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Sprecher

Dr. Insa Seeger

PD Dr. Ulf Günther

Koordination

Dr. Insa Seeger

+49 (0)441 798 4430

Postanschrift

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften
Oldenburger Forschungsnetzwerk Notfall- und Intensivmedizin
Ammerländer Heerstr. 114-118
26129 Oldenburg

Aktuelles & Veranstaltungen

November 2022: DIVI Forschungsförderpreis Patientensicherheit geht nach Oldenburg

Der diesjährige Forschungsförderpreis der DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) geht nach Oldenburg! Der von PD Dr. med. Ulf Günther eingereichte Projektantrag „Delir-Screening mit Androider Roboter-Patientin (APR)” hat die Jury überzeugt. Gemeinsam mit der Abteilung Assistenzsysteme und Medizintechnik (Department für Versorgungsforschung) und der Pflegedirektion des Klinikums Oldenburg wurde untersucht, ob mithilfe einer APR eine standardisierte Delir-Screening-Schulung für intensivmedizinisches Personal möglich ist.

Mehr dazu: DIVI und Philips zeichnen neuen Ansatz für Delir-Assessment-Schulung aus: Forschungsförderpreis Patientensicherheit für Androide Roboter-Patientin

November 2022: Oldenburger Notfallsymposium

Vortrag „Sektorenübergreifende Konzepte – Gemeindenotfallsanitäter oder doch 116117?“; 13. Oldenburger Notfallsymposium, Oldenburg

November 2022: Symposium Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Niedersachsen/Bremen

Vortrag 1: „Inanspruchnahme der Notfallversorgung im Nordwesten Deutschlands - Unterschiede nach Alter, Geschlecht, Bildung und medizinisch-pflegerischer Tätigkeit“.

Vortrag 2: „Minensucher – Der Gemeindenotfallsanitäter“.

Symposium Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Landesverband Niedersachsen/Bremen, BremenSymposium Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Landesverband Niedersachsen/Bremen, Bremen

Oktober 2022: Kongress für Versorgungsforschung

Vortrag „Inanspruchnahme der Notfallversorgung im Nordwesten Deutschlands - Unterschiede nach Alter, Geschlecht, Bildung und medizinisch-pflegerischer Tätigkeit“. 21. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung, Potsdam

September 2022: ARLT-Symposium Österreich

Vortrag „Gemeindenotfallsanitäter – ein innovatives Einsatzmittel in der Notfallrettung“. Arlt-Symposium FH St. Pölten, Österreich (online)

September 2022: Gerontologie und Geriatrie Kongress

Vortrag „Versorgung älterer Patienten durch Gemeindenotfallsanitäter”. Gerontologie und Geriatrie Kongress, Frankfurt

September 2022: Hauptstadtkongress DGAI

Vortrag „Ambulante Notfallversorgung in Deutschland – verloren zwischen den Sektoren… und wie Gemeindenotfallsanitäter zur Entlastung der Notfallressourcen beitragen können“. 24. Hauptstadtkongress der DGAI für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Berlin

September 2022: AG Versorgungsstrategie Schleswig-Holstein

Impuls-Vortrag „Gemeindenotfallsanitäter – Umsetzung und Erfahrungen“. AG Versorgungsstrategie Rettungsdienstträger Schleswig-Holstein, Neumünster

Mai 2022: Symposium Leitstelle aktuell

Vortrag „Besuch mich mal” Niederschwellige Notfälle – (nicht) unser Problem? Auswertung von Leitstellendaten. 9. Symposium Leitstelle aktuell, Bremerhaven

April 2022: Notfallsymposium der AGNN

Vortrag „Besuch mich mal” Niederschwellige Notfälle – (nicht) unser Problem? Auswertung von Leitstellendaten. 13. Notfallsymposium der AGNN (NOSTRA), Lübeck-Travemünde

September 2021: Parlamentarischer Abend Universitätsmedizin Oldenburg in Hannover

Einen Vortrag „Gemeinde-Notfallsanitäter (GNotSan) im Nordwesten - Innovation! Aufgaben, Effekte?“ vor den Landtagsabgeordneten hielt PD Dr. Ulf Günther beim Parlamentarischen Abend der Universitätsmedizin Oldenburg in Hannover. Darüber berichtet auch die Nordwest-Zeitung. „Über das hohe Niveau der Forschung an der EMS berichteten neben Ulf Günther (OFNI) auch Prof. Karsten Witt, Prof. Thomas Büttner (Neurologie), Prof. Tania Zieschang (Geriatrie) und Prof. Björn Poppe (Medizinische Strahlenphysik). Zwei Beispiele: Erfolgreich werde der Gemeinde-Notfallsanitäter eingesetzt – mit dem Ziel, die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu entlasten. Und ein Netzwerk von 181 Kliniken sorge dafür, dass nach einem Schlaganfall die Patienten im Nordwesten schneller in eine Klinik eingeliefert werden als im Rest der Republik.”

September 2021: Klausurtagung Landesausschuss Rettungsdienst

Vortrag „Gemeindenotfallsanitäter“ Klausurtagung Landesausschuss Rettungsdienst, Bad Nenndorf

April 2021: Vortrag Deutsche Gesellschaft für Rettungswissenschaften

Vortrag „Gemeindenotfallsanitäter - ein innovatives Konzept in der Notfallrettung“. 1. Forum Rettungswissenschaften, Gesellschaft zu Förderung der Wissenschaft im Rettungsdienst e.V. (online)

September 2020: Vortrag Universitätsgesellschaft Oldenburg

Vortrag „Ambulante Notfallversorgung in Deutschland – verloren zwischen den Sektoren“, Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V., Oldenburg

September 2020: Parlamentarischer Abend Universitätsmedizin Oldenburg in Hannover

Führende Vertreter der Universität Oldenburg mahnten beim "Parlamentarischen Abend" in Hannover die Einhaltung der Zusagen für den Ausbau der „European Medical School Oldenburg-Groningen“ (EMS) an.

Durch die Aufstockung der Medizin-Studienplätze an der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften werden dringend weitere Forschungs- und Lehrflächen für die akademische Ausbildung der zukünftigen Ärztinnen und Ärzte benötigt -  aber auch im Bereich der Forschung. Dies trifft ebenfalls auf den Bereich der Notfall- und Intensivmedizin zu. Daher berichtete Dr. Insa Seeger den Landtagsabgeordneten in einem kurzen Statement über die Notwendigkeit weiterer Infrastruktur für Lehre und Forschung. 

August 2020: Auftaktworkshop für das Projekt ILEG

  • Am 28.08.2020 fand der Auftaktworkshop für das Projekt ILEG statt. Aufgrund der coronabedingten Situation wurde die Veranstaltung als Onlineformat durchgeführt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Oldenburg, Aachen, Magdeburg und Maastricht stellten den beteiligten Akteuren aus den Leitstellen, Rettungsdiensten und Krankenhäusern ihre jeweiligen Projektbeiträge und die dafür erforderlichen Daten vor. Weiterhin wurde über den aktuellen Stand sowie über zukünftige Aufgaben diskutiert.

April 2020: Unbürokratische Hilfe

Der Beginn der Coronakrise Mitte März stellte auch die Oldenburger Feuerwehr plötzlich vor zahlreiche Herausforderungen. Die Universität half aus – mit einem IT-System, benötigtem Material und mit Personal.

Als „ernste Lage ohne Erfahrungswerte“ – so stellte sich die Situation Mitte März für Stefan Thate, Leiter des Rettungsdienstes der Berufsfeuerwehr der Stadt Oldenburg, dar. Die Zahl der Infizierten mit dem neuen Coronavirus stieg auch in Deutschland plötzlich stark an. „Die Bilder und Hintergrundberichte aus Bergamo und Straßburg haben uns klargemacht, dass die Lage auch bei uns schwierig werden könnte“, berichtet Thate. Zu diesem Zeitpunkt sei es darum gegangen, sich in Oldenburg und Umgebung möglichst schnell darauf vorzubereiten, auch größere Zahlen von Erkrankten versorgen zu können. 

Rasch war klar: Für diese Aufgabe reichten die normalen Kapazitäten des Rettungsdienstes nicht aus. „Wir brauchten sofort eine besondere Aufbauorganisation und zusätzliche Ressourcen, etwa Unterstützung, um Schutzkleidung und andere medizinische Produkte zu beschaffen oder um die Zahl der benötigten Krankenhausbetten besser prognostizieren zu können“, sagt Thate. Als Mitbegründer des Oldenburger Forschungsnetzwerks für Notfall- und Intensivmedizin (OFNI), einem Verbund aus Forschungseinrichtungen und Partnern aus der Praxis, wusste der Einsatzleiter, wo er für diese Aufgaben zusätzliche Hilfe bekommen konnte: an der Universität.

"Viele Menschen haben unkompliziert zusammengearbeitet"

Dort traf er auf große Hilfsbereitschaft: Die Uni unterstützte mit vorrätiger Schutzkleidung und Labormaterial, der Innnovation(s)campus der Innovativen Hochschule Jade Oldenburg! (IHJO) stellte mit 3D-Druckern Adapter für Atemschutzmasken her. Robert Hentschke von der universitären Arbeitssicherheit und Manuel Karczmarzyk vom Center für Lebenslanges Lernen (C3L) waren immer ansprechbar. „Viele Menschen haben unkompliziert mit uns zusammengearbeitet und uns auf vielfältige Weise unterstützt. Dafür möchte ich allen Beteiligten ein großes Dankeschön aussprechen“, freut sich Thate.

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Februar 2020: Wissenschaftliche Arbeitstage Notfallmedizin

Vortrag „Der Gemeindenotfallsanitäter – eine sinnvolle Ressource für das Gesamtsystem Rettungsdienst?“ 16. Wissenschaftliche Arbeitstage Notfallmedizin der DGAI, Kiel

Dezember 2019: Vortrag Norddeutsche Anästhesietage (NAT)

Vortrag „Gemeindenotfallsanitäter - Auswirkungen und Charakteristika eines innovativen Einsatzmittels in der Notfallversorgung“. 32. Norddeutsche Anästhesietage Hamburg, organisiert vom Berufsverband Deutscher Anästhesisten.

November 2019: Vortrag DGINA-Kongress

Vortrag „Gemeindenotfallsanitäter – Ein innovatives Einsatzmittel in der Notfallrettung“. 14. Jahrestagung Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA), Bremen

August 2019: Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fördert das Forschungsvorhaben „ILEG"

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fördert das Forschungsvorhaben „ILEG - Inanspruchnahme, Leistungen und Effekte des Gemeindenotfallsanitäters“ mit 1,1 Mio. Euro. Ab dem 01.07.2020 wird für zweieinhalb Jahre intensiv untersucht, wie sich das Gemeindenotfallsanitäter-Projekt in der Praxis bewährt. An dem Forschungsvorhaben sind auch die Universitäten Aachen, Maastricht und Magdeburg beteiligt.

Es ist vorgesehen, neben den Gemeindenotfallsanitäter-Protokollen auch Leitstellen-, Rettungsdienst- und Notaufnahmeregisterdaten auszuwerten. Zusätzlich sind Patienten- und Hausarztbefragungen vorgesehen. Ziel ist es, die Veränderungen der Inanspruchnahme von Rettungsdienst und Notaufnahmen durch den Einsatz von Gemeindenotfallsanitätern darzustellen. Darüber hinaus wird die weiterführende Versorgung der Patienten abgebildet und gleichzeitig werden Daten zur Sicherheit und Versorgungsqualität erhoben und bewertet.

September 2019: Treffen mit Vertretern der Hanzehogeschool Groningen und anderen Akteuren der Notfall- und Rettungsmedizin

Das Department für Versorgungsforschung an der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg und die Aletta Jacobs School of Public Health aus Groningen haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam das Cross-Border Institute of Healthcare Systems and Prevention zu gründen und zu etablieren. Beide Institutionen messen der grenzüberschreitenden Forschung eine große Bedeutung bei, da sie davon überzeugt sind, dass durch Vernetzung, Kooperation und Austausch die Gesundheitsversorgung in der Grenzregion verbessert werden kann.

Daher fand Mitte September ein Treffen von Vertretern des Oldenburger Forschungsnetzwerk für Notfall- und Intensivmedizin, der Hanzehogeschool Groningen sowie Akteuren der Notfall- und Rettungsmedizin in Groningen statt, um gemeinsam Forschungsfragen zu entwickeln und Projekte im Bereich der Notfallrettung und Heimbeatmung zu initiieren.

März 2019: Auftaktveranstaltung des Oldenburger Forschungsnetzwerks Notfall- und Intensivmedizin

Am 14.03.2019 fand die Auftaktveranstaltung des Oldenburger Forschungsnetzwerks Notfall- und Intensivmedizin in der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg statt, an der mehr als 40 Akteure aus dem Rettungsdienst, der klinischen Notfall- und Intensivmedizin, der Intensivpflege, den Bildungseinrichtungen und der Wissenschaft teilnahmen.

Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung des Forschungsnetzwerkes durch die Sprecher Prof. Dr. med. Andreas Weyland und Prof. Dr. med. Rainer Röhrig wurden im Rahmen von Impulsvorträgen bereits laufende Projekte und Forschungsergebnisse vorgestellt:

  • Das Konzept des Gemeinde-Notfallsanitäters: Stefan Thate, Leiter Rettungsdienst Stadt Oldenburg
  • 116117: Telemedizinische Unterstützung des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes: Nils Jacobsen, stellvertretender Leiter Telemedizinzentrum, Universitätsklinik für Anästhesie (AINS), Klinikum Oldenburg
  • Nationales Notaufnahmeregister AKTIN – Umsetzung und erste Ergebnisse aus Sicht einer Modellklinik: Kirsten Habbinga, Leitende Ärztin Aufnahmezentrum Pius-Hospital Oldenburg
  • Vorstellung Traumanetzwerk Oldenburg-Ostfriesland: PD Dr. med. Oliver Pieske, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, orthopädische Chirurgie und Sporttraumatologie, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg
  • Neurologische Beatmungsmedizin in Deutschland – aktuelle Ergebnisse aus der Versorgungsforschung und Ausblick: Dr. med. Martin Groß, Chefarzt der Klinik für Neurologische Intensivmedizin und Frührehabilitation, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg

Anschließend wurden in Fokusgruppen mögliche gemeinsame Forschungsfragen entwickelt, die Unterstützungsmöglichkeiten bei Forschungsvorhaben dargestellt und über Kooperationsmöglichkeiten in der Aus-, Fort- und Weiterbildung diskutiert.

(Stand: 20.12.2022)