Der März stand ganz im Zeichen von Forschung und neuen Ideen. Wir trafen uns in Düsseldorf mit Vertretern der internationalen Accounting-Community auf der Jahreskonferenz 2026 des European Accounting Review, in dessen Editorial Board auch Prof. Dr. Christoph Sextroh tätig ist. An zwei Tagen diskutierten wir nicht nur aktuelle Forschungsergebnisse zu Themen wie ESG-Ratingagenturen, Steuerunisicherheit sowie Arbeitnehmervertretung in Aufsichtsräten, sondern tauschten uns auch mit Andreas Barckow (Vorsitzender des IASB), Jens Berger (Partner und Leiter des IFRS & Corporate Reporting Centre of Excellence, Deloitte Deutschland) sowie Martina Flögel (VP Corporate Accounting & Subsidiary Finance, Henkel KGaA) über die Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte aus. Es war uns eine große Freude, daran teilzunehmen, und wir freuen uns darauf, diese Gespräche im Hörsaal und darüber hinaus fortzusetzen.
Außerdem hatten wir die Gelegenheit an drei Forschungsveranstaltungen der deutschen Accounting- und Finance-Community teilzunehmen. Inga Meringdal präsentierte ihr Forschungsprojekt „Non-Financial Reporting and Social Media Disclosure: Evidence from an Employer Review Platform“ beim Accounting Research Camp on Transparency in Corporations and Markets (ARCTIC), das von Kollegen des SFB Accounting for Transparency organisiert wurde, sowie beim Finance/Accounting Research Workshop, der von Prof. Dr. Peter Limbach, Dr. Maryna Gulenko, Prof. Dr. Gerrit Köchling und Prof. Dr. Peter Schäfer an der Universität Bielefeld organisiert wurde. Prof. Dr. Christoph Sextroh gab einen ersten Einblick in ein neues Projekt zur Rolle der KI bei der Verarbeitung von Rechnungslegungsinformationen durch Investoren.
Vergangene Woche fand dann unser 5. Doktorandenseminar gemeinsam mit dem Department für Accounting & Sustainability Reporting der Goethe-Universität Frankfurt, dem Institut für Management Accounting & Control der Universität Münster und dem Lehrstuhl für Financial Accounting der Ruhr-Universität Bochum statt. An drei wunderbaren Tagen an der Goethe-Universität Frankfurt hatten wir das Vergnügen, bekannte Gesichter wiederzusehen und uns intensiv mit neuen Beiträgen und Forschungsideen auseinanderzusetzen. Es ist immer wieder bereichernd zu sehen, wie sich die Projekte seit unserem letzten Treffen weiterentwickelt haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
Ein großes Dankeschön an alle Organisatoren und Teilnehmer. Dieser akademische Austausch ist für den Fortschritt unseres Fachgebiets von grundlegender Bedeutung und wirkt weit über die Veranstaltungen selbst hinaus.