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NeSSy: Neues Gebäude für die Abteilung Medizinische Physik

„NeSSy“– der Name steht künftig in Oldenburg nicht für ein Seeungeheuer, das alle Jubeljahre seinen Kopf aus der Hunte herausstreckt, sondern für den Anfang November vom Bund zugesagten Neubau der Forschungszentren „Neurosensorik“ und „Sicherheitskritische Systeme“. Mit einer Bausumme von knapp 11 Mio. Euro und einer Nutzfläche von ca. 2.000 qm soll das neue Domizil für insgesamt vier universitäre Arbeitsgruppen an der Schnittstelle zwischen beiden Forschungszentren entstehen – dabei insbesondere die Abteilung Medizinische Physik von Prof. Kollmeier.

„Unsere Planungen sehen neben besonders akustisch präparierten Hör- und Akustiklabors die Unterbringung eines Magnetenzephalographens, eines funktionellen Kernspins und eines Labors zur virtuellen Realität vor. Zusätzlich steht auch ein kleines Konferenzzentrum und Arbeitsräume für Drittmittel-Bedienstete und Wissenschaftler in beiden Forschungszentren zur Verfügung“, erläutert Kollmeier das ehrgeizige Projekt.

Der Zuschlag wurde aufgrund eines harten bundesweiten Wettbewerbs für Forschungs-Neubauten erteilt, bei dem der Oldenburger Vorschlag von den Gutachtern wegen der besonderen Ausgewiesenheit und Vernetzung der Oldenburger Hörforschung und wegen des Brückenschlags zwischen Physik , Psychologie und Informatik gelobt wurde: „Aus über 30 Bewerberbungen konnten wir den fünften Platz erreichen und damit die beste Platzierung aller niedersächsischen Anträge“, freut sich Kollmeier. „Das ist ein wichtiges Startsignal für den Hörforschungs-Cluster in 2008.“


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