Kontakt

Studienleitung:

+49 (0)441 798-4192

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:

+49 (0)441 798-4221

Studentische Hilfskraft:

 

Beteiligte Partner*innen

Department für Psychologie, Psychologische Methodenlehre und Statistik

Prof. Dr. Andrea Hildebrandt

Universitätsklinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Prof. Dr. med. Maximilian Bockhorn

Dr. med. Pia Fleissner

Universitätsklinik für Innere Medizin – Onkologie

Prof. Dr. med. Frank Griesinger

Dr. Julia Roeper

 

ExpOnko

Gemeinsam zu besseren Entscheidungen

Studie ExpOnko für Patient*innen mit einer Krebserkrankung und ihre Angehörigen

Ziel der Studie:

Mit der Studie ExpOnko möchten wir untersuchen, welche persönlichen und sozialen Aspekte im Leben von Krebspatient*innen und ihren Angehörigen eine Rolle spielen. Wir möchten auch herausfinden, wie diese Faktoren besser in Entscheidungen rund um die Behandlung einbezogen werden können. Damit möchten wir eine personenzentrierte, individualisierte Versorgung stärken.

Die ExpOnko Studie ist Teil des INGVER-STAR Projektes und wird in enger Kooperation zwischen dem Pius Hospital Oldenburg, dem Klinikum Oldenburg und dem Department Psychologie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg durchgeführt.

In ExpOnko betrachten wir den gesamten Versorgungsprozess von der Akuttherapie bis zur Nachsorge von Krebserkrankten und beziehen Angehörige gleichwertig ein. 

Wir suchen Sie!

  • Personen, die aktuell eine Lungenkrebs und/oder Darmkrebsdiagnose haben
  • Sorgende Angehörige/Kontaktperson von Personen mit einer Krebserkrankung 

zur Teilnahme an 

  • Einem partizipativen Beirat
  • Einer Online-Befragung
  • Interviews und Gruppendiskussionen

Melden Sie sich bei Interesse gerne bei uns!

Die ExpOnko Studie umfasst 3 Phasen:

1. Wir untersuchen psycho-soziale Schutz- und Risikofaktoren.

Eine Krebserkrankung betrifft nicht nur die medizinische Ebene, sondern auch das soziale Umfeld. Sie kann zu psychischer Belastung führen und den Alltag von Patient*innen und Angehörigen stark beeinflussen.

Faktoren wie soziale Unterstützung, Belastung, Stress oder Lebensstil haben zum Beispiel Einfluss auf den Verlauf einer Krebserkrankung, den Therapieerfolg von Patient*innen oder die Lebensqualität von Angehörigen. Diese Faktoren nennen wir auch „psycho-soziales Exposom“. In klinischen Entscheidungsprozessen (zum Beispiel bei Therapieentscheidungen) werden diese Faktoren bislang jedoch oft nicht systematisch berücksichtigt.

Ziel dieser ersten Phase ist die systematische Erfassung von psycho-sozialen Risiko- und Schutzfaktoren wie soziale Unterstützung, psychosoziale Belastung, Stress, Lebensstilfaktoren und Versorgungsbedarfen von Personen mit einer Krebserkrankung und ihren Angehörigen. 

Dazu haben wir folgende Schritte geplant: 

  • Patient*innen und Angehörige füllen 3 Fragebögen (online oder per Post, jeweils ca. 20 Minuten) innerhalb von 6 Monte aus. Den ersten Fragebogen füllen Sie direkt nach Ihrer Einwilligung in die Studie aus, den zweiten Fragebogen nach 3 Monaten, den dritten Fragebogen nach 6 Monaten.
  • Zwischen dem ersten und zweiten Fragebogen können Sie an einer Alltagsmessung teilnehmen. Dafür erhalten Sie dreimal täglich einen sehr kurzen Fragebogen (jeweils 5 bis 8 Minuten) auf Ihr Smartphone.

     

2. Wir möchten wissen, wie psycho-soziale Schutz- und Risikofaktoren in Therapieentscheidungen einbezogen werden.

Im zweiten Projektabschnitt untersuchen wir, wie psychosoziale Faktoren in der klinischen Praxis berücksichtigt werden und wie sie künftig strukturierter in Entscheidungsprozesse einfließen können.

Ziel dieser zweiten Phase ist die Entwicklung einer Strategie, um psycho-soziale Schutz- und Risikofaktoren künftig systematisch in Diskussionen in Tumorboards, Patient*innengesprächen und Therapieempfehlungen zu berücksichtigen.

Dazu haben wir folgende Schritte geplant:

  • Wir untersuchen, wie psycho-soziale Faktoren in der Patient*innendokumentation dokumentiert sind. 
  • Wir beobachten Entscheidungsprozesse in Tumorkonferenzen (sog. multidisziplinäre Tumorboards).
  • Wir führen Fokusgruppen (Gruppendiskussionen) mit Ärzt*innen, Patient*innen und Angehörigen durch.
  • Wir entwickeln Leitfäden und Schulungskonzepte.

 

3. Wir bekommen Einblicke in die psychoonkologische Versorgung in der Weser-Ems-Region.

Im dritten Schritt wird die psychoonkologische Versorgungslandschaft im Einzugsgebiet der Universitätsmedizin Oldenburg untersucht. 

Ziel dieser dritten Phase ist die Entwicklung von Strategien zur besseren Vernetzung psychoonkologischer Angebote mit den Strukturen der Universitätsmedizin Oldenburg.

Dazu haben wir folgende Schritte geplant:

  • Wir befragen Psychoonkolog*innen und Beratende in der Region.
  • Wir führen Interviews mit Patient*innen und Angehörigen durch.
  • Wir laden Psychoonkolog*innen und Beratende zu Workshops ein um gemeinsam aktuelle Herausforderungen und Bedarfe zu diskutieren.

Wichtig zu wissen:

  • Die Teilnahme an allen Studienteilen ist freiwillig.
  • Ein Abbruch ist jederzeit und ohne Angabe von Gründen möglich.
  • Ihre Daten werden vertraulich behandelt. 
    Es erfolgt keine Weitergabe an Dritte (auch nicht an Ihre Behandler*innen).

(Stand: 10.03.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p118160
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