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Einweihungsfeier Fraunhofer-Projektgruppe "Hör-, Sprach- und Audiotechnologie"

Am 11. November 2009 lädt die Projektgruppe des Thüringer Fraunhofer-Instituts für Digitale Medien-technologie IDMT zur feierlichen Einweihung in das Haus des Hörens in Oldenburg ein. Nach gut einem Jahr erfolgreichen Bestehens sollen den geladenen Gästen die ersten Ergebnisse der Forschungsarbeit präsentiert und die Räumlichkeiten vorgestellt werden.

"Die neue Projektgruppe verbindet unsere weltweit anerkannte Oldenburger Hörforschung mit den am Fraunhofer IDMT entwickelten Kompetenzen. Getreu unserem Motto »Besser hören für jeden, an jedem Ort, in jeder Situation« arbeiten wir mit den Ilmenauer Kollegen daran, das Hören im Alltag zu verbessern", erklärt der Leiter der Projektgruppe, Prof. Birger Kollmeier.

Neben 100 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik werden auch der Nieder-sächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann; der Fraunhofer-Vorstand für Forschungsplanung, Prof. Ulrich Buller sowie Prof. Hans-Jürgen Appelrath, Vizepräsident für Forschung der Universität Oldenburg zur Veranstaltung begrüßt.

In einer Ausstellung können sich die Gäste über ausgewählte Arbeiten der Fraunhofer-Projektgruppe informieren und sich beispielsweise erklären lassen, wie man dank der Oldenburger Forschung unvorhersehbare Situationen erkennbar machen kann oder wie die sprachverbesserte Internettelefonie für schwerhörende Menschen funktioniert. Für die musikalische Ausgestaltung der Einweihungsfeier sorgt das am Fraunhofer IDMT entwickelte Kompositions- und Musikgestaltungswerkzeug "Harmony Pad".

Neben der Projektgruppe werden sich auch die Universität Oldenburg, das Kompetenzzentrum HörTech sowie die Fachhochschule Oldenburg mit verschiedenen Arbeiten präsentieren. Nicht zuletzt die enge Vernetzung der einzelnen Institutionen und Kompetenzen hat dazu beigetragen, die Oldenburger Hörforschung weltweit bekannt zu machen.

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Unmittelbar vor dem Haus des Hörens erwartet die Gäste und die interessierte Öffentlichkeit eine beeindruckende rollende Ausstellung. Im Fraunhofer-Truck, der an diesem Tag in Oldenburg Station macht, kann man sich darüber informieren, welche Fraunhofer-Forschungsarbeiten bald in konkreten Anwendungen in unseren Alltag Einzug halten werden. So können sich die Besucher beispielsweise zeigen lassen, wie harmonische Wiedergabelisten auf dem PC passend zur Stimmung mit nur einem Klick zusammengestellt werden oder wie man völlig berührungslos mittels einfacher Gesten Objekte auf einem Bildschirm steuern kann. Auch ein kleiner Roboter erwartet die Besucher, der Führungen veranstaltet und Produktneuheiten präsentiert.

Der Fraunhofer-Truck und die Exponatsausstellung im Haus des Hörens sind von 13 bis 18 Uhr für öffentliche Besucher zugänglich.

Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie

Ziel der Forschungsarbeiten der Oldenburger Projektgruppe ist die Schaffung neuer Anwendungen und Kundengruppen für den zukunftsweisenden Markt der Audiosystemtechnologien. Basierend auf der Oldenburger Hörforschung und in Kombination mit Ilmenauer Forschungsarbeiten wird an Themen gearbeitet, die sich sowohl mit dem normalen als auch dem beeinträchtigten Gehör beschäftigen. Ziel der Projektgruppe ist es, die wissenschaftlichen und technologischen Erkenntnisse in den Bereichen der Hör-Rehabilitation, Sprachkommunikation und Audiotechnik weiterzuentwickeln und so das Hören im Alltag entscheidend zu verbessern.


 

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