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Sprachverständlichkeit im Auto und in anderen Lebenslagen

Wie gut kann man den Nachrichtensprecher aus dem Autoradio bei 100 Stundenkilometern verstehen?
Und was bekommt der Fahrer von dem Gespräch auf der Rückbank mit? Diese und ähnliche Fragestellungen zum Sprachverstehen in komplexen Störschall-Nutzschall-Situationen lassen sich nicht nur durch exemplarische Messungen, sondern inzwischen auch durch Computer-Berechnungen ziemlich exakt vorhersagen.

„Basierend auf Arbeiten an der Universität Oldenburg und der Fraunhofer Projektgruppe für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie konnten wir kürzlich auf der DAGA 2010 die Sip-Toolbox (speech intellegibility prediction) auf dem Fraunhofer-Stand vorstellen“, erläutert Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier stolz. „Hier laufen zudem mehrere Abschlussarbeiten zum Thema „Sprachverstehen im Kfz“, so dass wir das Oldenburger Spektrum für Forschungs-Kompetenz und Dienstleistungen deutlich in den Bereich der automobilen Anwendungen erweitern konnten“, freut sich Kollmeier. Besonders interessant sind dabei die (noch) jungen Alten, die in schwierigen Kommunikations-Situationen mit einem schleichend beginnenden Hörverlust zu kämpfen haben und daher die Vorteile einer auch für leicht bis mittelgradig Schwerhörende Sprachaufbereitung schätzen lernen.

Webmaso2terd4lzo (katdhhja.qyv6warnkenkrecd@uol.di03qre) (Stand: 07.11.2019)