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Apl.Prof.Dr. Klaus Fichter

Pressemitteilungen mit Nennung der Person

Netzwerk Innovation und Gründung im Klimawandel

Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit

Ideenwettbewerbe zur Gründungsförderung in der Innenstadt gestartet

Dr. Karsten Hurrelmann Jury-Mitglied beim Start-up/CORE Wettbewerb

Dein Aufbruch, unser Antrieb – unter diesem Motto prämiert die Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg innovative Gründungsideen für die Innenstadt mit kostenlosen Arbeitsplätzen und Einzelhandelsflächen. Die zwei Wettbewerbe laufen noch bis zum 29. April 2021. 

Start-up/CORE: Gesucht werden innovative Gründungsideen mit einem sozialen oder ökologischen Mehrwert für Oldenburg. Social und Green Start-ups in der Pre-Seed- oder Seed-Phase können insgesamt zwei feste Arbeitsplätze im CORE für acht Monate gewinnen. Der sogenannte Fix Desk inkludiert 24/7-Zutritt zum WORK-Bereich, eine vollständige Büro-Infrastruktur, eine Flatrate für Kaffee, Tee und Wasser und eine Mitgliedschaft in der CORE-Community.

Die Stadt Oldenburg möchte soziale und grüne Gründungen, die sich dadurch auszeichnen, dass die gesellschaftliche Wirkung (Social Impact) oder Nachhaltigkeitswirkung ihrer Geschäftstätigkeit im Vordergrund stehen, gezielt fördern und in der Innenstadt noch sichtbarer machen. Dr. Karsten Hurrelmann wird als Jury-Mitglied beim Start-up/CORE Wettbewerb fungieren.

Neben dem Start-up/Core Wettbewerb existiert der Pop-up/CCO Wettbewerb, bei dem kreative Einzelhandelskonzepte, die etwas Neues nach Oldenburg bringen, gesucht werden.

Alle Informationen zu den Wettbewerben Start-up/CORE und Pop-up/CCO sowie die genauen Teilnahmebedingungen finden sie hier.

 

ZUKUNFTSFORUM zum Thema „Viele Wege führen zu Innovation – Offen für neue Wege“

im Rahmen des ersten Oldenburger Innovationstages am 4. Mai 2021

Im Rahmen des ersten Oldenburger Innovationstages am 4. Mai 2021 ist apl. Prof. Dr. Klaus Fichter als Speaker beim ZUKUNFTSFORUM zum Thema „Viele Wege führen zu Innovation – Offen für neue Wege“ zu Gast.

Die Entstehung technischer oder sozialer Innovationen ist in den letzten Jahren immer vielfältiger geworden. Neue Impulse für innovative Produkte oder Dienstleistungen müssen nicht immer aus der eigenen Mitte kommen. Neben einer ganzen Reihe von Methoden, Techniken und Werkzeugen, die Organisationen nutzen, um Innovationen selbst zu entwickeln, spielen zunehmend Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups sowie Ideen von Kunden und Nutzern eine zentrale Rolle. Im Rahmen des Zukunftsforums wird – aus unterschiedlicher Perspektive – die vielfältigen Wege zur Innovation und die Frage, was sie erfolgreich macht beleuchtet.

Der Oldenburger Innovationstag fördert den Austausch zwischen Wissenschaft und der Region und vernetzt regionale Akteur_innen und Organisationen unterschiedlichster Größe, Reife und Branchenzugehörigkeit miteinander. Ziel ist es, die regionale Innovationskraft sichtbarer zu machen und zu stärken.

Für mehr Informationen zum Oldenburger Innovationstag klicken Sie hier

Eine Übersicht und Kurzbeschreibungen der Sessions und des Zukunftsforums finden Sie hier

Grüne Start-ups stärker fördern

Eine neue Studie von Dr. Linda Bergset und apl. Prof. Dr. Klaus Fichter unterstreicht erneut die zentrale Bedeutung grüner Start-ups

Für das Erreichen von Klimaschutzzielen und die Bewältigung von ökologischen Herausforderungen sind innovative grüne Start-ups von zentraler Bedeutung. Im Rahmen der bestehenden Gründungsförderprogramme können sie jedoch nicht wirksam unterstützt werden.

Die neue Studie von Dr. Linda Bergset und apl. Prof. Dr. Klaus Fichter verdeutlicht die Defizite und mangelnde Passgenauigkeit der aktuellen Finanzierungslandschaft für grüne Start-ups und diskutiert vier grundsätzliche Optionen zur Verbesserung der Finanzierung grüner Start-ups in Deutschland:

  1. eine eigenständige Förderinstitution,
  2. ein eigenes Förderprogramm,
  3. einen eigenen Programmbereich innerhalb eines bestehenden Förderprogramms, sowie
  4. ein ergänzendes Bonusprogramm.

Die Studie wurde vom Umweltbundesamt in Auftrag gegeben. Der Abschlussbericht, mit dem Titel "High-Sustainability-Gründerfonds: Bedarf und Optionen nachhaltigkeitsorientierter staatlicher Start-up-Finanzierung", kann über den unten stehenden Link heruntergeladen werden.  

Download: High-Sustainability-Gründerfonds: Bedarf und Optionen nachhaltigkeitsorientierter staatlicher Start-up-Finanzierung

 

Green Startup Monitor 2021

Der Klimawandel bringt für alle große Herausforderungen mit sich. Die andauernde Krise erhöht dabei die Aufmerksamkeit für ökologische und gesellschaftliche Aufgaben: Eine Chance für grüne Startups, ihren Mehrwert unter Beweis zu stellen.

Wie geht es diesen Gründungen in Deutschland zur Zeit? Was sind die größten Herausforderungen? Und welche Angebote entwickeln sie für die Gesellschaft als Ganzes?

Das untersuchte der Green Startup Monitor 2021, den das Borderstep Institut und der Startup Verband am heutigen Tage veröffentlichten. Der Green Startup Monitor analysiert die Bedeutung jener Startups, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen einen Beitrag zu den ökologischen Zielen einer Green Economy leisten. Er wurde vom Borderstep Institut und dem Bundesverband Deutsche Startups im Jahr 2021 zum dritten Mal erstellt und wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Als Handlungsempfehlungen für Politik und Startup-Ökosysteme zitiert der Green Startup Monitor 2021 auch das Projekt Sustainability4All und verweist insbesondere auf die unternehmerischen Vorteile für Startups, die durch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeit in Gründungsförderprogrammen entstehen.

Der Green Startup Monitor 2021 kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

Neuer Artikel von apl. Prof. Dr. Klaus Fichter und Dr. Karsten Hurrelmann über nachhaltigkeitsorientierte Unternehmensinkubation veröffentlicht

Nachhaltigkeitsorientierte Unternehmensinkubation ist ein relativ neues und aufstrebendes Phänomen für unternehmerische Ökosysteme. Daher gibt es eine Forschungslücke in Bezug auf die theoretischen und konzeptionellen Grundlagen.

Der neue Artikel von apl. Prof. Dr. Klaus Fichter und Dr. Karsten Hurrelmann mit dem Titel "Sustainability-oriented business incubation: framing and supporting sustainable entrepreneurship" trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen.

Erstens stellen die Autoren einen konzeptionellen Rahmen zur Verfügung, der es ermöglicht, Ansatzpunkte und Schlüsselfaktoren für die effektive Integration von Nachhaltigkeit in die Rahmung, Gestaltung und Wirkungsanalyse von Gründerprogrammen zu identifizieren. Zweitens geben sie einen umfassenden Überblick über Instrumente und Methoden, die für die nachhaltigkeitsorientierte Geschäftsmodellentwicklung genutzt werden können. Drittens liefern sie erstmals Daten über den Einsatz dieser Werkzeuge und Methoden in der Gründungspraxis und Entrepreneurship-Forschung.

Der Artikel wurde im "Handbook of Research on Business and Technology Incubation and Acceleration" veröffentlicht und ist unter dem unten stehenden Link abrufbar:

Sustainability-oriented business incubation: framing and supporting sustainable entrepreneurship

International Negotiation Festival 2021 offen für Registrierung!

Das International Negotiation Festival ist offen für die Anmeldung! Die Registrierung ist kostenlos und die Plätze sind begrenzt.

Das Negotiation Festival 2021 ist eine internationale Veranstaltung, bei der die Teilnehmenden kulturübergreifende Verhandlungserfahrungen diskutieren, Verhandlungsstrategien in Bezug auf das internationale Geschäft entwickeln, durchführen und evaluieren und wichtigen Input von Managern aus Wirtschaft und Universität zu Verhandlungsprozessen erhalten.  

Das Festival findet im Rahmen des ScaleUp4Sustainability Projektes statt.

Für mehr Informationen klicke hier.

Nachhaltigkeit in der Hochschul-Gründungsförderung:

Die neue Good-Practice Broschüre im Projekt „Sustainability4All“ ist erschienen!

Durch die im Rahmen des Vorhabens „Sustainability4All“ am PIN-Lehrstuhl neu entstandene Broschüre „Nachhaltigkeit in der Hochschul-Gründungsförderung Praxisbeispiele und Ansatzpunkte“ erfolgte erstmals eine systematische Erfassung von Good-Practice-Beispielprojekten einer nachhaltigkeitsorientierten Gründungsberatung an verschiedenen Hochschulen.

Hierbei besteht neben der Gründungslehre und -forschung gerade in der Gründungsberatung ein großes Potential, Start-ups bei der Reflektion ihrer ökologischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wirkung zu unterstützen. Diese Neuausrichtung kann Start-ups dazu befähigen, wichtige gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen und einen Lösungsbeitrag zu leisten.

Die Broschüre bietet Akteuren der Hochschul-Grüdnungsförderung einen Orientierungsrahmen, wie die Unterstützung von Start-ups in diesem Bereich konkret aussehen könnte und welche möglichen Methoden sowie Formate bei einem Weiterentwicklungsbedarf helfen können.

Neben einem Überblick über die Vorteile und den Status-Quo einer bisherigen nachhaltigkeitsorientierten Gründungsberatung an deutschen Hochschulen, weitet die neue Broschüre den Blick hierbei auf deutsche und internationale Leuchtturmprojekte.

Hier klicken, um die Broschüre herunterzuladen.

Nachhaltigkeitswirkungen von Start-ups bewerten:

Der neue Standard für die Nachhaltigkeitsbewertung von Start-ups und Anwendungsleitfaden steht zur Verfügung!

Die DIN SPEC 90051-1 bietet einen Bewertungsrahmen, mithilfe dessen die Potenziale und Wirkungen von Gründungsvorhaben und jungen Unternehmen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft strukturiert bewertet werden können.

Der an Start-ups, Kapitalgebende, Gründungsförderakteure sowie Bewertungsinstitutionen gerichtete Standard umfasst wichtige definitorische und konzeptionelle Grundlagen sowie ein Praxistool, welches die Durchführung der Bewertung unmittelbar und anwendungsfreundlich ermöglicht.

Während es bereits einige Ansätze zur Nachhaltigkeitsbewertung etablierter Unternehmen gibt, fehlt es an einem Standard, der sich explizit auf Start-ups bezieht. Die DIN SPEC 90051-1 berücksichtigt die besonderen Eigenschaften von Start-ups in unterschiedlichen Entwicklungsphasen und ist für alle Branchen und Geschäftsmodelle anwendbar.

PIN hat seine Expertise in den Entwicklungsprozess des Standards einbringen können.

Außerdem existiert nun ein Anwendungsleitfaden, der als Praxistool genutzt werden kann und das Wichtigste der SPEC 90051-1 für eine praktische Nutzung zusammenfasst.

Hier klicken, um die DIN herunterzuladen 

Hier klicken, um den Anwendungsleitfaden herunterzuladen 

25 Nachhaltigkeitstipps für Gründerteams

Wie nutze ich das Thema Nachhaltigkeit als Chance in der Krise? Wo finde ich Praxiswissen für mein Start-up? Und bringt mir das was für die Finanzierung? 

Zum 25. Jahrestag der Gründungsinitiative BPW gibt Prof. Dr. Klaus Fichter GründerInnen 25 wertvolle Tipps zum Thema Nachhaltigkeit. In der Jubiläumsausgabe des BPW Magazins geht es um Meilensteine des BPW, Erfolgsgeschichten und Tipps zum erfolgreichen Gründen. 

BPW ist Deutschlands größte regionale Gründungsinitiative und unterstützt GründerInnen mit umfassendem Gründungswissen, Branchenkontakte und fundiertem Feedback. Der BPW befasst sich außerdem intensiv mit der Nachhaltigkeit in Geschäftskonzepten und zeichnet jährlich ein Team mit dem Sonderpreis Nachhaltigkeit aus.

Zu den 25 Gründungstipps zum Thema Nachhaltigkeit von Klaus Fichter

Zur Jubiläumsausgabe des BPW Magazins 

Neuer Artikel: Diffusion von Umweltinnovationen

Die empirische Forschung zur Diffusion ökologischer Produkt- und Dienstleistungsinnovationen hat erhebliche Grenzen: Fast alle Untersuchungen konzentrieren sich auf nur einen einzigen Sektor oder eine einzige Technologie, in der Regel den Energiesektor, und betreffen nur eine kleine Anzahl von Diffusionsfällen. Daher ist es kaum möglich, sektorübergreifend zu verallgemeinern und mögliche Unterschiede zwischen den Sektoren zu identifizieren. In einem neuen Artikel von Klaus Fichter und Jens Clausen, der in der März Ausgabe 2021 des Journals Environmental Innovation and Societal Transitions erscheinen wird, begegnen die Autoren dieser Forschungslücke. Sie liefern Erkenntnisse über die Unterschiede in den Verbreitungsraten und Wissen über sektorspezifische Faktoren. Bei der Untersuchung einer großen Stichprobe von 130 Diffusionsfällen aus 11 verschiedenen Sektoren konnten sie feststellen, dass einige Faktoren die Diffusion in (fast) allen Fällen (hohe Erklärungsbreite), einige nur in bestimmten Sektoren (mittlere Erklärungsbreite) und einige nur in Einzelfällen (niedrige Erklärungsbreite) erklären. Mehr dazu im Artikel:

Open Access Link

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Aktuelle wissenschaftliche Publikationen

Fichter, K. & Tiemann, I. (2020): Impacts of promoting sustainable entrepreneurship in generic business plan competitions. Journal of Cleaner Production, 267 (2020). https://doi.org/10.1016/j.jclepro.2020.122076

Wagner, M., Schaltegger, S., Hansen, E.G.; Fichter, K. (2019). University-linked programmes for sustainable entrepreneurship and regional development: how and with what impact? Small Business Economics (2019). https://doi.org/10.1007/s11187-019-00280-4

Volkmann, C., Fichter, K., Klofsten, M. et al. (2019). Sustainable entrepreneurial ecosystems: an emerging field of research. Small Business Economics (2019). https://doi.org/10.1007/s11187-019-00253-7 

Clausen, J. & Fichter, K. (2019). The diffusion of environmental product and service innovations: Driving and inhibiting factors. Environmental Innovation and Societal Transitions, 31 (2019), 64-95.  https://doi.org/10.1016/j.eist.2019.01.003

Tiemann, I.; Fichter, K. & Geier, J. (2018). University support systems for sustainable entrepreneurship: insights from explorative case studies. in: International Journal of Entrepreneurial Venturing.  Vol. 10, No. 2, 2018; DOI: 10.1504/IJEV.2018.090983

Breuer, H.; Fichter, K.; Lüdeke-Freund, F. & Tiemann, I. (2018). Sustainability-oriented Business Model Development: Principles, Criteria, and Tools. in: International Journal of Entrepreneurial Venturing.  Vol. 10, No. 2, 2018; DOI: 10.1504/IJEV.2018.10008388

K. Fichter & I. Tiemann (2017): Factors influencing university support for sustainable entrepreneurship: Insights from explorative case studies. in: Journal of Cleaner Production, 175 (2018), 512 - 524.

N. Bank, K. Fichter & M. Klofsten (2017): Sustainability-profiled incubators and securing the inflow of tenants - the case of Green Garage Berlin. in: Journal of Cleaner Production, 157 (2017), 76-83.

Weitere wissenschaftliche Publikationen

Aktuelle praxisorientierte Publikationen

Sustainability4All:

ScaleUp4Sustainability:

Klima-LO:

NIK:

StartUp4Climate:

Weitere Publikationen

(Stand: 14.04.2021)