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Leitung

Prof. Dr. Dagmar Freist

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr. Esther Sahle

Sekretariat

Angelika Koops

Ingrid Heuser

Geschichte der Frühen Neuzeit

In der Geschichte der frühen Neuzeit erforschen wir gesellschaftliche Entwicklungen, die sich im Zeitraum zwischen ca. 1500 und 1800 zutrugen. Diese Epoche birgt die Anfänge der Globalisierung. Handel, Religion und Kolonialismus zurren die Kontinente enger zusammen. Wirtschaftlicher und kultureller Austausch sowie kriegerische Auseinandersetzung bringen Menschen in nie dagewesenem Ausmaß miteinander in Berührung. Dabei werden die Fundamente der heutigen politischen Weltordnung und des globalen Wohlstandsgefälles gelegt. Vormals mächtige Reiche in China und Indien verlieren an Einfluss. Europa wandert von der Peripherie ins Zentrum des Weltgeschehens. Innerhalb des Kontinents zersetzen sich langsam Feudalismus und Leibeigenschaft. Vor dem Hintergrund von Krieg, Epidemien und religiösen Auseinandersetzungen erstarkt das Bürgertum und drängt die Macht des Adels zurück. An der Universität Oldenburg beschäftigen sich Lehre und Forschung zur Frühenneuzeit besonders mit den Themen Religion, Kolonialismus, und Handel in Nordwesteuropa und dem Atlantikraum.

Aktuelles

Microhistory - Quo vadis?

26. - 27.März 2020 → Veranstaltung wurde auf Grund der Corona-Pandemie vorerst auf die zweite Jahreshälfte verschoben.

Die Master Class mit dem renommierten kanadischen Mikrohistorikerehepaar Thomas V. und Elizabeth S. Cohen (York University/Harvard University) ist Teil des im Wintersemester 2019/2020 von Dagmar Freist angebotenen Seminars “The Art of Microhistory“. Ausgewählte Publikationen der Gäste sowie Texte von Doktoranden, Postdoktoranden und Masterstudierenden der Abteilung Frühe Neuzeit werden diskutiert. Schwerpunkte der Diskussionen bilden der aktuelle Stand der mikrohistorischen Forschung sowie Formen, Möglichkeiten und Grenzen mikrohistorischer Narration.

 Programm

Ort: Universität Oldenburg, Campus Haarentor, A03 1-109
 

Projektvorstellung Prize Papers bei "Der Norden Liest"

Ort: Literaturhaus Hamburg

Programm

Kapergut: Unberührte Dokumente der Frühen Neuzeit

Projektvorstellung im Rahmen der „Begegnungen 2019 – United Kingdom“

Ort: Schlaues Haus Oldenburg
Schloßplatz 16, 26122 Oldenburg

Start des HERA-Projekts "Intoxicating Spaces"

April 2019

Wie hat der Genuss von Tabak, Tee, Kaffee, Schokolade und Opium die nordeuropäischen Hafenstädte und ihre Bewohner in der Frühen Neuzeit geprägt und verändert? Dieser Frage geht ein Team von Historiker*innen aus Sheffield (UK), Stockholm (SWE), Utrecht (NL) und Oldenburg nach.

Förderung
PRO*Niedersachsen

Förderung des Forschungsprojekts "Ein frey und offen Landt? Die Dänisch-Oldenburgische Personalunion 1667-1773" durch PRO*Niedersachsen ab dem 01.10.2018.

Pressemitteilung

Publikationen

Audios, Videos und Mehr

Der Norden Liest: Die Prize Papers – Historischer Fund in Oldenburg

Wissenschaftler im Porträt: Die Historikerin Dagmar Freist

Annika Raapke
UGO-Preis für exzellente Forschung 2019

Dagmar Freist:
„Ungeöffnete Briefe aus der Vergangenheit“

Beitrag im Deutschlandfunk 
Sendung vom 19.03.2019 

Alberto Winterberg
Coptic Identity in Ottoman Egypt

11/2018 | Research Day 2018, Woolf Institute, Cambridge

Jennifer Taadge, Sommersymposium des Frobenius-Instituts für Kulturanthropologische Forschung, Frankfurt

Webtbeemastezr9nlrw3v (sa.neumamu/vpnn@umxam1ol.d6je) (Stand: 08.04.2020)