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Meine Forschungsschwerpunkte liegen in der Sozial-, Rechts- und politischen Philosophie.
In meiner 2025 abgeschlossenen Dissertation untersuche ich die Legitimationsbedingungen freiheitlicher Eigentumsordnungen am Beispiel John Lockes. Meine zentrale These lautet, dass Lockes Theorie einerseits den emanzipatorischen Kern modernen Eigentums auf den Begriff bringt, sich dabei aber andererseits in zahlreiche (vermeidbare) Regressionen verstrickt. Systematisch argumentiere ich, dass sich legitimes Eigentum stets selbst begrenzt. Die Bestimmung dieser „inneren Grenzen“ ist der Kern der normativen Eigentumstheorie, zu deren Wiederbelebung meine Forschung beitragen möchte.
Weitere Forschungsinteressen umfassen kritische Rechtstheorien, Diskurse um Gabe und Commons sowie das Verhältnis von Moral, Recht und Ökonomie. Philosophiehistorisch konzentriere ich mich bislang auf die Ideengeschichte des Eigentums und der Freiheit, insbesondere das frühneuzeitliche Naturrecht (Thomas, Grotius, Locke), die Ideengeschichte des Neoliberalismus und den Postmarxismus. Ein Habilitationsprojekt ist in Vorbereitung.