Schulpraktika am IfC, Ansprechpersonen

dr. sc. Iva Bacic

W3 01-173 (» Adresse und Lageplan)

Julia Wembacher

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Mo - Fr 9 - 15.30 Uhr (Bitte Termin vereinbaren)

Schulpraktika

Ein Praktikum kann dir die Berufs- und Studienentscheidung erleichtern! 

Möchtest du ein Praktikum am Institut für Chemie absolvieren? Melde dich bei uns mit einer kurzen Bewerbung per E-Mail an und gib dabei die folgenden Infos an: 

  • Name
  • Jahrgang
  • Schule
  • Zeitraum des Praktikums
  • Motivation und ggf. Vorkenntnisse

Deine Anfrage beantworten Julia Wembacher, Leiterin der Geschäftsstelle und Iva Bačić, Studienkoordinatorin am Institut. 

Schulpraktikum als Studienorientierung - Ein Bericht von Felix Haas

Das Interesse in der Schule an den Fächern Chemie und Physik haben Felix Haas, Schüler der 10. Klasse motiviert sich auf ein Schulpraktikum am Institut für Chemie zu bewerben. Er wollte mehr über ein naturwissenschaftliches Studium und die naturwissenschaftliche Forschung erfahren. 

Nach einer kurzen E-Mail an die Geschäftsstelle des Instituts für Chemie bekam er einen Praktikumsplatz in der Arbeitsgruppe um Dr. Lars Mohrhusen: „Ich durfte mein Praktikum in der technischen Chemie bei der Arbeitsgruppe Hybride Katalysatoren von Dr. Lars Mohrhusen absolvieren. Dort habe ich die Gruppe kennlernen dürfen und auch erfahren, wie Geräte wie ein Rastertunnelmikroskop oder eine Ultrahochvakuumanlage funktionieren, die für das Messen und Testen von Proben verwendet werden. Mit einer kleineren Version des Rastertunnelmikroskops durfte ich sogar selbst arbeiten und die physikalischen Prinzipien dahinter in der Praxis kennenlernen.”  Die Praktikumszeit war so gestaltet, dass Felix auch Einblick in andere Bereiche der Chemie aber auch der Physik bekommen konnte: „In diesem Rahmen habe ich Tage in der technischen und physikalischen Chemie und auch in der Chemie Didaktik verbracht. Ich konnte so einen Einblick in die Forschung an neuen Behandlungsmethoden, Oberflächenstrukturen und die Quantenmechanik bekommen. So habe ich auch mehr über die wissenschaftliche Nutzung von Licht bzw. Lasern zum Analysieren von Proben gelernt und auch einen Blick in ein Laserlabor werfen dürfen. Zwei Tage habe ich in der Physik verbracht und so, verbunden mit einer Führung durch das Uni Gebäude, die Institute für Chemie und für Physik kennengelernt.“ 

Ein Schulpraktikum kann Schüler*innen bei der Entscheidung, ein Studium im Bereich Naturwissenschaften aufzunehmen erleichtern. Durch den Austausch mit den Forschenden und in der Lehre tätigen Personen, gewinnen Schüler*innen einen ersten Impuls, wie ein Studium an einer Universität aussieht. So war es auch für Felix Haas: „Das Praktikum hat meine Erwartungen weit übertroffen. Zum einen das Programm, welches durch die vielen verschiedenen Tage mir einen Einblick, sowohl in die chemische und physikalische Arbeit als auch in den Studienablauf gegeben hat. Und zum anderen auch die netten Menschen, die ich im Laufe der zwei Wochen kennenlernen durfte.

Im Nachhinein kann ich mir ein Studium der Chemie gut vorstellen und bin froh einen so weitgehenden Einblick in die Forschung bekommen zu haben.“ 

Chemie gibt uns die Möglichkeit, die Welt um uns herum zu erklären - Ein Bericht von Tida Heckmann

Tida Heckmann (Schülerin der 11. Klasse) hat ihr Schulpraktikum am Institut für Chemie absolviert. Während ihres Aufenthalts wurde sie vom Nachwuchsgruppenleiter Dr. Lars Mohrhusen und seinen Mitarbeitenden (P. Ebert, J. Klimek, N. Kruse und O. Johannesen), deren Forschung und wissenschaftliche Arbeit im Bereich der hybriden Katalysatoren liegt, betreut: 
Ich war primär in der Arbeitsgruppe von Dr. Lars Mohrhusen eingesetzt. Der Aufenthalt war jedoch sehr abwechslungsreich gestaltet, sodass ich darüber hinaus viele verschiedene Einblicke in das gesamte Institut für Chemie und sogar auch in das Institut für Physik gewinnen konnte.“ sagt Tida Heckmann, die nicht das erste Mal am Institut zu Besuch ist: „Da ich bereits an zwei Wettbewerben der Universität Oldenburg teilgenommen hatte, wusste ich schon, dass das Institut tolle Angebote für Schüler*innen hat. Auf der Website habe ich dann entdeckt, dass man dort auch ein Praktikum absolvieren kann. Da mich die Chemie begeistert, war die Entscheidung schnell getroffen und die Bewerbung zum Glück sehr unkompliziert.“. 

 

Das Praktikum hat meine Vorliebe für die Chemie definitiv bestätigt. Die Arbeit an modernen Forschungsthemen, wie der Nanochemie, hat mir gezeigt, wie vielseitig das Fach ist und mich in meinem Wunsch bestärkt, später Chemie zu studieren.

Die Tätigkeiten während des Aufenthalts am Institut für Chemie erarbeiten die Schüler*innen zusammen mit den sie am Institut betreuenden Personen. Sie haben die Möglichkeit sich über einen etwas längeren Zeitraum mit einem Fach intensiver zu beschäftigen. So war es auch für Tida Heckmann: „Chemie ist definitiv eines meiner Lieblingsfächer! Besonders finde ich die Möglichkeit, mit Chemie die Welt um uns herum zu erklären. Es ist super, durch chemische Prozesse zu verstehen, wie beispielsweise Kunststoffe abgebaut werden oder wie wir Energie effizienter nutzen können. Das gibt einem das Gefühl, die Funktionsweise der Dinge wirklich zu begreifen und vielleicht sogar aktiv an Lösungen mitzuwirken.“. 

Während ihres Aufenthalts am Institut für Chemie bekommen Schulpraktikant*innen Einblicke in die aktuellsten Forschungsarbeiten und Forschungsergebnisse. Sie erfahren, was die Forschenden in ihrer Arbeit motiviert und bewegt, wie sie zusammenarbeiten und wie sie die neusten Erkenntnisse wiederum in die Lehre und das Studium der Lehreinheit Chemie einbringen. „Ein echtes Highlight war die Zeit im Schülerlabor zum Thema Nanochemie in der Krebsmedizin (AG Didaktik der Chemie). Dort wurde alles sehr schüler*innengerecht erklärt und es hat mir besonders viel Freude bereitet, in diesem Bereich selbst aktiv zu werden" berichtet Tida Heckmann und ergänzt: „Die Arbeit an modernen Forschungsthemen, wie der Nanochemie, hat mir gezeigt, wie vielseitig das Fach ist und mich in meinem Wunsch bestärkt, später Chemie zu studieren.“

Ihre Vorliebe für das Fach Chemie konnte Tida Heckmann durch das Schulpraktikum am Institut für Chemie bestätigen. Die praktische Arbeit im Labor war für sie motivierend und hat ihr gezeigt, dass für sie die wissenschaftliche Tiefe, die über den Schulunterricht hinausgeht, extrem spannend ist und sie diesen Bereich mehr erkunden möchte. 


Ansprechperson am IfC zum Schulpraktikum und weiteren Angeboten für Schulen, Schüler*innen und Studieninteressierte: Iva Bacic (chemie.studieren@uol.de) und Julia Wemacher ()

Mehr über die Forschung und Arbeit der Nachwuchsgruppe von Dr. Lars Mohrhusen (): NWG Hybride Katalysatoren

Ansprechperson zum Thema „Nanochemie in der Krebsmedizin“: Elisabeth Charlotte Dietel (elisabeth.dietel@uni-oldenburg.de), AG Didaktik der Chemie

Das Unsichtbare erforschen: Schulpraktikum am IfC - Ein Bericht von Tamino Paladini

Tamino Paladin, Schüler der 11. Klasse des Jade-Gymnasiums war im Rahmen seines Schulpraktikums vom 06.01.-24.01.2025 am Institut für Chemie zu Besuch. Sein Praktikumsaufenthalt wurde von Dr. Lars Mohrhusen begleitet. Wie es für Tamino war, was er sich erhofft hatte und ob die Arbeit und Zusammenarbeit am Institut für Chemie seine Vorstellungen erfüllt hat, könnt ihr in seinem Bericht nachlesen: 

So einfach kann es gehen:  
"Nach einem Schulpraktikum habe ich zunächst nach Betrieben in meiner Nähe Ausschau gehalten. Da mich sowohl Geschichte, als auch die Naturwissenschaften interessieren, habe ich vor allem danach Ausschau gehalten. Nach einer zunächst erfolglosen Suche wurde ich von den Eltern eines Freundes auf die Uni aufmerksam gemacht. Ich habe dann nur auf der Homepage den Instituten, an denen ich Interesse zeigte, eine E-Mail geschickt und dann hat mich Herr Mohrhusen auch schon auf eine Videokonferenz eingeladen."

Das Unsichtbare erforschen: 
„In der Schule sind meine Interessen an der Chemie wechselhaft, abhängig von Thema und auch Lehrer. Besonders gut an der Chemie (und eigentlich auch an der Physik) gefällt mir, dass man lernt und versucht zu verstehen, dass alles aus viel kleineren Teichen besteht, als wir uns vorstellen können. Faszinierend wird es, wenn man beginnt, es sich irgendwie doch vorstellen zu können, das habe ich im Praktikum erfahren. Der Unterschied zwischen dem Schulfach und der Behandlung von Chemie an einer Universität ist allerdings gewaltig. Während man in der Schule vor allem das Theoretische erzählt bekommt, habe ich während meines Praktikums überwiegend praktische Dinge gelernt.”

Die Vielfalt der einzelnen Fächer erkunden: 
"Während meines Aufenthalts an der Uni habe ich neben meinem Praktikumsplatz im Bereich der technischen Chemie in der Arbeitsgruppe Al-Shamery auch Einblicke in viele andere AGs haben dürfen. Zu diesen zählen die anorganische Chemie, die Medizin und die Physik. Am meisten hat es mir von diesen in der Medizin gefallen, da dort das Thema in direkter Verbindung mit dem Leben stand (was dort gemacht wird kommt am Ende bei uns an), wobei auch die anorganische Chemie interessant war.
Am Institut für Chemie habe ich viele Dinge gesehen, abhängig davon, in welchem Fachgebiet ich war, waren die Labore entweder vor allem von Glasgeräten oder Vakuummaschinen geprägt. Da ich im Bereich der physikalischen und technischen Chemie war, habe ich vor allem an den Vakuummaschinen und anderen Geräten wie bspw. Mikroskopen gearbeitet. Während ich in meiner ersten Woche an der Vakuummaschine geholfen habe (es mussten hauptsächlich Dinge umgebaut werden) und bei der Messung von Proben tätig war, habe ich in der dritten Woche alleine arbeiten dürfen. Ich durfte verschiedene Varianten von Praktikumsversuchen testen und selbst auswerten, um Praktikumsversuche für Forschungspraktika weiterzuentwickeln. Während die Arbeit an den Vakuummaschinen am spannendsten waren, hat mir die letzte Woche am meisten gefallen, da ich mich da am produktivsten gefühlt habe."

Die Begeisterung verstetigen und als Motivation nutzen: 
„Das Praktikum war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung. Während ich viel über chemische Zusammenhänge gelernt habe und ich immer mehr Gefallen an der Chemie gefunden habe, habe ich auch nebenbei viel über den Aufenthalt an einer Universität erfahren und sowohl die dortigen Studienmöglichkeiten, als auch Berufe kennengelernt, für mich persönlich ist daher ein Studium attraktiver geworden. Das Praktikum hat mir mein Interesse an der Chemie bestätigt. Ich habe nun nur noch größere Lust, mehr herauszufinden und in Zukunft vielleicht selbst chemische Zusammenhänge zu erschließen.”

Dr. Lars Mohrhusen ergänzt diesen Bericht mit Worten:  „Vielen Dank, Tamino, für deine Neugier und deine hohe Professionalität und Arbeitsmoral! Wir sind gespannt, wohin dich die Reise in die Wissenschaft führen wird und wünschen dir viel Erfolg in deinen weiteren Schritten!

 

Schulpraktikum als Berufsorientierung - Ein Bericht der Schülerin Bayan Habiba

Im Januar 2025 hat die Schülerin Bayan Habiba ihr Schulpraktikum am Institut für Chemie gemacht. Bei ihrer Arbeit wurde sie von Dr. Carsten Dosche betreut. Was sie während ihres Aufenthalts am Institut gelernt und erlebt hat, könnt ihr in ihrem Bericht nachlesen: 

„Schon seit meiner Schulzeit hat mich das Fach Chemie fasziniert, weil es einem die Möglichkeit bietet, durch Experimente und chemischen Reaktionen die Welt auf einer mikroskopischen Ebene zu verstehen. Deshalb habe ich mich gezielt für das Praktikum am Institut Chemie entschieden. Mein Ziel war es, einen tieferen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit zu bekommen, um herauszufinden, ob Chemie möglicherweise auch beruflich eine Zukunft für mich haben könnte

In der Chemie ist logisches Denken mit praktischem Arbeiten kombiniert, weshalb es zu meinen Lieblingsfächern in der Schule zählt. Besonders spannend finde ich das Experimentieren mit Luminol, da Energie in Form von Licht freigesetzt wird. 

Rückblickend war der Besuch am Institut eine wertvolle Erfahrung gewesen, da ich die Realität kennengelernt habe, dass es in der Chemie nicht nur immer um das Experimentieren geht, sondern viel mehr um Materialanalysen und die Anwendung von spektroskopischen Methoden. Es war faszinierend zu sehen, wie aus einfachen Ausgangsstoffen eine völlig neue Verbindung entstehen kann. Diese Arbeit hat mir besonders viel Freude bereitet, da ich einfache Experimente mit Beaufsichtigung selbst durchführen konnte. 

Mitgenommen habe ich, dass die Wissenschaft sehr viel Geduld und Zeit erfordert. Anschließend kann ich sagen, dass das Praktikum meine Begeisterung für Chemie nur noch weiter gestärkt hat. Diese Erfahrung kann nur weiterempfohlen werden.”

 

 

(Stand: 08.04.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p111647
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