Digital Humanities Lab
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Digital Humanities Lab
Neuer Lernraum für die Geistes- und Sozialwissenschaften:
Das DH Lab im BIS (Raum B 118)
Das Digital Humanities (DH) Lab der Universität Oldenburg ist seit 2026 für Studierende nutzbar – ein innovativer Raum, der Forschung, Lernen und Entdecken im Bereich der Digitalen Geistes- und Sozialwissenschaften fördert. Der ehemals wenig genutzte Scannerraum im Raum B 118, wurde im Rahmen einer Bedarfserhebung neu gedacht und mit Mitteln des Studienqualitätsfonds (SQM) umfassend umgestaltet.
Das neue DH Lab ist mehr als nur ein technischer Arbeitsplatz: Es ist ein experimenteller Lernraum, der Studierende ermutigt, sich selbstständig und explorativ mit Methoden der Digital Humanities vertraut zu machen. Mit sechs modernen PCs, sechs Buchscannern, einem Scanzelt sowie spezialisierter Software wie der Adobe Creative Cloud, ABBYY FineReader (für Texterkennung) und dem Oxygen XML Editor (zur strukturierten Textauszeichnung) wird eine niedrigschwellige Einführung in die Digitalisierung von Texten und Bildern ermöglicht – die Grundlage für eigene Forschungsprojekte.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Handbibliothek für Digital Humanities, die neben Einführungsliteratur zu Digital Humanities, Programmier- und Auszeichnungssprachen auch Fachliteratur zu zentralen Themen wie Textanalyse, Datenannotation, digitale Editionen, digitale Literaturwissenschaften und Digital History bereithält.
Das DH Lab versteht sich als Library Lab – als ein Ort der Kreativität, des Austauschs und der Weiterbildung. Mikroschulungen, Workshops und regelmäßige Evaluationen sollen die Weiterentwicklung des Raums sicherstellen. Die Nutzer*innen werden aktiv in die Gestaltung eingebunden, um das Labor zukunftsfähig und an den Bedürfnissen des Campus auszurichten.
Weiterführende Informationen:
- Forschen mit voller Kraft, in: InfoPortal Universität. Aktuelles, 20.01.2026, https://uol.de/aktuelles/artikel/forschen-mit-voller-kraft-12759.
- Kaiser, Jonas; Ferdinand, Rina, Martina; Düster, Jana: Das DH Lab des BIS Oldenburg als Beispiel für die (Um-)Gestaltung "toter Lernorte" im Kontext neuer Lernraumbedarfe, in: Analog trifft Algorithmus. 114. BiblioCon 2026, 19.-22.05.2026 Berlin, https://bibliocon2026.abstractserver.com/program/#/details/presentations/747.
