Kontakt Familienservice

Angelika I. Müller (Leitung)

Claudia Batisweiler

Neele Henkenberens

A14 0-039 und 0-040 Hörsaalzentrum
W02B 02-299 Campus Wechloy

Telefonische Sprechzeiten:
Di und Mi: 10.00 - 11.00 Uhr und 14.00 - 15.00 Uhr
(Die Sprechzeit fällt am 22.06.21 aus)
 

Termine außerhalb der Sprechzeiten nach vorheriger Vereinbarung
Bitte vereinbaren Sie einen Termin per E-Mail mit uns. Wenn Sie Ihre Telefonnummer hinterlassen, rufen wir Sie gerne zurück.
E-Mail: familienservice@uol.de
Neele Henkenberens
Claudia Batisweiler 0441 798 2865

Seit 2004 mit dem audit familiengerechte hochschule ausgezeichnet. Seit 2014 Mitglied im Best Practice-Club "Familie in der Hochschule", aus dem 2018 der Verein "Familie in der Hochschule" hervorgegangen ist.

Pflege von Angehörigen

COVID-19-Pandemie - Infos - für Beschäftigte und Studierende an der Universität Oldenburg mit pflegebedürftigen Angehörigen
Stand 30.03.2021

Wir haben die Pflegeinfos aktualisiert:.

Stand 30.03.2021 (als pdf-Datei herunterladen)

Unterstützung durch die Pflegeversicherung

Die soziale Pflegeversicherung ist im elften Sozialgesetzbuch (SGB XI) seit 1995 verankert und soll die finanziellen Belastungen der Pflege mildern. Alle, die krankenversichert sind, sind auch pflegeversichert. Die Pflegeversicherung deckt allerdings häufig nicht alle Kosten der Pflege ab. Den Rest tragen die Pflegebedürftigen oder ihre Familien selbst. Um Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen zu können, muss eine Pflegebedürftigkeit festgestellt werden.
Finanzielle Leistungen der Pflegeversicherung im Überblick

Leistungen für pflegende Angehörige

Links zu den zuständigen Bundesministerien:

Infoseiten vom BMFSFJ z.B. zum altersgerechten Umbau der Wohnung:
http://www.serviceportal-zuhause-im-alter.de/

Empfehlung für Beratungsmöglichkeiten

Pflegesituationen von Angehörigen können sich langsam entwickeln oder plötzlich eintreten, sie sind in der Entwicklung und Dauer oft schwer einzuschätzen. Zusätzlich zu der emotionalen und psychischen Belastung müssen sich Familien und Lebensgemeinschaften oft in kürzester Zeit mit einer Fülle von Informationen auseinandersetzen und tragfähige Lösungen für die neue Situation finden. Wichtig ist es, sich bei Eintritt einer solchen Situation nicht zu scheuen, Unterstützung im Arbeitsumfeld aber auch bei Anlauf- und Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen.

Erste Anlaufstellen für unabhängige und kostenlose Beratung:

Pflege und Beruf vereinbaren

Möglichkeiten der Arbeitszeitreduzierung bzw. der Arbeitsfreistellung für bis zu 2 Jahre im Familienpflegezeitgesetz/ Pflegezeitgesetz

Infos vom BMFSFJ unter https://www.wege-zur-pflege.de/familienpflegezeit.html  
oder  Infos vom BMG unter: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/leistungen-der-pflege/vereinbarkeit-von-pflege-und-beruf.html

Zur kurzfristigen Arbeitsverhinderg: 10 Tage spontane Freistellung von der Arbeit für die Organisation einer akuten Pflegesituation mit der Möglichkeit, Pflegeunterstützungsgeld von der Pflegekasse zu beantragen  bzw. pandemiebedingt bis zu 20 Tage bis zum 30.09.2020 (siehe oben unter Covid-19 Infos). Achtung, die Bewilligung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft: um einer akuten Pflegesituation eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren! - Weitere Infos vom Familienservice: pdf 10 Tage spontane Freistellung

Interne Regelungen an der Universität Oldenburg:

Alternierende Telearbeit

bedeutet, einen Teil der Arbeitszeit zuhause und einen Teil an der Dienststelle zu erbringen. Die häusliche Arbeitsstätte muss dabei mit der Dienststelle durch elektronische Kommunikationsmittel verbunden sein. Als Telearbeitsplatz können nur Arbeitsplätze eingerichtet werden, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die genauen Bedingungen sind in der Dienstvereinbarung über Telearbeit im  Verwaltungsportal  abgelegt: https://verwaltungsportal.uni-oldenburg.de/p/hub#home.
Hier ist der Ablauf für den Erstantrag beschrieben: https://uol.de/arbeitssicherheit/ergonomie-telearbeit-bildschirmarbeit/telearbeit_intranet

Zeitausgleichsmöglichkeiten im Rahmen der Dienstvereinbarung zur gleitenden Arbeitszeit an der Universität Oldenburg für alle Beschäftigten

Von der Teilnahme an der gleitenden Arbeitszeit sind ausgeschlossen:
das wissenschaftliche und künstlerische Personal sowie Mitarbeiter*innen im Schichtdienst, im Botendienst, im Telefondienst, Hausmeister*innen, Hausarbei-ter*innen, Pförtner*innen, Raumpfleger*innen, Kraftfahrer*innen.

Die aktuelle Regelung zur gleitenden Arbeitszeit an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (zuletzt geändert am 26.11.2019) ist im  Verwaltungsportal  abgelegt: https://verwaltungsportal.uni-oldenburg.de/p/hub#home

Pflege und Studium vereinbaren

Eine Auswahl von Regelungen, die Ihnen ggf. nützlich sein können:

Längere Mitgliedschaft in der studentischen Kranken- und Pflegeversicherung:
Bei der Überschreitung des 14. Fachsemesters und ohne Hinderungsgründe bei Überschreiten des 30-igsten Lebensjahres fielen Studierende bis Ende 2019 aus der günstigen studentischen Krankenversicherung heraus. Mit Inkrafttreten des MDK-Reformgesetz 1. Januar 2020 ist die Begrenzung der studentischen Krankenversicherung auf eine Höchstsemesteranzahl (14 Fachsemester) entfallen. Das Geltendmachen von Hinderungsgründen wie z.B.
- "Erkrankungen und Behinderungen von Familienangehörigen, soweit dadurch eine Betreuung oder Pflege durch den Studenten erforderlich war. Hier ist eine Verlängerung der Versicherungspflicht um den Zeitraum möglich, um den eine Teilnahme am Studium nicht oder nur in eingeschränktem Maße möglich war" -
konnte bisher die Mitgliedschaft über die Altersgrenze des vollendeten 30. Lebensjahres bis zu einer absoluten Altersgrenze von 37 Jahren verlängern. Diese abslute Altersgrenze vo 37 Jahren ist durch das MDK-Reformgesetz seit 1. Januar 2020 aufgehoben. Unverändert bleibt jedoch, dass nur Hinderungsgründe vor Vollendung des 30. Lebensjahres bei der Verlängerung der Versicherungspflicht Berücksichtigung finden können und dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem Hinderungsgrund und dem Überschreiten der Altershöchstgrenze bestehen muss.
 

Befreiung von Langzeitstudiengebühren:
Studierende mit Pflegeverantwortung, die eine Angehörige oder einen Angehörigen mit einem Pflegegrad versorgen, können sich von Langzeitstudiengebühren befreien lassen (§ 12 Abs. 3 Nr. 3, § 13 Abs. 1 Nr. 3 Niedersächsisches Hochschulgesetz).

Verlängerung der BAföG - Förderungshöchstdauer:
Wenn Sie BAföG erhalten: Seit August 2019 wird die Pflege eines/einer pflegebedürftigen nahen Angehörigen mit mindestens Pflegegrad 3 für die BAföG-Förderungsdauer als Verlängerungsgrund anerkannt.  Weitere Infos hierzu unter: https://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/bafoeg-verlaengern.php, (§ 15 Abs. 3 Nr. 2 BAföG)

Prüfungsordnungen:
Die meisten Prüfungsordnungen an der Universität Oldenburg beinhalten folgenden Paragraphen:
§ 11 a (Nachteilsausgleich)
Macht die oder der Studierende glaubhaft, dass sie oder er wegen einer länger andauernden Krankheit oder ständiger körperlicher Beschwerden bzw. einer Behinderung, aufgrund der Schutzbestimmungen des Mutterschutzes, wegen der Pflege naher Angehöriger oder wegen der Betreuung eines eigenen Kindes nicht in der Lage ist, Modulprüfungen ganz oder teilweise in der vorgeschriebenen Form zu absolvieren, soll ihr oder ihm durch den Prüfungsausschuss ermöglicht werden, diese mit entsprechender Verlängerung der Bearbeitungszeit oder eine andere gleichwertige Prüfungsform abzulegen. Dazu kann die Vorlage eines ärztlichen Attestes verlangt werden.
Sollte dies bei Ihrem Studiengang nicht der Fall sein, wenden Sie sich an den Familienservice.

Rentenansprüche für Pflegepersonen:
Wenn Sie als Studierende als Pflegeperson in die häusliche Pflege eines nahen Angehörigen mit regelmäßig mindestens 10 Stunden pro Woche über einen längeren Zeitraum eingebunden sind, steht Ihnen die Zahlung von Rentenbeiträgen von der Pflegekasse der Pflegebedürftigen zu, die Sie dort ggf. beantragen müssen. Sollte die Pflegekasse Sie nicht darüber informiert haben, fragen Sie dort nach. Mehr Infos gibt es unter:  https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Familie-und-Kinder/Angehoerige-pflegen/angehoerige-pflegen.html

Wie sorge ich rechtlich vor?

Welche Konzepte der rechtlichen Vorsorge verbergen sich hinter den Begriffen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung? PDF zur mittags-info von Ute Maulick, SKF Oldenburg

Informationen vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz zum Betreuungsrecht (Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung)

Broschüre zum Betreuungsrecht: https://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Betreuungsrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=34

Vorsorgevollmacht
Mit der Vorsorgevollmacht können Sie einer anderen Person das Recht einräumen, in Ihrem Namen stellvertretend zu handeln. Die Vorsorgevollmacht kann sich auf die Wahrnehmung bestimmter einzelner oder aber auch aller Angelegenheiten beziehen. Sie können vereinbaren, dass von der Vorsorgevollmacht erst Gebrauch gemacht werden darf, wenn Sie selbst nicht mehr in der Lage sind, über ihre Angelegenheiten zu entscheiden. Die Vorsorgevollmacht gibt Ihnen die Möglichkeit, die Bestellung eines Betreuers oder einer Betreuerin durch das Betreuungsgericht zu vermeiden. Sie sollten aber nur eine Person bevollmächtigen, der Sie uneingeschränkt vertrauen und von der Sie überzeugt sind, dass sie nur in Ihrem Sinne handeln wird.
Formular Vorsorgevollmacht

Patientenverfügung
https://www.bmjv.de/DE/Themen/VorsorgeUndPatientenrechte/Betreuungsrecht/Betreuungsrecht.html?nn=6765634#[Thema3]

Demenzerkrankungen

Am 30.06.2020 vom Bundestag verabschiedet:
Nationale Demenzstrategie: https://www.nationale-demenzstrategie.de/

Wegweiser Demenz vom Bundesfamilienministerium:
ttps://www.wegweiser-demenz.de/startseite.html

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.
https://www.deutsche-alzheimer.de/

Beratungsmöglichkeiten in Oldenburg:

Demenzdiagnostik
Gedächtnissprechstunden, Gedächtnisambulanzen und Memory-Kliniken sind Institutionen, die meist an größere Kliniken angeschlossen sind, in denen Spezialisten eine genaue Diagnose von Hirnleistungsstörungen durchführen. Nicht selten werden Demenzerkrankungen nicht rechtzeitig erkannt oder Hirnleistungsstörungen bei älteren Menschen, die auf andere Ursachen zurückzuführen sind, fälschlicherweise als Demenz eingeordnet. Bundesweite Übersicht dieser Diagnostik-Institutionen von der Alzheimer-Gesellschaft:  https://www.deutsche-alzheimer.de/unser-service/gedaechtnissprechstunden.html

Aktuelle Info zur Demenz-Diagnostik für Oldenburg und Umgebung:
Notfallbetrieb für Demenz-Diagnostik in der Gerontopsychiatrischen Institutsambulanz (GIA) der Karl-Jaspers-Klinik. Viele Bereiche der Gesundheitsversorgung sind pandemiebedingt aktuell nicht abrufbar. Die Demenz-Diagnostik der Gedächtnissprechstunde der GIA erhält auch während der andauernden Covid-19-Pandemie einen Notfall-Betrieb aufrecht. In der andauernden Corona-Pandemie können sich kognitive Fähigkeiten bei älteren Menschen, die bislang noch einigermaßen zurechtkamen, verschlechtern. Sollte in Ihrer Familie hieraus ein Notfall entstehen, bei dem eine genaue Diagnostik als Voraussetzung für weitere Maßnahmen wichtig ist, können Sie sich an die GIA wenden.

Geplant ist eine mittags-info-Veranstaltung mit Teresa Gersner, MBA, seit April 2020 Leitende Oberärztin der GIA, sobald Präsenz-Veranstaltungen wieder möglich sind, über die Gedächtnissprechstunde der gerontopsychiatrischen Institutsambulanz GIA in Bad Zwischenahn, die für Menschen ab 65 Jahren die Möglichkeit einer umfassenden Demenz-Diagnostik und -Beratung durch ein mutidisziplinäres Team bietet.

Zur Koordinierung von-Demenz-Unterstützungsangeboten in Oldenburg gibt es die
Demenzinformations- und Koordinationsstelle Oldenburg DIKO

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Wo finde ich ambulante Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen?

Palliativ-/ Hospizversorgung

Gemäß Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) dient die Palliativmedizin der aktiven, ganzheitlichen Behandlung von Menschen mit einer fortschreitenden oder fortgeschrittenen lebensverkürzenden Erkrankung.

 

Rentenansprüche durch Angehörigenpflege

Viele Menschen, die Angehörige pflegen, machen ihren Anspruch auf Rentenbeiträge wegen der Pflege nicht geltend. Rentenbeiträge müssen beantragt werden. Rückwirkend ist das aber leider im Unterschied zu Kindererziehungszeiten nicht möglich. Dies ist wichtig zu wissen und ggf. auch als Info weiterzugeben. Es könnte helfen, Ihre Eltern zu überzeugen, dass es sinnvoll ist, einen Pflegegrad zu beantragen, um für Sie als Pflegepersonen den Anspruch auf Pflegegeld, aber insbesondere auch auf Rentenansprüche für den geleisteten Einsatz nicht verfallen zu lassen. Rentenversorgungsansprüche sind sehr wertvoll.

Rentenansprüche für Pflegepersonen sind an bestimmte Bedingungen geknüpft (z.B. mehr als 30 Wochenstunden erwerbstätig zu sein oder selber Altersrente zu beziehen, also Rente nach Erreichen der Altersgrenze, sind Ausschlussgründe. Rentenbezug vor der Altersgrenze ist dagegen kein Ausschlussgrund. Eine unentbehrliche  Voraussetzung, um als Pflegeperson Rentenansprüche zu erwerben, ist die Anerkennung der Pflegebedürftigkeit der Angehörigen mit einem Pflegegrad von mindestens Grad 2. Ihre Rentenansprüche als Pflegeperson sind umso höher, je höher der Pflegegrad ist und erhöhen sich, wenn Sie mehrere Personen häuslich pflegen bzw. an der Pflege regelmäßig beteiligt sind. Auch pflegende Studierende sind berechtigt, Rentenbeiträge zu erhalten.

Pflegeperson zu sein setzt voraus, in bestimmten zeitlichen Umfang als direkte Bezugsperson Tätigkeiten zu übernehmen, die Pflegebedürftige (Ältere und Menschen mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen jeden Alters) nicht mehr allein ausüben können. Diese Tätigkeiten sind nicht klar definiert und nicht eingeschränkt auf körperliche Pflegeleistungen. Es geht vielmehr darum, dazu beizutragen, die häusliche Versorgung sicherzustellen. Kommen Sie gerne mit Ihren Fragen hierzu in die Beratung des Familienservices.

Mehr Infos gibt es unter:  https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Familie-und-Kinder/Angehoerige-pflegen/angehoerige-pflegen.html

Leistungen für Familien mit beeinträchtigten Kindern

Für Familien mit beeinträchtigten Menschen ist es nicht leicht, sich im Dickicht der Sozialleistungen zurechtzufinden.  In der Broschüre vom Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. "Mein Kind ist behindert - diese Hilfen gibt es" erhalten Sie einen Überblick über Rechte und finanzielle Leistungen, die Menschen mit Behinderungen zustehen. Die Kapitel enthalten außerdem Hinweise für Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft. Die Publikation ist als Publikation abrufbar von der Website: https://bvkm.de/recht-ratgeber/

Notfallmappe zum Herunterladen

Notfallmappe als interaktive pdf-Version
Im Wesentlichen enthält die Mappe Formulare, die für Ihren Privatbereich gedacht sind und in einem gesundheitlichen Notfall für ihre Angehörigen von Bedeutung sein können. Das umfasst persönliche und medizinische Daten sowie Vorsorgevollmachten und Verfügungen. Im Notfall sind die wichtigsten Informationen schnell griffbereit und das weitere Handeln wird erleichtert. Das Dokument lässt sich wie ein Formular am PC ausfüllen, abspeichern oder ausdrucken.

Bei den in der Notfallmappe aufgeführten Angaben handelt es sich zum Teil um sensible Daten, die auch dem Datenschutz unterliegen. Deswegen empfiehlt es sich, zum einen genau zu prüfen und zu entscheiden, welche Angaben Sie in der Notfallmappe machen möchten und zum anderen auf eine sichere Verwahrung in Ihrem Privatbereich zu achten.

Gut zu wissen/ Literaturempfehlungen

Gesundheit der pflegenden Angehörigen im Fokus vom Pflegereport 2018
https://www.mhh.de/fileadmin/mhh/gleichstellung/Barmer-pflegereport-2018.pdf

Der von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) und der Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV) gemeinsam entwickelte Ratgeber "Entlastung für die Seele - Ein Ratgeber für Pflegende Angehörige" gibt den pflegenden Angehörigen einen umfassenden Überblick über die Ursache von möglichen Beschwerden und zeigt Auswege auf.

Wie bereite ich mich auf die Pflegebegutachtung vor?
Mit dem Pflegetagebuch können Sie sich einen Überblick über den täglichen Zeitaufwand für pflegerische und hauswirtschaftliche Unterstützung Ihrer Angehörigen oder Ihres Angehörigen verschaffen. Diese Dokumentation ist ein gutes Hilfsinstrument z.B. für die Einstufung in eine Pflegestufe. Das Pflegetagebuch sollte über zwei Wochen geführt werden. Im Internet finden Sie dazu verschiedene Vorlagen und Broschüren. Eine Vorlage bietet die Barmer Pflegversicherung.

Ein Netzwerk pflegender Angehöriger: https://www.wir-pflegen.net/

Internetportal für pflegende Angehörige (telefonische psychologische Beratung): https://www.pflegen-und-leben.de/online-beratung-pflegen-und-lebende.html 

 

Familienservice

mittags-info-online
Programm Mai-Juli 2021
jeweils 13 bis 13.30 Uhr:
26.05.21,
Immer online?

17.06.21, Leben mit Demenz
15.07.21, Mann, wie geht’s?

Möchten Sie per Email aktuelle Infos erhalten? Melden Sie sich an unter: "Familienservice Pflegeinfos" in stud.IP

Gesprächskreis Pflege
3 Termine, zur Zeit kein Angebot 

Gesprächskreis Pflege

Anmeldung 2mal jährlich im Turnus des Weiterbildungsprogramms möglich unter https://uol.de/personalweiterbildung/

Der „Gesprächskreis Pflege“ bietet Möglichkeiten zum Austausch von Erfahrungen für alle, die Sorgeverantwortung für pflegebedürftige Angehörige übernehmen oder absehen, dass dieses Thema demnächst auf sie zukommt. Ob Sie aus größerer Entfernung Unterstützung organisieren müssen, eine Pflegesituation in Ihrem Zuhause managen, Ihre in der Nähe lebenden Angehörigen unterstützen oder unmittelbar auf einen Krisenfall reagieren müssen: Es gibt Unterstützungsangebote und Beratungsmöglichkeiten, die es gilt zu überschauen und einzuschätzen, und es hilft zu erfahren, wie es anderen ergeht. Sie haben bei allen drei Terminen Gelegenheit, Ihre Anliegen einzubringen und auch, Informationen über Leistungen der Pflegeversicherung zu erhalten.
Sollten sie im Vorfeld Fragen haben oder einen individuellen Beratungstermin vereinbaren wollen, wenden Sie sich gerne an Claudia Batisweiler, Familienservice, Tel.: -2865.

Pflegepolitik

(Stand: 18.06.2021)