Navigation

Kontakt

Sprecher

PD Dr. Ulf Günther

Prof. Dr. med. Rainer Röhrig

Koordination

Dr. Insa Seeger

+49 (0)441 798 4430

Postanschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften
Oldenburger Forschungsnetzwerk Notfall- und Intensivmedizin
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fördert das Forschungsvorhaben „ILEG"

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fördert das Forschungsvorhaben „ILEG - Inanspruchnahme, Leistungen und Effekte des Gemeindenotfallsanitäters“ mit 1,1 Mio. Euro. Ab dem 01.07.2020 wird für zweieinhalb Jahre intensiv untersucht, wie sich das Gemeindenotfallsanitäter-Projekt in der Praxis bewährt. An dem Forschungsvorhaben sind auch die Universitäten Aachen, Maastricht und Magdeburg beteiligt.

Es ist vorgesehen, neben den Gemeindenotfallsanitäter-Protokollen auch Leitstellen-, Rettungsdienst- und Notaufnahmeregisterdaten auszuwerten. Zusätzlich sind Patienten- und Hausarztbefragungen vorgesehen. Ziel ist es, die Veränderungen der Inanspruchnahme von Rettungsdienst und Notaufnahmen durch den Einsatz von Gemeindenotfallsanitätern darzustellen. Darüber hinaus wird die weiterführende Versorgung der Patienten abgebildet und gleichzeitig werden Daten zur Sicherheit und Versorgungsqualität erhoben und bewertet.

Auftaktveranstaltung des Oldenburger Forschungsnetzwerks Notfall- und Intensivmedizin

Am 14.03.2019 fand die Auftaktveranstaltung des Oldenburger Forschungsnetzwerks Notfall- und Intensivmedizin in der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg statt, an der mehr als 40 Akteure aus dem Rettungsdienst, der klinischen Notfall- und Intensivmedizin, der Intensivpflege, den Bildungseinrichtungen und der Wissenschaft teilnahmen.

Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung des Forschungsnetzwerkes durch die Sprecher Prof. Dr. med. Andreas Weyland und Prof. Dr. med. Rainer Röhrig wurden im Rahmen von Impulsvorträgen bereits laufende Projekte und Forschungsergebnisse vorgestellt:

  • Das Konzept des Gemeinde-Notfallsanitäters: Stefan Thate, Leiter Rettungsdienst Stadt Oldenburg
  • 116117: Telemedizinische Unterstützung des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes: Nils Jacobsen, stellvertretender Leiter Telemedizinzentrum, Universitätsklinik für Anästhesie (AINS), Klinikum Oldenburg
  • Nationales Notaufnahmeregister AKTIN – Umsetzung und erste Ergebnisse aus Sicht einer Modellklinik: Kirsten Habbinga, Leitende Ärztin Aufnahmezentrum Pius-Hospital Oldenburg
  • Vorstellung Traumanetzwerk Oldenburg-Ostfriesland: PD Dr. med. Oliver Pieske, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, orthopädische Chirurgie und Sporttraumatologie, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg
  • Neurologische Beatmungsmedizin in Deutschland – aktuelle Ergebnisse aus der Versorgungsforschung und Ausblick: Dr. med. Martin Groß, Chefarzt der Klinik für Neurologische Intensivmedizin und Frührehabilitation, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg

Anschließend wurden in Fokusgruppen mögliche gemeinsame Forschungsfragen entwickelt, die Unterstützungsmöglichkeiten bei Forschungsvorhaben dargestellt und über Kooperationsmöglichkeiten in der Aus-, Fort- und Weiterbildung diskutiert.

Treffen mit Vertretern der Hanzehogeschool Groningen und anderen Akteuren der Notfall- und Rettungsmedizin

Das Department für Versorgungsforschung an der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg und die Aletta Jacobs School of Public Health aus Groningen haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam das Cross-Border Institute of Healthcare Systems and Prevention zu gründen und zu etablieren. Beide Institutionen messen der grenzüberschreitenden Forschung eine große Bedeutung bei, da sie davon überzeugt sind, dass durch Vernetzung, Kooperation und Austausch die Gesundheitsversorgung in der Grenzregion verbessert werden kann.

Daher fand Mitte September ein Treffen von Vertretern des Oldenburger Forschungsnetzwerk für Notfall- und Intensivmedizin, der Hanzehogeschool Groningen sowie Akteuren der Notfall- und Rettungsmedizin in Groningen statt, um gemeinsam Forschungsfragen zu entwickeln und Projekte im Bereich der Notfallrettung und Heimbeatmung zu initiieren.

Webjgmaster7c (petr0na.7swilts@uol.dem6) (Stand: 21.08.2020)