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"Europäischer Arzt oder Schmalspurmediziner?"

Unter diesem Titel diskutierten mehrere Experten in der Livesendung vom Nordwestradio am Mittwoch, den 20. Januar 2010 am Campus Wechloy eine Stunde lang über den geplanten neuen Medizinstudiengang an der Universität Oldenburg. An der Diskussion waren Reto Weiler, Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs, Hans-Rudolf Raab, Direktor des Klinikums Oldenburg, Bernd Lücke, Vorsitzender des niedersächsischen Hartmannbundes sowie Marianne Jansen, Ärztin mit Erfahrung in ausländischen Ausbildungsgängen beteiligt. Dabei ging es sehr kontrovers zu, da Oldenburg als erste Universität in Deutschland ein Medizinstudium mit einem Bachelor- und Masterabschluss anbieten will. Gemeinsam mit der Rijks-Universität in Groningen will die Universität Oldenburg die neue "European Medical School" einrichten und einen international anerkannten Doppelabschluss anbieten.

Dieser Abschluss wird von den Universitäten als folgerichtig im Sinne des "Bologna Prozesses" gesehen, der alle Studiengänge bis Ende 2010 auf das Bachelor- und Mastersystem umstellen soll. Teile der Ärzteschaft befürchten dagegen eine Verschlechterung der Medizinausbildung, neue Abschlüsse ohne ein klares Berusbild und offenbar eine Abwertung ihrer eigenen traditionellen Position.

Eine spanndende Sendung vom Nordwestradio unterwegs, die Sie sich hier anhören können.


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