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Tierpfleger/in

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Klaus Hübel​​​​​​​

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Rennmaus

Tierpfleger/in

Der Beruf des/der Tierpflegers/in steht bei vielen Jugendlichen auf der Liste mit Traumberufen ganz weit oben. Denn das Wesentliche dieser Tätigkeit ist der intensive Umgang mit Tieren. Dabei besteht der Berufsalltag nicht nur aus Streicheleinheiten, sondern ist mit verantwortungsvollen Aufgaben verbunden. Denn Tierpfleger gewährleisten mit ihrem Fachwissen einen artgerechten und gewissenhaften Umgang mit Tieren.

Ein/e Tierpfleger/in kann sich auf drei verschiedene Bereiche spezialisieren. Die Universität Oldenburg bildet Tierpfleger/innen in der Fachrichtung "Forschung und Klinik" aus. Diese Tierpfleger/innen bilden ein wichtiges Glied in der tierexperimentellen Forschung zum Wohle von Mensch und Tier. 

Was macht eigentlich ein/e Tierpfleger/in?

Bei Ihrer Ausbildung zum/r Tierpfleger/in Fachrichtung Forschung und Klinik lernen Sie:

  • die artgerechte Haltung und Versorgung der für die Forschung gehaltenen Tiere
  • die Reinigung der Tierunterkünfte und -räume auf Basis des Hygienemanagements
  • Wissen zu Verhalten, Systematik, Anatomie und Physiologie der einzelnen Tiergruppen
  • Zucht und Aufzucht der Tiere
  • das Assistieren bei Behandlungen und kleinen Eingriffen
  • die Organisation von Tiertransporten
  • Datenerfassung mit Computersoftware

Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Der Berufsschulunterricht findet einmal wöchentlich an der Justus-von-Liebig-Schule in Hannover statt.

Im Laufe der Ausbildung werden drei Abteilungen durchlaufen (Nagerhaltung, Vogelhaltung, hoch steriler Bereich). Zusätzlich werden im zweiten Lehrjahr verschiedene mehrwöchige externe Praktika absolviert (z.B. bei einem Tierarzt), um auch mit anderen an der Universität Oldenburg nicht gehaltenen Tierarten zu arbeiten.

Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Formale Voraussetzung für die Ausbildung zum Tierpfleger/in Fachrichtung Forschung und Klinik ist ein guter Hauptschulabschluss. Sie sollten den Willen zum verantwortungsbewussten Umgang mit Tieren, Tierliebe, sowie Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit bei der Ausübung des Berufes mitbringen. Außerdem sollten Sie die Bereitschaft haben, sich umfangreiches theoretisches Wissen zu Ihrem Fachgebiet anzueignen.

Wer bildet mich aus?

Die Ausbildungsleitung liegt derzeit bei Tierpflegemeister Klaus Hübel. Darüber hinaus sind noch weitere TierpflegerInnen an der praktischen Ausbildung beteiligt, da unsere Auszubildenden verschiedene Abteilungen durchlaufen.

Wo finde ich weitere Infos zu diesem Beruf?

Falls der Beruf des Tierpflegers/ der Tierpflegerin Ihr Interesse geweckt hat, gibt es hier noch einige Adressen für weitere Nachforschungen.

Die IGTP ist ein Zusammenschluss der in der Forschung arbeitenden Tierpfleger, von diesem Verband aus werden Fortbildungen organisiert und aktuelle Stellenangebote veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Arbeitsagentur zu dem Beruf des Tierpflegers.

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Webmasterk3ljl (angelika.muelb+/lerrmtjn@uol.de) (Stand: 07.11.2019)