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EKONAS

Energiebildungskompetenzen für eine nachhaltige Schulkultur (ekonas)

Dieses Teilprojekt ist eingegliedert in das interdisziplinäre Verbundprojekt der Carl von Ossietzky Universität „Energiebildung für eine nachhaltige Energieversorgung und Energienutzung“ gefördert aus Mitteln der Stiftung Zukunfts- und Innovationsfonds Niedersachsen.

Dauer

01.11.2008 – 31.10.2011

Inhalt

Das dreijährige Forschungsvorhaben ist Teil eines interdisziplinären Verbundprojektes an der Universität Oldenburg und wird durch die Stiftung Zukunfts- und Innovationsfonds Niedersachsen gefördert. Das Ver-bundprojekt soll die vielfältigen Ansatzpunkte einer Energiebildung in die gesamten schuli-schen und vorschulischen Lehr-Lernprozesse der Allgemeinbildung sowie der beruflichen Bildung transferieren. Das Vorhaben ekonas umfasst die Entwicklung, Erprobung und Evalu-ierung eines innovativen Fortbildungskonzepts für Lehrkräfte berufsbildender Schulen zur unterrichtlichen und schulorganisatorischen Etablierung von Energiebildung. Es wirken so-wohl Lehrkräfte aus den kaufmännisch-verwaltenden als auch aus den gewerblich-technischen Fachrichtungen mit.

In einem ersten Modul werden die Lehrer/innen zunächst für eine nachhaltigkeitsorientierte Energiebildung sensibilisiert, indem Ziele, Nutzen und Orientierungspunkte des unterrichtli-chen und schulorganisatorischen Handelns erkundet werden. Außerdem analysieren sie Ord-nungsmittel im Hinblick auf curriculare Anknüpfungsmöglichkeiten und suchen nach Mög-lichkeiten der Verankerung von Energiebildung in Schulentwicklungsprozessen. In einem weiteren Modul konzipieren die Lehrkräfte energierelevante Unternehmensmodelle mit ihren Arbeits- und Geschäftsprozessen. Anschließend identifizieren die Lehrkräfte in diesen Model-len Schlüsselstellen für eine nachhaltigkeitsorientierte Energiebildung und re-modellieren Geschäfts- und Arbeitsprozesse nach gemeinsam vereinbarten Lernförderlichkeitskriterien. Dabei wird auf unterschiedliche Unternehmensmodelle aus dem Bereich Energieversorgung und Energienutzung zurückgegriffen, die zunächst anhand aussagekräftiger Kategorien be-schrieben werden, bevor eine Analyse der Wertschöpfungsprozesse und ihre nachhaltigkeits-orientierte Umgestaltung erfolgen. Schließlich wird die individuelle und organisationale Kompetenzentwicklung in einem dritten Modul miteinander verzahnt, indem konkrete lern-förderliche Gestaltungselemente für Schulorganisation und Unterricht entwickelt und disku-tiert werden. Im Rahmen des abschließenden Moduls werden letztlich die Implementierung der Instrumente sowohl an den an der Fortbildung teilnehmenden Schulen als auch eine gene-relle Transferfähigkeit auf andere berufsbildende Schulen sowie die Verstetigung des Kon-zepts fokussiert. Die Evaluation der Materialien erfolgt darüber hinaus auch durch eine Art kommunikative Validierung: Vertreter/innen aus der Unternehmenspraxis werden zur Bewer-tung des Praxisbezugs der entwickelten Materialien einbezogen. Als Produkte entspringen diesem Projekt schließlich kompetenzförderliche Unterrichtsmaterialien zur Energiebildung und ein praxistaugliches Set an energiebezogenen Schulmanagementinstrumenten.

 

Weiubhjbmaster (stumgdgjidek@uol.dn8j9ver8u) (Stand: 17.09.2018)