Angelus-Sala-Preis des Instituts für Chemie
Das Institut für Chemie zeichnet jährlich Schüler*innen der Region Nord-West, die in der 10. Klasse herausragende schulische Leistungen im Fach Chemie erbracht haben, mit dem Angelus-Sala-Preis aus.
Die diesjährigen Angelus-Sala-Preise werden am 19.06.2026 im Rahmen des Hochschulinformationstags der Carl von Ossietzky Universität verliehen. Neben der Preisverleihung werden Informationen zum Chemiestudium an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg vorgestellt.
- Infoveranstaltung der Studiengänge Fachbachelor und 2-Fächer-Bachelor Chemie, 10.30 - 11.15 Uhr im W03 1-161
- Verleihung der Angelus-Sala-Preise, 11.30 - 12.30 Uhr im W03 1-161
Eine Anmeldung und Nominierung der Schüler*innen für den Angelus-Sala-Preis ist bis zum 10.05.2026 über das Formular auf dieser Seite möglich. Lehrkräfte werden gebeten, nur eine Person aus ihrer Schule für den Angelus-Sala-Preis zu nominieren.
Wir freuen uns auf Sie*dich!
Für Lehrkräfte: Online-Formular zur Nominierung für den Angelus-Sala-Preis
Für Lehrkräfte:
- Bitte schlagen Sie nur eine Person von Ihrer Schule für den Angelus-Sala-Preis vor.
- Für eine Nominierung füllen Sie das Online-Formular hier aus.
- Alle Felder im Formular sind Pflichtfelder (und mit * gekennzeichnet).
- Klicken Sie am Ende auf das Feld „Nominierung abschicken”.
- Nun bekommen Sie eine Bestätigung der Nominierung in das Postfach der von Ihnen hinterlegten E-Mail-Adresse.
- Eine Anmeldung ist bis zum 10.05.2026 möglich.
Wer war Angelus Sala?
Angelus Sala (1557–1625), ein italienischer Geistlicher, Naturwissenschaftler und Philosoph, lehrte als Mitglied eines Jesuitenordens an mehreren Universitäten, darunter in Padua, einer der führenden wissenschaftlichen Zentren Europas im 16. und 17. Jahrhundert. In seiner akademischen Tätigkeit vertrat er eine synthetische Sichtweise der Natur, die die alten aristotelischen und neuplatonischen Traditionen mit den neuen Erkenntnissen der experimentellen Naturforschung verband. Seine wissenschaftliche Arbeit war geprägt von einem tiefen Interesse an der Materie, ihren Veränderungen und den zugrunde liegenden Prinzipien – Themen, die zentral für die Chemie waren.
Besonders bemerkenswert ist Salas Werk De natura et causis corporum (Über die Natur und Ursachen der Körper), in dem er sich mit den Eigenschaften von Stoffen, deren Wechselwirkungen und den Prozessen der Umwandlung beschäftigt. Er untersuchte Phänomene wie Verbrennung, Verwitterung und metallurgische Verfahren und trug somit dazu bei, die alchemistische Praxis in eine systematischere, naturwissenschaftlich fundierte Richtung zu lenken.
Sala war ein Befürworter der experimentellen Methode, wenngleich er sie nicht als alleinige Grundlage der Erkenntnis ansah. Er betonte die Notwendigkeit von Beobachtung und Versuch, kombiniert mit einer philosophischen Reflexion über die Natur. Diese Haltung war ein wichtiger Schritt hin zu einer wissenschaftlichen Chemie, die sich von der rein spekulativen Alchemie löste und sich auf die systematische Erforschung von Stoffen und Reaktionen konzentrierte.
Zudem war Sala ein Verfechter der Idee, dass die Natur durch vernünftige Gesetze gesteuert wird – ein Gedanke, der später von den Pionieren der modernen Naturwissenschaft wie Galilei und Newton weiterentwickelt wurde. In diesem Sinne sah er die Chemie nicht als bloße Handwerkskunst, sondern als eine Wissenschaft, die zur Erkenntnis der göttlichen Ordnung beitragen konnte und förderte die Idee, dass die Natur durch sorgfältige Beobachtung und rationale Analyse verstanden werden kann.
Insgesamt bleibt Angelus Sala als eine Brückenfigur zwischen der alchemistischen Tradition und der entstehenden modernen Chemie. Sein Werk ist ein Beispiel dafür, wie die Naturwissenschaften im Zeitalter der Renaissance und des Barock durch die Verbindung von Philosophie, Theologie und experimenteller Forschung ihre Grundlagen erhielten.
[Autor: Julia Wembacher, besser als jede KI*]
Der Hochschulinformationstag an der C.v.O. Universität Oldenburg
Du überlegst, ob ein und welches Studium das Richtige für dich ist?
Egal, ob du noch zur Schule gehst, gerade einen Freiwilligendienst absolvierst, im Ausland warst, bereits arbeitest oder einfach noch unschlüssig bist – beim hit bist du genau richtig! Komm am 19. Juni vorbei und find's raus!
- Auf dem hit sind Studierende und Lehrende aller Bachelor- und Staatsexamenstudiengänge vertreten. Sprich sie einfach an!
- Schau dir vorab schon einmal das breite Spektrum an Studienmöglichkeiten an, das dir die Uni Oldenburg bietet und komme ins Gespräch mit der Zentralen Studien- und Karriereberatung oder dem International Office.
- Lerne den Campus und die Stadt Oldenburg kennen - es gibt viele Möglichkeiten, das Studium auch außerhalb der Vorlesungen zu erleben.
- Informiere dich zum Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahr (FWJ) an der C.v.O. Universität Oldenburg oder über weitere (Ausbildungs-)Möglichkeiten beim Infostand der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven.
Mehr über die Angebote und das Programm im Rahmen des Hochschulinformationtags findest du hier: https://uol.de/hit
Übrigens:
Hier findest du ein Schreiben von der Zentralen Studien- und Karriereberatung der Universität Oldenburg, welches du deiner Schule vorlegen kannst, um dich für den Besuch des hit freistellen zu lassen.
Vergangene Veranstaltungen
Angelus-Sala-Preis, 2024
Das Institut für Chemie zeichnet jährlich Schüler*innen aus dem Umland mit dem Angelus-Sala-Preis aus, die in der 10. Klasse herausragende schulische Leistungen im Fach Chemie erbracht haben.
Neben der Preisverleihung gibt es in dieser Veranstaltung auch alle Infos zum Chemiestudium heute an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.