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Gesellschaftliche Transformation und Subjektivierung

Gesellschaftliche Transformation und Subjektivierung

Den analytischen Ausgangspunkt dieses Forschungsschwerpunkts bildet die Beobachtung, dass sich Gesellschaften im Blick auf imaginierte Vergangenheiten und Zukünfte in diversen kulturellen Medien – in Bauwerken, Texten und Bildern, in Ritualen, Praktiken, Spielen, Wettkämpfen und Digital -  immer wieder neu entwerfen und sich ihrer selbst vergegenwärtigen. Dabei entstehen Spannungen zwischen konkurrierenden Entwürfen und Konflikte um die Deutungshoheit des Sozialen. Gesellschaftliche Transformationen und Subjektivierung werden in diesem Forschungsschwerpunkt aus einer praxistheoretischen Perspektive als wechselseitig konstitutiv gedacht. Praktiken der Subjektivierungen konstituieren das Soziale und bringen nicht zuletzt durch Nichtpassungen und Kritik gesellschaftliche Transformationsprozesse hervor. Gesellschaftliche Transformationen wiederum schaffen neue Verweisungszusammenhänge und (vorübergehend) passförmige Subjekte. Im Fokus unserer Forschung stehen diese  komplexen Verweisungszusammenhänge gesellschaftlicher Transformationen, Deutungen, Technologien und Subjektivierungen , die geschichtswissenschaftlich, kulturanalytisch und soziologisch-praxeologisch rekonstruiert werden.

Den institutionellen Rahmen dieses Forschungsschwerpunkts bildet das "Wissenschaftliche Zentrum Genealogie der Gegenwart" und die "Arbeitsstelle Globale Mikrogeschichte". Der Forschungsschwerpunkt ist durch zahlreiche wissenschaftliche (Kooperations)Projekte ausgewiesen, national und international vernetzt und in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aktiv. Dazu gehören neben Drittmittel geförderter Einzelforschung nachfolgende Netzwerke, Promotionsprogramme und Forschungsverbünde:

Archiv:

(Stand: 21.08.2020)