Navigation

HearCom: Erfolgreiches Resümee für das Hören in der Kommunikationsgesellschaft

Dass aus einem EU-Riesenprojekt mit 29 Partnern, knapp fünf Jahren Laufzeit, fünf Teilprojekten
und etwa 80 Mensch-Jahren Arbeitskapazität etwas wirklich Vorzeigbares herauskommt, ist angesichts der vielen organisatorischen und bürokratischen Hürden schon beachtlich.Dass aber eine Reihe von Entwicklungen bereits in den Markt eingeführt wurden (z. B. der Hörtest per Telefon in mehreren
europäischen Ländern oder die multilinguale Forschungsversion der Oldenburger Messprogramme) ist schon etwas ganz Besonderes:

BildAm 28. Januar 2009 präsentierte sich das EUProjekt HearCom in Brüssel dem Fachpublikum unter dem Thema „Hearing Screening and new Technologies“, bei dem das Hör- screening für Erwachsene, neue drahtlose Kommunikations-Strategien für Hörgeräte, das auditorische Profil als europäischer Standard für die Audiologie und neue Hörgeräte-Entwicklungen im Vordergrund standen.
Begleitet wurden die Fachvorträge, Demonstrationen und moderierte Diskussionen von einer Ausstellung der bisherigen Entwicklungen aus dem HearCom-Projekt. Sie reichen u.a. vom Lokalisations-Test mittels virtueller Akustik über das Master-Hearing-Aid als Prototyp eines „personal hearing systems“ bis hin zum Internet-Portal www.hearcom.eu, das sowohl für Fachleute als auch für interessierte Betroffene vielfältige Informationen, Demonstrationen und Hörtests bietet.
„HearCom neigt sich dem Ende zu. Es hat viel Knochenarbeit und Dienstleistung für die Partner von uns allen gefordert – aber ohne HearCom wären wir in unseren internationalen Entwicklungen z.B. für multilinguale Hörtests längst nicht so weit gekommen“, betonte Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier als Teilprojektleiter und Vorstandsmitglied für Vermarktung den großen Erfolg des Projektes.

Webmastert/qw (katja.warbtdrrnken@uol.dtzi2ecmkbu) (Stand: 07.11.2019)