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Audiologie-Initiative Niedersachsen erfolgreich evaluiert

Am 18.08.2009 wurde nach 3jähriger Laufzeit die Audiologie-Initiative Niedersachsen (AIN) durch den wissenschaftlichen Beirat sowie das Innovationszentrum Niedersachsen eingehend evaluiert. Dieses Projekt bildet seit 2006 die Grundlage für eine mittlerweile umfassende Zusammenarbeit zwischen
den beiden Hörforschungsstandorten Hannover (Medizinische Hochschule Hannover, Hörzentrum Hannover) sowie Oldenburg (Universität Oldenburg, Jade-Hochschule, Hörzentrum Oldenburg und
HörTech). Aufgabe der Evaluation war dabei die Feststellung des Status sowie die Entscheidung
über die Fortführung der Förderung für weitere zwei Jahre.

Die Hörforscher präsentierten dazu die aktuellen Projektergebnisse sowie zahlreiche Produkte, die im Rahmen der Translation ihren Weg in den Markt gefunden haben. Diese reichen von den „Oldenburger Messprogrammen“ über Entwicklungsplattformen für Hörgeräte und Cochlear-Implantate bis hin zu Schwerhörenden-Simulatoren. Der wissenschaftliche Beirat urteilte abschließend, dass „die AIN klare und schöne Erfolge aufweist. Vielleicht der wichtigste ist dabei das Erreichen einer fundierten, überzeugten und fruchtbaren Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen an der MHH und der Universität Oldenburg. Die Zusammenarbeit ergänzt sich fachlich und kulturell, was zu deutlichen synergetischen und für beide Institutionen gewinnbringenden Resultaten führte.“
Das Innovationszentrum Niedersachsen bestätigte der AIN ferner: „Die bisherigen Arbeiten der AIN zeigen ein sehr gelungenes Beispiel für eine Etablierung eines wirtschaftlich erfolgreichen Technologietransfers mit enger Anknüpfung an die jeweiligen Forschungsinhalte und -ergebnisse.“
Über diesen großen Erfolg sowie die Fortsetzung des Projektes freuten sich alle Beteiligten der AIN.
„Wir werden den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen und die gemeinsamen Forschungsaktivitäten noch weiter ausbauen“, versichert Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Sprecher der AIN.

Webmastzwser4sf0e (kawf2stjwsa.warnken@uol.de) (Stand: 07.11.2019)