Nachrichten aus dem C3L

Weiterbilden für Energiewende und Nachhaltigkeit

Projekt FLOW entwickelt Bildungsangebote, um Berufserfahrene und Zugewanderte zu qualifizieren

Für die Energiewende braucht es gut ausgebildetes Personal – Branchenverbände erwarten jedoch einen erheblichen Mangel an Fachkräften. Damit sich Berufserfahrene ohne Abitur ebenso wie zugewanderte Menschen für die nachhaltige Transformation qualifizieren können, entwickelt das Team des neu gestarteten Projekts FLOW am C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg einfach zugängliche Bildungsangebote. Kooperationspartner ist das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW); weitere Partner und regionale Unternehmen sollen eingebunden werden.

Das Akronym FLOW steht zugleich für das Ziel des Projekts: „Flexibel und offen weiterbilden“. Die Angebote werden sich an Berufserfahrene und Ausgebildete aus handwerklichen, kaufmännischen und ingenieursnahen Bereichen richten. Wer Abschlüsse im Ausland erworben hat, kann sich individuell beraten lassen. Bei den Inhalten stehen Windenergie und Wasserstoff im Fokus. Auch das Management und die kaufmännische Führung nachhaltiger Projekte sowie digitale Kompetenzen werden vermittelt. Bis zu 14 Lerneinheiten will das Team im Laufe des ersten Projektjahrs entwickeln. Diese sollen sich miteinander kombinieren lassen und ab Herbst 2025 verfügbar sein. Erworbene Zertifikate sollen sich dann wiederum in fachbezogenen Studiengängen anrechnen lassen

Am C3L wurden bereits viele Bildungsangebote entwickelt, um Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten in das deutsche Berufs- und Bildungssystem zu integrieren. Spezielle Programme des C3L qualifizieren Fachkräfte in den Bereichen Windenergie und Wasserstoff. Diese Erfahrungen fließen in das neue Projekt ein, das die Europäische Union und das Land Niedersachsen mit rund 340.000 Euro fördern.

uol.de/c3l/flow

Kontakt: Dr. Joachim Stöter, Tel.: 0441/798-2052, E-Mail: j.stoeter@uol.de

 

 

(Stand: 17.07.2024)  | 
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