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Arbeitsstelle Schulentwicklung (AS)
am Zentrum für Lehrkräftebildung -
Didaktisches Zentrum (DiZ)
Programm
Begrüßung und Hauptvortrag (08:30 bis 10:00 Uhr)
"Schule in den 2030ern: Transformation von Kindheit und Jugend im demografischen und gesellschaftlichen Wandel"
Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, Technische Universität Dortmund
Kindheit und Jugend stehen heute stärker als andere Altersgruppen im Zentrum tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen und Krisen. Demografischer Wandel, soziale Ungleichheiten, migrationsbedingte Diversität, Digitalisierung sowie die Pluralisierung von Familienformen stellen Schulen bereits jetzt vor erhebliche Herausforderungen – und werden ihre Entwicklung in den kommenden Jahren weiter prägen.
Im Hauptvortrag wirft Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani einen soziologischen Blick auf die Schule der 2030er-Jahre. Er verbindet gesellschaftsanalytische Perspektiven mit Befunden der Bildungsforschung und zeigt auf, welche Entwicklungen zu erwarten sind und welche Konsequenzen sich daraus für Schulentwicklung ergeben. Der Vortrag bietet Orientierung für den Umgang mit strukturellem Wandel und zeigt auf, welche Freiräume Schulen künftig benötigen und wie sie diese nutzen können.
PROF. DR. ALADIN EL-MAFAALANI ist einer der bedeutendsten deutschen Bildungs- und Migrationssoziologen. Er leitet seit 2024 den Lehrstuhl für Migrations- und Bildungssoziologie an der Technischen Universität Dortmund und ist Mitglied im DFG-Sonderforschungsbereich „Produktion von Migration“. Zuvor hatte er Professuren für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster sowie für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Erziehung und Bildung in der Migrationsgesellschaft an der Universität Osnabrück inne und war als Abteilungsleiter für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen tätig.
Seine vielfach ausgezeichneten Arbeiten wurden u. a. mit dem Preis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und dem Bundesverdienstkreuz gewürdigt. Einem breiten Publikum ist er durch seine erfolgreichen Sachbücher wie Das Integrationsparadox (2018), Mythos Bildung (2020), Wozu Rassismus? (2021) und Kinder – Minderheit ohne Schutz (2025) bekannt, die in Bestsellerlisten vertreten waren und gesellschaftliche Debatten wesentlich geprägt haben.
Impulsangebote A (10:30 bis 12:00 Uhr)
Impulsangebot A1
„Schule ohne Unterricht? Schulkonzept des Nordsee-Campus Wilhelmshaven“
Thomas Schmacker, Nordsee-Campus Wilhelmshaven
„Unterricht ist aller Übel Anfang!“ Diese Überzeugung des ehemaligen Leiters der Alemannenschule Wutöschingen, Stefan Ruppaner, spiegelt sich auch im Schulkonzept des Nordsee-Campus Wilhelmshaven (NCW). In diesem Impulsangebot erhalten Sie Einblick in das besondere Lehr-Lernkonzept der Schule.
Hier lernen die Schüler*innen selbstorganisiert an personalisierten Lernplätzen, nach eigenem Interesse und in eigenem Tempo. Ab der 7. Klassenstufe gibt es keinen klassischen Unterricht mehr und im Grunde auch keine klassische Lehrkraft, ab der 9. Klassenstufe sind auch Klassenräume und Klassen verschwunden. Bisherige Ergebnisse: gutes Schulklima, wenig Gewalt, Ruhe – und die Schüler*innen lernen, weil (nicht obwohl!) sie keinen von Lehrer*innen geleiteten Unterricht haben.
- Welchen Einfluss hat das Schulkonzept auf die Entwicklungen der Schüler*innen und die pädagogische Arbeit innerhalb der Schulgemeinschaft?
- Welche Vorteile haben sich aus dieser Arbeitsweise sich für die Schule als Ganzes wie auch die darin Lernenden im Besonderen entwickelt?
- Worin liegen zentrale Gelingensbedingungen?
Ausgehend von den praktischen Erfahrungen lädt Sie dieses Impulsangebot dazu ein, gemeinsam mit Ihren eigenen Gestaltungserfahrungen von Lehren und Lernen zu diskutieren und sich über Umsetzungsziele und -wege auszutauschen.
THOMAS SCHMACKER ist seit 2000 als Lehrer im Schuldienst und seit 2010 als Konrektor und Planungsgruppenleiter einer Oberschule tätig. 2020 übernahm er die Leitung der Planungsgruppe für die neue Oberschule Nordsee-Campus Wilhelmshaven, wo er seit 2021 Schulleiter ist.
Impulsangebot A2
„Der Ideen-Sprint – ein kreativer Begleitprozess für nachhaltige Schulentwicklung mit Design Thinking“
Joachim Oest, Deichdenker-Institut für zeitgemäße Bildung und Innovation, Weener
Schulentwicklung lebt vom WIE! Denn wie lässt sich eine nachhaltige, gemeinsam getragene, kreativ denkende Schulentwicklung initiieren und mit Leben füllen?
Design Thinking versteht auch Schule als gestaltbaren Entwicklungsraum. Im Zentrum stehen die Bedürfnisse von Lernenden, Lehrkräften und allen weiteren Schulbeteiligten, die gezielt erhoben und in Schulentwicklungsprozesse einbezogen werden. Durch die Zusammenarbeit im Kollegium und das schrittweise Erproben und Weiterentwickeln von Ideen entstehen praxisnahe, gemeinsam ausgestaltete Lösungen, die im Schulalltag real umsetzbar sind. Design Thinking fördert damit eine Kultur des gemeinsamen Lernens und Arbeitens und unterstützt Schulen dabei, Ideen trotz begrenzter Zeit gezielt weiterentwickelt, um schulische Freiräume bewusst zu nutzen und Schulentwicklung aktiv zu gestalten.
Was erwartet Sie:
- In nur 90 Minuten dieses Impulsangebots durchlaufen Sie im Ideen-Sprint einen komprimierten Design-Thinking-Prozess – von der schnellen Ideenfindung bis zum ersten Prototyp. Dieser interaktive Workshop aktiviert gezielt Ihre Innovationskraft und zeigt, wie Sie in kurzer Zeit praxisnahe Lösungen für typische Herausforderungen im Schul- und Unterrichtsalltag entwickeln.
- Besonders geeignet ist der Ideen-Sprint für Lehrkräfte und Schulleitungsteams, die neue Formen der Zusammenarbeit ausprobieren und Veränderungsprozesse aktiv gestalten möchten. So wird der Sprint nicht nur zu einem kreativen Impuls, sondern auch zu einem Begleitprozess für eine nachhaltige Schulentwicklung – ganz im Sinne von Design Thinking.
JOACHIM OEST ist Gründer und Geschäftsführer des Deichdenker-Instituts für zeitgemäße Bildung und Innovation in Weener (Ostfriesland). Als Experte für innovative Lehr- und Lernformate bietet er Workshops zu Design Thinking im Unterricht und in der Schulentwicklung, zu Digitalisierung in der Schule sowie zu alternativen Prüfungsformaten an. Daneben ist er gefragter Keynote-Speaker, Referent und Autor. Aktuell unterrichtet Joachim Oest anteilig an der Oberschule Michaelschule in Papenburg. Zuvor war er viele Jahre als Fachleiter am Staatlichen Studienseminar für Realschulen in Mainz in der Lehrkräfteausbildung tätig.
Impulsangebot A3
„Freiräume aus der Perspektive von Lehramtsstudierenden aus der Kreidestaubinitiative e. V.“
Fanny Kunczak, Rasmus Friedrich, Kreidestaub Initiative e. V., Berlin
Seit 2013 bringt die Kreidestaubinitiative engagierte Studierende zusammen, die Schule verändern wollen. Als deutschlandweites Netzwerk von Studierenden aus Lehramt, Erziehungswissenschaft und Pädagogik verstehen wir uns als Experimentierfeld für die Schule von morgen. Wir vernetzen, motivieren und inspirieren – mit Projekten, die zeigen, wie professionelle Pädagogik gelebt und gelernt werden kann.
In diesem Impuls stellen wir Ihnen zwei Projekt-Formate vor, die sich erfolgreich etabliert haben und die eine Basis für Reflexions- und Entwicklungsprozesse von Schule sein können.
- Mit der „Lernreise“ machen sich jährlich bundesweit Lehramtsstudierende selbstorganisiert auf den Weg, um besonders innovative und für Ihre Entwicklungsarbeiten ausgezeichnete Schulen zu erkunden und von ihnen zu lernen.
- „Let’s play Schule“ ist ein pädagogisches Projekt-Format, bei der Lehramtsstudierende eine Woche lang den Unterricht einer Klasse oder auch einer Schule übernehmen. Diese Übernahme ermöglicht den Studierenden eine echte Praxis-Erfahrung außerhalb eines klassischen Prüfungsrahmens und lernen, Unterricht kreativ umzusetzen. Und die Lehrkräfte können diese Zeit nutzen um beispielweise andere Schulen zu besuchen und an der eigenen Schulentwicklung zu arbeiten.
Wir bündeln für Sie zentrale Impulse und Erfahrungen aus den beiden Projekt-Formaten und möchten mit Ihnen darüber in die Reflexion von Freiräumen gehen.
FANNY KUNCZAK studierte Politische Bildung und Französisch auf Lehramt in Berlin. Sie absolvierte dort ihr Referendariat an einer sogenannten „Brennpunktschule“. Sie ist Vorstandsmitglied der Initiative Kreidestaub e.V., welche bildungspolitische Stimme ist, sich für die Verbesserung der Lehrkräfteausbildung einsetzt und unter anderem mit Lernreisen zu innovativen Schulen die Frage stellt, was „gute“ Schule ist.
RASMUS FRIEDRICH studiert seit 2023 Lehramt an der Uni Leipzig. Am Institut für Förderpädagogik baut er dort einen Kreidestandort-Standort auf. Im Zuge dessen leitet er eine Lernreise, unterstützt den Aufbau des Projekts Let’s Play Schule und ein schulbegleitendes Forschungsprojekt zum Thema fächervernetzender Unterricht.
Impulsangebot A4
„Freiräume an einer Grundschule mit Schüler*innen gestalten- der FREI DAY als innovatives Lernformat“
Christina Feldmann (SL), Grundschule Bothmer, Schwarmstedt
Laura Blum, Initiative Schule im Aufbruch, Berlin
Wie können Schulen echte Freiräume für selbstorganisiertes Lernen schaffen, Verantwortung an Schüler*innen übergeben und gleichzeitig Schulentwicklung strategisch voranbringen?
Der FREI DAY ist ein projektorientiertes Lernformat, das Schüler*innen befähigt, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und eigenständig tragfähige Lösungen zu entwickeln. In jahrgangsübergreifenden Teams arbeiten sie selbstorganisiert, praxisnah und partizipativ.
In diesem Impulsangebot geben Christina Feldmann (Schulleiterin der Grundschule Bothmer in Schwarmstedt) und Laura Blum (Initiative Schule im Aufbruch) Einblicke in die konkrete Umsetzung des FREI DAY in der Grundschule. Sie berichten offen von Erfahrungen, Herausforderungen und Gelingensbedingungen und zeigen auf, wie Schulleitungen den Einstieg gestalten und Freiräume nachhaltig in der eigenen Schule verankern können. Das Impulsangebot lädt Sie dazu ein, neue Perspektiven auf Lernen, Verantwortung und Schulentwicklung mitzunehmen – und konkrete nächste Schritte für den eigenen Schulalltag zu entwickeln.
CHRISTINA FELDMANN ist Schulleiterin der Grundschule Bothmer, an der seit 5 Jahren der FREI DAY umgesetzt wird.
LAURA BLUM berät als Koordinatorin von Schule im Aufbruch für den Norden Schulen auf dem Weg zum FREI DAY und ihrem Weg zu einer ganzheitlichen Transformation im Sinne eines Whole School Approaches.
Impulsangebot A5
„Demokratische Schulentwicklung – den fahrenden Zug umbauen“
Lynn Henry König, Transformative Prozessbegleitung, Bremen
Demokratische Gesellschaften brauchen demokratische Schulen. Doch wie gelingt ein demokratischer Entwicklungsprozess mit allen Beteiligten, die im Alltag zugleich ihre Aufgaben und Rollen erfüllen sollen?
Das von Dorothea Schütze am IDE Berlin entwickelte Konzept zur Demokratischen Schulentwicklung, nimmt diese Herausforderung, einen fahrenden Zug mit allen Beteiligten umzubauen, explizit in den Blick: inklusiv, nachhaltig, macht- und diskriminierungskritisch. Dieses Impulsangebot nimmt Sie mit auf den Kurs folgender Fragestellungen:
- Wie gestalten wir demokratische Entscheidungsprozesse transparent und gerecht?
- Wie fördern wir echte Teilhabe – für Schüler*innen und Kolleg*innen, aber auch für Eltern oder technisches und Reinigungspersonal?
- Was braucht es, um eigenständig aus den Ressourcen der Schule aktiv zu werden und wann braucht es eine professionelle externe Prozessbegleitung?
Im Zentrum steht dabei die konstruktive Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und Rolle im Schulentwicklungsprozess. Vielfach bewährte Methoden, kollegialer Austausch und Impulse aus Theorie und Praxis bieten Orientierung für konkrete Entwicklungsschritte an Ihrer eigenen Schule.
LYNN HENRY KÖNIG ist politischer Bildner und Prozessbegleiter mit den Ansätzen und der Grundhaltung von demokratischer Schulentwicklung (nach dem Konzept des Instituts für Demokratieentwicklung Berlin), Betzavta, Mediation & Gestalttherapie. Er lehrt an der Universität Bremen, der PH Freiburg und dem LIS Bremen und promoviert zu Konflikten in Demokratischen Schulentwicklungsprozessen.
Impulsangebot A6
„Freiräume am Gymnasium gestalten: Lebens- und Lernraum nach dem Churer-Modell"
Thorsten Schnell, Dr. Selma Polat-Menke, Stefan Mattheus (alle Herder Gymnasium Lüneburg)
Wie mehr freier Raum im Klassenzimmer hilft, Freiräume zu gestalten. Am Beispiel des Lernraums nach dem Churer-Modell in der Sek. I (Jahrgang 5) am Gymnasium Herderschule in Lüneburg gibt dieses Impulsangebote Einblicke darin, wie Unterrichtsräume so umgestaltet und genutzt werden können, um mehr Freiräume für eigenverantwortliches, individuelles Arbeiten zu eröffnen und zugleich Orientierung und Verlässlichkeit zu sichern.
Das Churer-Modell nach Reto Thöny bietet einen erprobten Rahmen aus Freiheit, Verantwortung und Struktur, um Lernlandschaften auch an Gymnasien so zu entwickeln, dass Leistungsentwicklung, selbstreguliertes Lernen und Wohlbefinden zusammengedacht werden. Die Gestaltung von Schulräumen als „dritter Pädagoge“ rückt Lernen und Leben von Schüler*innen in den Mittelpunkt und verändert das Rollenverständnis von Lehrkräften und auch Schüler*innen. Ziel des Churer-Modells ist es, dass Schüler*innen „Profi ihres eigenen Lernens“ werden. Individuelle Potentialförderung gelingt leichter und gleichzeitig wird die Gemeinschaft durch den Stuhlkreis und Kooperationszonen enorm gefördert.
In der Kombination unserer Perspektiven aus Schulleitung und involvierten Lehrkräften nehmen wir Sie mit in einen Austausch über die Entstehung des Pilotprojekts an der Herderschule und die wahrgenommenen Wirkungen bei Schüler*innen und Lehrkräften. Wir lassen Sie teilhaben an Chancen und Grenzen, Gelingensbedingungen und Herausforderungen, um mit Ihnen gemeinsam zu diskutieren, wie sich das Churer-Modell in bestehende Schulstrukturen – auch am Gymnasium – integrieren lässt.
THORSTEN SCHNELL ist Schulleiter und Lehrer mit den Fächern Englisch und Russisch am Herder Gymnasium Lüneburg.
DR. SELMA POLAT-MENKE ist Lehrerin am Herder Gymnasium Lüneburg, promovierte Theologin (Religionspädagogik) sowie Lehrbeauftragte für Achtsamkeit an der Leuphana Universität und Autorin des Achtsamkeitsprogramms Herzbeschirmt.
STEFAN MATTHEUS ist Lehrer für Politik-Wirtschaft und Erdkunde und Beauftragter für Studien- und Berufsorientierung am Herder Gymnasium.-
Impulsangebot A7
„Transformation live – Einblicke in die Realisierung von Freiräumen an der IGS Flötenteich, Oldenburg“
Hannelore Lüllwitz, Dr. Gunther Wieking, IGS Flötenteich, Oldenburg
In diesem Impulsangebot gibt die Integrierte Gesamtschule Flötenteich Einblicke in ihren umfassenden Transformationsprozess unter dem Ziel, Bildung neu zu denken und die Gesellschaft aktiv zu gestalten. Es wird der Weg zu einem grundlegend veränderten Schulkonzept beschrieben, welches Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als zentrales Leitprinzip verankert. Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass traditionelle Fachstrukturen und Unterrichtsformate nicht ausreichen, um Schüler*innen auf eine globalisierte und von Nachhaltigkeitsfragen geprägte Welt vorzubereiten. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) dienen entsprechend als Orientierung für die Kompetenzentwicklung.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung eines fächerverbindenden Curriculums, das sich an den fachlichen, überfachlichen und personalen Kompetenzen orientiert, die junge Menschen für eine aktive gesellschaftliche Teilhabe benötigen. Fachinhalte werden dabei konsequent als Mittel zum Kompetenzerwerb und zur Bearbeitung von Zukunftsfragen verstanden.
Parallel wurde die Unterrichtsorganisation neugestaltet: Zeitliche und räumliche Freiräume ermöglichen individuelle Lernwege, projektbasiertes Lernen und Kooperationen mit außerschulischen Partnern. Seit dem Schuljahr 2024/25 besteht der Stundenplan der Jahrgänge 5 bis 10 überwiegend aus freien Lern- und Gruppenzeiten, ergänzt durch digital bereitgestellte Lerninhalte. Lehrkräfte begleiten die Lernprozesse als Lerncoaches.
Sie erhalten transparente Einblicke in die Herausforderungen und aus unserer Sicht besonders wirksamen Gelingensfaktoren unserer schulischen Transformation und Ausblick auf unsere weiteren Entwicklungsschritte.
HANNELORE LÜLLWITZ ist seit 2016 Schulleiterin der Integrierten Gesamtschule, davor war sie elf Jahre stellvertretende Schulleiterin.
DR. GUNTHER WIEKING ist seit 2006 Lehrer für Naturwissenschaften und Mathematik an der IGS Flötenteich, seit 2012 ist er der didaktischer Leiter der Schule.
Impulsangebot A8
„Vom Traum zur Realität: Einblick in die Arbeit der Steuergruppe der Hauptschule Damme
Jan Runge, Hauptschule Damme
Schul- und Unterrichtsentwicklung befinden sich in einem Spannungsfeld zwischen einzelnen Lehrkräften und Kollegium, sowie den fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Herausforderungen. Die daraus resultierende Komplexität ist ein Hindernis bei der Umsetzung von neuen Lernformaten, da sie Überforderungen und Unsicherheit im Kollegium auslösen können. Schulleitungen wird bei der Bewältigung dieser Komplexität eine zentrale Rolle eingeräumt. Das sogenannte Veränderungsmanagement umfasst Änderungen in der Organisationsstruktur der Schule, insbesondere sind Formen der Partizipation ein unverzichtbarer Bestandteil einer veränderten Organisation.
Dieses Impulsangebot gibt Ihnen am Beispiel der Hauptschule Damme Einblick in die Transformation vom klassischen Schul- und Unterrichtsmodell hin zum eigenverantwortlichen und individualisierten Lernen.
- Es wird skizziert, wie die komplexen Herausforderungen kleinschrittig, partizipierend und lösungsorientiert angenommen wurden. Dabei wird der Schwerpunkt auf die Arbeit der Steuergruppe gelegt, denn die Partizipation, Organisation und Steuerung kann nur durch eine Gruppe als Medium des Veränderungsprozesses umgesetzt werden.
- Sie erhalten an Hand eines entwickelten Projektplans ganz praktische Impulse dazu, wie sich grundlegende Einstellungs- und Verhaltensmuster des Kollegiums verändern lassen.
JAN RUNGE ist seit 2013 Rektor der Hauptschule Damme und war bereits vorher in verschiedenen Positionen an der Schule tätig, insbesondere als Konrektor. Er absolvierte den Masterstudiengang „Schulmanagement und Qualitätsentwicklung.
Impulsangebote B (13:00 bis 14:30 Uhr)
Impulsangebot B1
„Schule ohne Unterricht? Schulkonzept des Nordsee-Campus Wilhelmshaven“
Thomas Schmacker, Nordsee-Campus Wilhelmshaven
„Unterricht ist aller Übel Anfang!“ Diese Überzeugung des ehemaligen Leiters der Alemannenschule Wutöschingen, Stefan Ruppaner, spiegelt sich auch im Schulkonzept des Nordsee-Campus Wilhelmshaven (NCW). In diesem Impulsangebot erhalten Sie Einblick in das besondere Lehr-Lernkonzept der Schule.
Hier lernen die Schüler*innen selbstorganisiert an personalisierten Lernplätzen, nach eigenem Interesse und in eigenem Tempo. Ab der 7. Klassenstufe gibt es keinen klassischen Unterricht mehr und im Grunde auch keine klassischen Lehrkräfte, ab der 9. Klassenstufe sind auch Klassenräume und Klassen verschwunden. Bisherige Ergebnisse: gutes Schulklima, wenig Gewalt, Ruhe – und die Schüler*innen lernen, weil (nicht obwohl!) sie keinen von Lehrer*innen geleiteten Unterricht haben.
- Welchen Einfluss hat das Schulkonzept auf die Entwicklungen der Schüler*innen und die pädagogische Arbeit innerhalb der Schulgemeinschaft?
- Welche Vorteile haben sich aus dieser Arbeitsweise sich für die Schule als Ganzes wie auch die darin Lernenden im Besonderen entwickelt?
- Worin liegen zentrale Gelingensbedingungen?
Ausgehend von den praktischen Erfahrungen lädt Sie dieses Impulsangebot dazu ein, gemeinsam mit Ihren eigenen Gestaltungserfahrungen von Lehren und Lernen zu diskutieren und sich über Umsetzungsziele und -wege auszutauschen.
THOMAS SCHMACKER ist seit 2000 als Lehrer im Schuldienst und seit 2010 als Konrektor und Planungsgruppenleiter einer Oberschule tätig. 2020 übernahm er die Leitung der Planungsgruppe für die neue Oberschule Nordsee-Campus Wilhelms-haven, wo er seit 2021 Schulleiter ist.
Impulsangebot B2
„Der Ideen-Sprint – ein kreativer Begleitprozess für nachhaltige Schulentwicklung mit Design Thinking“
Joachim Oest, Deichdenker-Institut für zeitgemäße Bildung und Innovation, Weener
Schulentwicklung lebt vom WIE! Denn wie lässt sich eine nachhaltige, gemeinsam getragene, kreativ denkende Schulentwicklung initiieren und mit Leben füllen?
Design Thinking versteht auch Schule als gestaltbaren Entwicklungsraum. Im Zentrum stehen die Bedürfnisse von Lernenden, Lehrkräften und allen weiteren Schulbeteiligten, die gezielt erhoben und in Schulentwicklungsprozesse einbezogen werden. Durch die Zusammenarbeit im Kollegium und das schrittweise Erproben und Weiterentwickeln von Ideen entstehen praxisnahe, gemeinsam ausgestaltete Lösungen, die im Schulalltag real umsetzbar sind. Design Thinking fördert damit eine Kultur des gemeinsamen Lernens und Arbeitens und unterstützt Schulen dabei, Ideen trotz begrenzter Zeit gezielt weiterentwickelt, um schulische Freiräume bewusst zu nutzen und Schulentwicklung aktiv zu gestalten.
Was erwartet Sie:
- In nur 90 Minuten dieses Impulsangebots durchlaufen Sie im Ideen-Sprint einen komprimierten Design-Thinking-Prozess – von der schnellen Ideenfindung bis zum ersten Prototyp. Dieser interaktive Workshop aktiviert gezielt Ihre Innovationskraft und zeigt, wie Sie in kurzer Zeit praxisnahe Lösungen für typische Herausforderungen im Schul- und Unterrichtsalltag entwickeln.
- Besonders geeignet ist der Ideen-Sprint für Lehrkräfte und Schulleitungsteams, die neue Formen der Zusammenarbeit ausprobieren und Veränderungsprozesse aktiv gestalten möchten. So wird der Sprint nicht nur zu einem kreativen Impuls, sondern auch zu einem Begleitprozess für eine nachhaltige Schulentwicklung – ganz im Sinne von Design Thinking.
JOACHIM OEST ist Gründer und Geschäftsführer des Deichdenker-Instituts für zeitgemäße Bildung und Innovation in Weener (Ostfriesland). Als Experte für innovative Lehr- und Lernformate bietet er Workshops zu Design Thinking im Unterricht und in der Schulentwicklung, zu Digitalisierung in der Schule sowie zu alternativen Prüfungsformaten an. Daneben ist er gefragter Keynote-Speaker, Referent und Autor. Aktuell unterrichtet Joachim Oest anteilig an der Oberschule Michaelschule in Papenburg. Zuvor war er viele Jahre als Fachleiter am Staatlichen Studienseminar für Realschulen in Mainz in der Lehrkräfteausbildung tätig.
Impulsangebot B3
„Freiräume aus der Perspektive von Lehramtsstudierenden aus der Kreidestaubinitiative e. V.“
Fanny Kunczak, Rasmus Friedrich, Kreidestaub Initiative e.V., Berlin
Seit 2013 bringt die Kreidestaubinitiative engagierte Studierende zusammen, die Schule verändern wollen. Als deutschlandweites Netzwerk von Studierenden aus Lehramt, Erziehungswissenschaft und Pädagogik verstehen wir uns als Experimentierfeld für die Schule von morgen. Wir vernetzen, motivieren und inspirieren – mit Projekten, die zeigen, wie professionelle Pädagogik gelebt und gelernt werden kann.
In diesem Impuls stellen wir Ihnen zwei Projekt-Formate vor, die sich erfolgreich etabliert haben und die eine Basis für Reflexions- und Entwicklungsprozesse von Schule sein können.
- Mit der „Lernreise“ machen sich jährlich bundesweit Lehramtsstudierende selbstorganisiert auf den Weg, um besonders innovative und für Ihre Entwicklungsarbeiten ausgezeichnete Schulen zu erkunden und von ihnen zu lernen.
- „Let’s play Schule“ ist ein pädagogisches Projekt-Format, bei der Lehramtsstudierende eine Woche lang den Unterricht einer Klasse oder auch einer Schule übernehmen. Diese Übernahme ermöglicht den Studierenden eine echte Praxis-Erfahrung außerhalb eines klassischen Prüfungsrahmens und lernen, Unterricht kreativ umzusetzen. Und die Lehrkräfte können diese Zeit nutzen um beispielweise andere Schulen zu besuchen und an der eigenen Schulentwicklung zu arbeiten.
Wir bündeln für Sie zentrale Impulse und Erfahrungen aus den beiden Projekt-Formaten und möchten mit Ihnen darüber in die Reflexion von Freiräumen gehen.
FANNY KUNCZAK studierte Politische Bildung und Französisch auf Lehramt in Berlin. Sie absolvierte dort ihr Referendariat an einer sogenannten „Brennpunktschule“. Sie ist Vorstandsmitglied der Initiative Kreidestaub e.V., welche bildungspolitische Stimme ist, sich für die Verbesserung der Lehrkräfteausbildung einsetzt und unter anderem mit Lernreisen zu innovativen Schulen die Frage stellt, was „gute“ Schule ist.
RASMUS FRIEDRICH studiert seit 2023 Lehramt an der Uni Leipzig. Am Institut für Förderpädagogik baut er dort einen Kreidestandort-Standort auf. Im Zuge dessen leitet er eine Lernreise, unterstützt den Aufbau des Projekts Let’s Play Schule und ein schulbegleitendes Forschungsprojekt zum Thema fächervernetzender Unterricht.
Impulsangebot B4
"Freiräume an einer Realschule mit Schüler*innen gestalten- der FREI DAY als innovatives Lernformat"
Christian Diekmann, Realschule Georgsmarienhütte
Laura Blum, Initiative Schule im Aufbruch, Berlin
Wie können Schulen echte Freiräume für selbstorganisiertes Lernen schaffen, Verantwortung an Schülerinnen übergeben und gleichzeitig Schulentwicklung strategisch voranbringen?
Der FREI DAY ist ein projektorientiertes Lernformat, das Schüler*innen befähigt, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und eigenständig tragfähige Lösungen zu entwickeln. In jahrgangsübergreifenden Teams arbeiten sie selbstorganisiert, praxisnah und partizipativ.
In diesem Impulsangebot geben Christian Diekmann (stellvertretender Schulleiter der Realschule Georgsmarienhütte) und Laura Blum (Initiative Schule im Aufbruch) Einblicke in die konkrete Umsetzung des FREI DAY aus schulischer und konzeptioneller Perspektive. Sie teilen Erfahrungen, Stolpersteine und Good Practices und zeigen auf, wie Schulleitungen den FREI DAY als Hebel für nachhaltige Freiraumentwicklung nutzen können. Das Impulsangebot lädt Sie dazu ein, neue Perspektiven auf Lernen, Verantwortung und Schulentwicklung mitzunehmen – und konkrete nächste Schritte für den eigenen Schulalltag zu entwickeln.
CHRISTIAN DIEKMANN ist Konrektor der Realschule Georgsmarienhütte, an der seit drei Jahren der FREI DAY umgesetzt wird.
LAURA BLUM berät als Koordinatorin von Schule im Aufbruch für den Norden Schulen auf dem Weg zum FREI DAY und ihrem Weg zu einer ganzheitlichen Transformation im Sinne eines Whole School Approaches.
Impulsangebot B5
„Vom Widerstand zur Partizipation – Handlungsspielräume Demokratischer Schulentwicklung“
Lynn Henry König, Transformative Prozessbegleitung, Bremen
Keine Entwicklungsprozesse ohne Widerstände. Doch was genau steckt hinter Widerständen, was lösen sie in einem selbst und anderen aus und wie geht man auf Leitungsebene mit ihnen um? Dieses Impulsangebot fokussiert all diese Widerstandsdynamiken in Schulentwicklungsprozessen und analysiert „Widerstand als Normalität“ von Veränderung.
Ausgehend von „strukturellen Beharrlichkeiten“ und der Tendenz zur Lagerbildung werden diverse Widerstandsmuster, deren rationale Grundlagen und vermeintlich irrationalen Ausdrucksformen system(at)isch erschlossen. Ausgehend von der Annahme, dass Widerstand sich in Partizipationsprozessen konstruktiv transformieren kann, werden Spielräume der Demokratisierung in Form einer gelebten Demokratischen Schulentwicklung vorgestellt.
Dieses Impulsangebot bietet Ihnen die Möglichkeit, Anregungen zur (Weiter-)Entwicklung praxisorientierter Strategien eines konstruktiven Umgangs mit Widerstand durch Anerkennung verschlüsselter Botschaften, Dialog und Aushandlung mitzunehmen. Sie erkunden dazu eigene Widerstände und entwickeln konkrete Handlungsperspektiven für Ihre schulischen Kontexte.
LYNN HENRY KÖNIG ist politischer Bildner und Prozessbegleiter mit den Ansätzen und der Grundhaltung von demokratischer Schulentwicklung (nach dem Konzept des Instituts für Demokratieentwicklung Berlin), Betzavta, Mediation & Gestalttherapie. Er lehrt an der Universität Bremen, der PH Freiburg und dem LIS Bremen und promoviert zu Konflikten in Demokratischen Schulentwicklungsprozessen.
Impulsangebot B6
"Wie De-Implementierung schulische Freiräume schafft"
Dr. habil. Benedikt Wisniewski, Schulberatungsstelle Oberpfalz
Das deutsche Schulsystem steht vor der Herausforderung, die Bildungsqualität zu steigern, obwohl die personellen Ressourcen knapp und Lehrer*innen an der Belastungsgrenze sind. Die bisherige Strategie eines „Mehr ist besser“ wird daher in Zukunft nicht funktionieren.
- Wie kann Schule aufhören, das zu tun, was nicht funktioniert?
- Wie können sinnlose schulische Praktiken reduziert oder eliminiert werden?
- Wie kann sich Schule von Bürokratie, überflüssigen Tätigkeiten, aber auch von liebgewonnenen Routinen verabschieden?
- Und wie bekommen Lehrer*innen Zeit zurück, die sie für das aufwenden können, was wirklich wichtig ist?
In diesem Impulsangebot erhalten Sie Antworten auf diese Fragen wie auch praxisnahe und fundiert Inspirationen, wie Schule dadurch besser werden kann, indem sie auf ein „Weniger“ statt auf ein „Mehr“ setzt. Ziel ist es, Qualitätssteigerung und berufliche Entlastung zu vereinbaren und Wege zu finden, wie wirkungsvolle Schulentwicklung mit der Gesunderhaltung von Lehrer*innen in Einklang gebracht werden kann. Die Idee dafür ist eigentlich ganz einfach: Besser weniger - dafür weniger besser!
- Vortrag per Live-Zuschaltung -
DR. HABIL. BENEDIKT WISNIEWSKI ist Schulpsychologe, Supervisor und Coach und arbeitet an der Schulberatungsstelle Oberpfalz. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Lehrer sowie als Lehrender in der Lehrkräfteausbildung und hat sich in Forschung und Praxis insbesondere mit dem Thema Feedback im schulischen Kontext beschäftigt. Als Fachbuchautor und Host des Podcast „Psychologie fürs Klassenzimmer“ vermittelt er psychologisches Wissen praxisnah und verständlich für Schule und Unterricht.
Impulsangebot B7
"Freiräume nutzen – selbstwirksam handeln … an einer Bremer Grundschule unter herausfordernden Bedingungen"
Oliver Leimbach, Grundschule Walliser Straße, Bremen
Schulentwicklung unter Herausforderungen braucht Klarheit, Mut und handhabbare Lösungen!
Dieses Impulsangebot gibt Einblick in den Aufbau und die Entwicklung der Grundschule Walliser Straße in Bremen-Osterholz-Tenever, die 2022 unter herausfordernden Rahmenbedingungen neu gegründet wurde. Oliver Leimbach zeigt anhand konkreter Beispiele, wie vorhandene Freiräume auf Leitungsebene genutzt wurden, um Selbstwirksamkeit, Motivation und Verlässlichkeit für Mitarbeitende und Schüler*innen zu stärken.
In einer Verbindung von theoretischer Orientierung (Salutogenese nach Antonovsky, Schulentwicklung nach Burow, Churer Modell) mit konsequent praxisnahen Erfahrungen aus dem Schulalltag werden sowohl gelingende Strategien als auch Stolpersteine thematisiert. Sie erhalten dabei konkrete Anregungen, wie Sie auch unter schwierigen Bedingungen Prioritäten setzen, Beteiligung ermöglichen und Freiräume gezielt für eine gesundheitsförderliche und lernwirksame Schulentwicklung nutzen können.
OLIVER LEIMBACH ist Schulleiter der Grundschule Walliser Straße in Bremen, die er selbst zusammen mit einer Kollegin 2022 gegründet hat. In Schulleitungsfunktionen ist er bereits seit 2010 tätig. Sein Herz schlägt für Gestaltung einer möglichst gesunden und lebendigen Schule als ganze Schulgemeinschaft.
Impulsangebot B8
„Leitbildentwicklung als Potenzial für innovative Schulprogrammgestaltung – Freiraumimpulse aus der BBS Lingen Wirtschaft“
Heinz Gebbeken & Uwe Fögeding, BBS Lingen Wirtschaft
Schon vor der inflationären Verwendung des Freiräume-Begriffes hat die BBS Lingen Wirtschaft begonnen, unter Ausnutzung der zur Verfügung stehenden inhaltlichen Freiheiten ein neues Leitbild mit daraus resultierendem neuen Schulprogramm zu entwickeln, zu formulieren und zu implementieren. Unter den Leitbegriffen Lernen, Digitalität und Verantwortung wird darin die Selbstbestimmung der Lernenden als Kern des pädagogischen Selbstverständnisses verankert. Unsere Schule schaffte dazu die notwendige Umgebung, indem sie allgemeine Unterrichtsräume in neue Lernräume verwandelte, die speziell für das selbstbestimmte Lernen konzipiert und umgebaut wurden.
Unser Impulsangebot gibt Ihnen Einblicke in die wesentlichen Schritte und Herausforderungen der Umsetzung an der BBS Lingen Wirtschaft und bietet Ihnen Denkanstöße und mutmachende Impulse dafür, Freiräume für ihre eigenen Schulentwicklungsprozesse freier zu denken und erfolgreich umzusetzen.
HEINZ GEBBEKEN ist Schulleiter der BBS Lingen Wirtschaft.
UWE FÖGEDING ist stellv. Schulleiter der BBS Lingen Wirtschaft.