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Sieg im Spitzencluster-Wettbewerb knapp verpasst

Das „Auditory Valley: Hören in Niedersachsen“ hat den Sieg im Spitzencluster- Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung knapp verfehlt
 

Am 2. September 2008 wurden in Berlin die Sieger der zweiten Runde im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bekannt gegeben. Das „Auditory Valley: Hören in Niedersachsen“ kann sich zwar nicht zu den endgültigen Gewinnern zählen, seine Stellung als weltweit einzigartiges Zentrum der Hörforschung und herausragender Medizintechnikstandort in Deutschland wurde jedoch erneut bestätigt.

„Obwohl wir heute nicht von der Jury zu den fünf im Rahmen des Spitzencluster-Wettbewerbs geförderten Clustern Deutschlands auserwählt wurden, gehören wir immerhin zu den besten zwölf Clustern bundesweit - und zwar quer über alle Branchen! Das heutige Resultat trübt daher in keiner Weise unsere Visionen und unseren bereits eingeschlagenen Weg, die Region Oldenburg/Hannover zum weltweit führenden Forschungs- und Entwicklungszentrum für Hörsysteme aller Art auszubauen“, sagte der Sprecher des Spitzenclusters Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier.

Als Finalisten in der Endrunde des Spitzencluster-Wettbewerbs konnten die Partner des „Auditory Valley“ zeigen, dass das Problem der Kommunikationsstörungen durch Schwerhörigkeit längst kein Randthema mehr in der Gesellschaft ist und sie mit Ihrer Forschung und Entwicklung sowie den daraus hervorgegangenen Produkten zur Weltspitze gehören.

„Natürlich hätten wir uns über die Auszeichnung der Jury und der damit verbundenen Fördermittel gefreut.“, erklärt Stephan Albani, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Hörgeräte-Systemtechnik „HörTech“, das für die Koordination im Clusterverbund zuständig ist. „Aber die bisherigen Ergebnisse unserer Clusterpartner sind soweit fortgeschritten, dass der Motor auf seinem Weg zu ‚Mehr Innovation. Mehr Wachstum. Mehr Beschäftigung.’ auch ohne ‚Super Plus’ erfolgreich weiterfahren wird.“

Der Spitzencluster „Auditory Valley“ wird die Zukunft des Hörens weiterhin maßgeblich beeinflussen. „Die Zukunft des Hörens wird geprägt sein von einer zunehmenden Verknüpfung von der Hörsystem-Kompetenz im medizinischen Bereich (CI und Hörgeräte) mit der Audiotechnologie aus dem Consumer-Bereich“, sagt Kollmeier, der zugleich wissenschaftlicher Leiter der HörTech gGmbH, der Abteilung „Medizinische Physik“ der Universität Oldenburg und der neuen Fraunhofer Projektgruppe „Hör-, Sprach-, und Audiotechnologie" ist.

Webmaster+49t (katja.v1warnq3ken@uol.dnvej3k4e) (Stand: 07.11.2019)