburger Universitätsmedizin (European Medical School EMS) bedeutsam, die in ihrem Forschungsschwerpunkt Neurosensorik und Hörforschung auf eine etablierte Zusammenarbeit verweisen kann und im Potentialbereich „mobile Health und partizipative Medizin“ auf eine multidisziplinäre gemeinsame Entwicklung setzt.

All diese und weitere Einrichtungen sind eingebunden in das Forschungsnetzwerk „Auditory Valley“. Dieser Verbund vereinigt die verschiedenen Kompetenzen der Standorte Hannover und Oldenburg in Sachen Hörforschung zu einer übergreifenden und weltweit einmaligen Struktur.

We1rcbmasrgster (marta.p0fgcmuellerw2a@uol.dn0efx) (Stand: 15.04.2020)