Lebenslang lernen an der Universität Oldenburg – die Historie

In der heutigen Form gibt es das C3L – Center für lebenslanges Lernen seit 20 Jahren. Doch die Wurzeln reichen bis ins Gründungsjahr der Universität Oldenburg: Bereits 1974 startete die Kontaktstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung – Erwachsenenbildung gehörte von Beginn an zur DNA der Reformuniversität. 
In den folgenden fünf Jahrzehnten öffnet sich die Hochschule auf vielen Wegen für nichttraditionelle Studierende. Bildungsangebote werden entwickelt, wo ein gesellschaftlicher Bedarf entsteht: Hilfen für Aidserkrankte und Integration von Aussiedlern, Digitalisierung und Gleichstellung, Ökologie und Pflege. Auch bei der Erforschung neuer Lernformate ist die Universität Oldenburg ein bundesweiter Vorreiter – das E-Learning gibt es bereits in den 90er Jahren. 
Bei der Gründung des C3L 2006 werden das Fernstudienzentrum (ZEF) und das Center for Distributed E-Learning (CeDeL) integriert, das Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) folgt. Mit diesen Einrichtungen fließen vielfältige Projekte und Forschungsansätze zusammen. Sie verbindet die Idee, möglichst vielen Menschen einen Zugang zu wissenschaftlich fundierter Bildung eröffnen. 

Die Meilensteine der wissenschaftlichen Weiterbildung


Gründung der Kontaktstelle für wissenschaftliche Weiterbildung, dem späteren Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW)

Ein Projekt zur „Befähigungsprüfung zum Hochschulstudium ohne Abitur“ beginnt und etabliert die sogenannte Z-Prüfung. Im Jahr 2024 wird die 5.000ste Prüfung am C3L abgenommen  

Gründung des Fernstudienzentrums (ZEF), das Studierende der Fernhochschule vor Ort unterstützt

Das Gasthörstudium startet mit dem ersten Programm des „Studium Generale“
Weiterbildung von Absolvent*innen von Fachhochschulen, daraus entwickelt sich das renommierte Forum Rohrleitungsbau der Jade Hochschule

Mit Familientherapie startet das erste psychosoziale Programm, es folgen Angebote für Supervision, Mediation sowie für Systemische Beratung und Therapie 

Weiterbildungen zur Eingliederung von Aussiedler*innen sowie für Sozialpädagogische Fachkräfte im Aids-Bereich. Es folgen Angebote etwa für Arbeitslose und Kulturschaffende 

Das Kontaktstudium Ökologie nimmt erste Teilnehmende auf

Beginn der Kooperation mit der Seniorenacademie Rijksuniversiteit Groningen, viel beachtet wird 1997 ein Seminar mit ehemaligen Kriegsgegnern 

Studienvorbereitung für Grundwehrdienst- und Zivildienstleistende 

Das Kontaktstudium Qigong beginnt

In den 90er Jahren gibt es mehrere hundert Seminarkurse in Kooperation mit Einrichtungen der Erwachsenenbildung in der Weser-Ems-Region – ein jährlicher Katalog mit Angeboten erscheint

Start des Kontaktstudiums für Frauen in Führungspositionen

Die psychotherapeutische Ausbildung, die zur Approbation führt, erhält die staatliche Zulassung

Gründung des Center for distributed E-Learning (CeDeL)

„Mit der Gründung des CeDeL haben wir eine Tür zu einem Bereich aufgestoßen, dessen Ausmaß für viele erst in einigen Jahren sichtbar 
werden wird."
Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch, damaliger Universitätspräsident, zu E-Learning und Studiengängen für Berufstätige im Jahr 2001
 

Die Universität Oldenburg etabliert mit der University of Maryland einen Master of Distance Education, der mit herausragenden Awards gewürdigt wird 

Die Institutsambulanz für tiefenpsychologisch fundierte Therapie wird eröffnet, was die Versorgung mit Therapieplätzen in der Region deutlich verbessert

2003 Mit dem MBA Bildungsmanagement startet eines der bundesweit ersten berufsbegleitenden Masterstudiengänge. Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Business Administration beginnt mit dem Pilotmodul „Produktion“.

„Ein bedeutender Teil der Zukunft der Universitäten liegt in der Organisation weiterbildender internetgestützter Studiengänge." 
Prof. Dr. Anke Hanft, C3L-Co-Gründungsdirektorin, im Jahr 2001
 

Start der KinderUni mit acht Vorlesungen, die von 1600 Kindern besucht werden – 2019 wird bei der 100. Vorlesung das 80.000ste Kind begrüßt. 
Spitzensportler*innen starten in einem auf sie zugeschnittenen BWL-Bachelorstudiengang

Projekt zur Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge startet
Das Windstudium beginnt bei ForWind und wechselt später zum C3L

Gründung des C3L – Center für lebenslanges Lernen. ZEF und CeDeL werden integriert, das ZWW folgt 

Die beiden berufsbegleitenden Masterstudiengänge Informationsrecht und Innovationsmanagement nehmen erste Studierende auf, es folgt ein Masterprogramm Risikomanagement

Beginn des bundesweiten Programms „Aufstieg durch Bildung“, das durch eine Studie der Uni Oldenburg angestoßen wurde. Es verknüpft berufliche und akademische Bildung und entwickelt digitale Formate

Aufbau berufsbegleitender Weiterbildungen für Pflege und Gesundheit

Im Pandemie-Lockdown stellt das C3L seine Programme auf Online-Lehre um

Im neuen Weiterbildungsbereich Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit startet ein Programm für Wasserstoff

Innerhalb des Forschungsprogramms „Transformation des Energiesystems Niedersachen“ (TEN.efzn) entwickelt das C3L mit dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen EFZN eine neue Weiterbildungseinrichtung 

(Stand: 16.03.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p98583
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