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Kontakt Familienservice

Angelika I. Müller (Leitung)

Claudia Batisweiler

Neele Henkenberens

A14 0-039 und 0-040 Hörsaalzentrum
W02B 02-299 Campus Wechloy

Offene Sprechzeiten ohne Anmeldung:
Campus Haarentor, A14, 0.039 und 0.040
Di: 10.00 - 11.00 Uhr
Mi: 14.00 -15.00 Uhr, Ausfall der Sprechstunde am 26.02.2020
Campus Wechloy, W02B, 02.299
Di: 13.00 - 14.00 Uhr
Mi: 10.00 -11.00 Uhr, Ausfall der Sprechstunde am 26.02.2020

Termine außerhalb der Sprechzeiten nach vorheriger Vereinbarung
Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit uns, bevor Sie vorbeikommen. Wir sind teilweise während der Bürozeiten unterwegs auf Außenterminen.
Neele Henkenberens 0441 798 4156
Claudia Batisweiler 0441 798 2865
E-Mail: familienservice@uol.de

Unterstützung durch die Pflegeversicherung

Die soziale Pflegeversicherung ist im elften Sozialgesetzbuch (SGB XI) seit 1995 verankert und soll die finanziellen Belastungen der Pflege mildern. Alle, die krankenversichert sind, sind auch pflegeversichert. Die Pflegeversicherung deckt allerdings häufig nicht alle Kosten der Pflege ab. Den Rest tragen die Pflegebedürftigen oder ihre Familien selbst. Um Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss eine Pflegebedürftigkeit festgestellt werden.
Finanzielle Leistungen der Pflegeversicherung im Überblick

Leistungen für pflegende Angehörige

Links zu den zuständigen Bundesministerien:

Infoseiten vom BMFSFJ z.B. zum altersgerechten Umbau der Wohnung:
http://www.serviceportal-zuhause-im-alter.de/

Beratung

Pflegesituationen von Angehörigen können sich langsam entwickeln oder plötzlich eintreten, sie sind in der Entwicklung und Dauer oft schwer einzuschätzen. Zusätzlich zu der emotionalen und psychischen Belastung müssen sich Familien und Lebensgemeinschaften oft in kürzester Zeit mit einer Fülle von Informationen auseinandersetzen und tragfähige Lösungen für die neue Situation finden. Wichtig ist es, sich bei Eintritt einer solchen Situation nicht zu scheuen, Unterstützung im Arbeitsumfeld aber auch bei Anlauf- und Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen.

"Wenn die Eltern pflegebedürftig werden...!" PDF zum Vortrag von Regina Schmidt und Ilka Haupt vom SPN der Stadt Oldenburg am 8.12.2015

Erste Anlaufstellen für zur Beratung können sein:

Pflege und Beruf vereinbaren

  • Zeitausgleich
    Beschäftigte in Verwaltung und Technik, die Familienarbeit leisten, können vom Zeitguthaben bis zu 5 Arbeitstage innerhalb eines Kalendermonats (ggf. auch zusammenhängend oder auch stundenweise) in Anspruch nehmen, §15 Abs. 1 der Vereinbarung über die Regelung der gleitenden Arbeitszeit an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
    Bei der Inanspruchnahme des Zeitausgleichs haben Beschäftigte, die Familienarbeit leisten, Vorrang. Mit Familienarbeit im Sinne der Dienstvereinbarung ist die Betreuung und Pflege von Kindern, Enkelkindern, Partnern, Eltern, Großeltern gemeint. Ein Nachweis ist erforderlich.
    Mehr Infos zum Zeitausgleich finden Sie in der Vereinbarung über die Regelung der gleitenden Arbeitszeit an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Alternierende Telearbeit
    bedeutet, einen Teil der Arbeitszeit zuhause und einen Teil an der Dienststelle zu erbringen. Die häusliche Arbeitsstätte muss dabei mit der Dienststelle durch elektronische Kommunikationsmittel verbunden sein. Als Telearbeitsplatz können nur Arbeitsplätze eingerichtet werden, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die genauen Bedingungen sind an der Universität Oldenburg in der Dienstvereinbarung über Telearbeit festgelegt.
  • Der Gesetzgeber hat Möglichkeiten der Arbeitszeitreduzierung bzw. der Beurlaubung für bis zu 2 Jahre im Familienpflegezeitgesetz/ Pflegezeitgesetz vorgesehen.
    Weitere Infos unter:
    Familienpflegezeitgesetz
  • Arbeitsfreistellung, Arbeitszeitreduzierung (siehe auch Infos vom BMG hierzu)
  • 10 Tage spontane Freistellung von der Arbeit für die Organisation einer akuten Pflegesituation mit der Möglichkeit, Pflegeunterstüzungsgeld von der Pflegekasse zu beantragen (Achtung, die Bewilligung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft: um einer akuten Pflegesituation eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren!) - Weitere Infos über den Familienservice

Wie sorge ich rechtlich vor?

Mit der Vorsorgevollmacht können Sie einer anderen Person das Recht einräumen, in Ihrem Namen stellvertretend zu handeln. Die Vorsorgevollmacht kann sich auf die Wahrnehmung bestimmter einzelner oder aber auch aller Angelegenheiten beziehen. Sie können vereinbaren, dass von der Vorsorgevollmacht erst Gebrauch gemacht werden darf, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, über ihre Angelegenheiten zu entscheiden. Die Vorsorgevollmacht gibt Ihnen die Möglichkeit, die Bestellung eines Betreuers oder einer Betreuerin durch das Betreuungsgericht zu vermeiden. Sie sollten aber nur eine Person bevollmächtigen, der Sie uneingeschränkt vertrauen und von der Sie überzeugt sind, dass sie nur in Ihrem Sinne handeln wird.

  • PDF zum Vortrag von Ute Maulick am 12.5.2015und 14.02.2017
  • Formular Vorsorgevollmacht
  • Informationen vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz zum Betreuungsrecht (Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung)
  • Notfallmappe als interaktive pdf-Version
    Im Wesentlichen enthält die Mappe Formulare, die für Ihren Privatbereich gedacht sind und in einem gesundheitlichen Notfall für ihre Angehörigen von Bedeutung sein können. Das umfasst persönliche und medizinische Daten sowie Vorsorgevollmachten und Verfügungen. Im Notfall sind die wichtigsten Informationen schnell griffbereit und das weitere Handeln wird erleichtert. Das Dokument lässt sich wie ein Formular am PC ausfüllen, abspeichern oder ausdrucken. Bei den in der Notfallmappe aufgeführten Angaben handelt es sich zum Teil um sensible Daten, die auch dem Datenschutz unterliegen. Deswegen empfiehlt es sich, zum einen genau zu prüfen und zu entscheiden, welche Angaben Sie in der Notfallmappe machen möchten und zum anderen auf eine sichere Verwahrung in Ihrem Privatbereich zu achten.

Wo finde ich ambulante Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen?

Palliativ-/ Hospizversorgung

Gemäß Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) dient die Palliativmedizin der aktiven, ganzheitlichen Behandlung von Menschen mit einer fortschreitenden oder fortgeschrittenen lebensverkürzenden Erkrankung.

 

Rentenansprüche durch Angehörigenpflege

Viele Menschen, die Angehörige pflegen, machen ihren Anspruch auf Rentenpunkte wegen der Pflege nicht geltend. Rückwirkend ist das aber leider im Unterschied zu Kindererziehungszeiten nicht möglich. Dies ist wichtig zu wissen und ggf. auch als Info weiterzugeben. Es könnte helfen Ihre Eltern zu überzeugen, dass es sinnvoll ist, einen Pflegegrad zu beantragen, um für Sie als Pflegepersonen den Anspruch auf Pflegegeld, aber insbesondere auch auf Rentenansprüche für den geleisteten Einsatz nicht verfallen zu lassen. Rentenversorgungsansprüche sind sehr wertvoll.

Rentenansprüche für Pflegepersonen sind an bestimmte Bedingungen geknüpft (z.B. mehr als 30 Wochenstunden erwerbstätig zu sein oder selber Altersrente zu beziehen, also Rente nach Erreichen der Altersgrenze, sind Ausschlussgründe. Rentenbezug vor der Altersgrenze ist dagegen kein Ausschlussgrund. Eine unentbehrliche  Voraussetzung, um als Pflegeperson Rentenansprüche zu erwerben, ist die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit der Angehörigen mit einem Pflegegrad von mindestens Grad 2. Je höher der Pflegegrad, je größer die Rentenansprüche.

Pflegeperson zu sein setzt voraus, in bestimmten zeitlichen Umfang als direkte Bezugsperson Tätigkeiten zu übernehmen, die Pflegebedürftige (Ältere und Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen jeden Alters) nicht mehr allein ausüben können. Diese Tätigkeiten sind nicht klar definiert und nicht eingeschränkt auf körperliche Pflegeleistungen. Es geht vielmehr darum, dazu beizutragen, die häusliche Versorgung sicherzustellen. Kommen Sie gerne mit Ihren Fragen hierzu in die Beratung des Familienservices.

Mehr Infos gibt es unter:  https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Familie-und-Kinder/Angehoerige-pflegen/angehoerige-pflegen.html

Leistungen für Familien mit behinderten Kindern

Für Familien mit behinderten Menschen ist es nicht leicht, sich im Dickicht der Sozialleistungen zurechtzufinden.  In der Broschüre vom Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. "Mein Kind ist behindert - diese Hilfen gibt es" erhalten Sie einen Überblick über Rechte und finanzielle Leistungen, die Menschen mit Behinderungen zustehen. Die Kapitel enthalten außerdem Hinweise für Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft. Die Publikation ist als Publikation abrufbar von der Website: https://bvkm.de/recht-ratgeber/

Aktuelles vom Familienservice

"Who cares?" Positionspapier zur aktuellen Pflegepolitik vom Verein Familie in der Hochschule
Pressemeldung vom 11.11.2019

mittags-info - WiSe 19/20
"Leben bis zuletzt -
Angebote der Hospizarbeit und Palliativversorgung in Oldenburg"

Donnerstag, 20.02.2020, 13.00 – 13.30 Uhr Bibliothekssaal (Campus Haarentor)

Gesprächskreis Pflege
Anmeldung über PEOE.IP unter:
https://personalentwicklung.elearning.uni-oldenburg.de

Mittwoch. 18.03.20,  29.04.20,  03.06.20 12:00 - 14:00 Uhr

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Cld0lcdauodmdia Batisweiler (claudia.batisweiler@utc9olfvz8u.denfk) (Stand: 24.02.2020)