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Leitung

Prof. Dr. Michael Sommer

Team

Dr. 2/pAntrqonf4ie3gy5tta dlCastieazillour (anta5conietg1ltavx.camcstiel5r/tlo1wld7@unz8lji-dn/1old1tienbylurg.de)

Georg Müller (ge1uorg.xhvfmueller@uol.dewiw)

Ann-Christine Sander

Peter Freiherr von Danckelman

Termine der Alten Geschichte

Panel-Diskussion und Weihnachtsfeier der Abteilung für Alte Geschichte
17.12.2019: Panel ab 18.00 Uhr c.t., Raum A11 0-018 (Uni. Oldenburg)
Weihnachtsfeier ab 20.00 Uhr

Markus Sachs:
„Antiker Unternehmergeist? Betriebswirtschaftliches Denken und Handeln im alten Rom“
07.01.2020, 18.00 Uhr c.t., Raum A11 0-018 (Uni Oldenburg)

 

Abstract:

Die Debatte zur Wirtschaft des antiken Roms wird weiter stark von Diskussionen zu volkswirtschaftlichen Aspekten beherrscht. Dagegen existiert keine ausreichende Analyse des betriebswirtschaftlichen Denkens und entsprechender Praktiken im Wirtschaftshandeln des Einzelnen. Der Vortrag bietet einen neuen Blick auf das tägliche betriebswirtschaftliche Denken und Handeln eines einzelnen Akteurs, definiert die relevanten betriebswirtschaftlichen Kompetenzbereiche und umreißt das Spektrum der zu klärenden Fragestellungen. Dabei wird der Fokus speziell auf die Frage nach der Anwendbarkeit des Begriffes Unternehmertum für das antike Rom gelegt.

Prof. Dr. Jürgen Paul Schwindt (Heidelberg)
„Loci desperati: Möglichkeiten und Grenzen der augusteischen Raumauffassung“
14.01.2020, 19.00 Uhr s.t., Ort: Lambertussaal, Lambertikirche, Markt 17, 26122 Oldenburg

 

Abstract

Mein Vortrag ist zweigeteilt. Im ersten Teil: „Der Tod des Augustus. Ein Kammerspiel“ lese ich Suetons Bericht über die letzten Tage des Augustus als einen Schlüsseltext für die Rekonstruktion von bestimmten Raumbildern und Raumvorstellungen, die vielleicht nicht nur Augustus‘ Wahrnehmung (oder die seines Biographen) bestimmten, sondern auch für die Raumauffassung mancher augusteischer Autoren charakteristisch sind. Im zweiten Teil: „Augusteischer vs. augustischer Raum“ versuche ich, in  Fortführung meiner 2004 begonnenen Untersuchungen zu „(Zeiten und) Räume(n) in der augusteischen Dichtung“ das Raumdenken und die ‚Topopoetik‘ einiger spätrepublikanischer und augusteischer Autoren in den Horizont einer Semiotik der augusteischen Literatur und Kultur zu rücken. Manche Autoren und Texte fügen sich in einen solchen Entwurf leichter und besser als andere. Am Ende stehen Überlegungen, wie man in die loci desperati verliebt sein und trotzdem ein guter Augusteer sein kann.

Prof. Dr. Michael Meyer (FU Berlin)
„Roms vergessener Feldzug. Die römisch-germanischen Kämpfe vom Harzhorn bei Northeim“
21.01.2020, 19.00 Uhr s.t., Ort: Vortragssaal des Landesmuseums Natur und Mensch (Damm 38–44)

Abstract

Dass Römer und Germanen noch im dritten Jahrhundert nach Christus tief im Innern der Germania gegeneinander gekämpft haben sollen, war bis vor wenigen Jahren kaum vorstellbar. Dies änderte sich durch die sensationelle Entdeckung eines Schlachtfeldes in der Nähe von Northeim. An zwei ausgedehnten Stellen fanden sich hier die Überreste einer kriegerischen Auseinandersetzung – römische und germanische Waffen, die Überreste römischer Trosswagen, Werkzeuge und persönliche Ausstattung. Der Vortrag berichtet über die seit 2008 intensiv durchgeführten archäologischen Untersuchungen an diesem ungewöhnlichen Platz, diskutiert die historischen Zusammenhänge und stellt vor, wie die Kämpfe konkret von statten gegangen sein können. Und er gibt Antwort auf die Frage, wieso sich 2000 Jahre lang Waffen erhalten konnten, die nach dem Kampf auf der Oberfläche liegen geblieben sind.

Antg35ongmg/ietta Caseovavtieldiw3lo (antmrzionio+ysretta.c6udjask4ytielloedj31@une0gni-oldeggnburg.dt4e) (Stand: 07.07.2020)